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Fjodor Uschakow


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Fjodor Fjodorowitsch Uschakow ( Федор Федорович Ушаков ; * um 1745 ; † 14. Oktober 1817 ) war ein russischer Marineoffizier und Admiral.

Er wurde als Sohn einer verarmten im Gouvernement Tambowsk geboren. Sein genaues Geburtsdatum nicht bekannt da alle entsprechenden Akten und vernichtet sind. Am 15. Februar 1761 trat Uschakow in das Seekadettenkorps in St. Petersburg ein wo er vor allem die des niederländischen Admirals Michiel de Ruyter und die maritimen Schriften von Zar Peter dem Großen studierte.

Nach seiner Studienzeit diente Uschakow als Fähnrich in der baltischen Galeerenflotte und segelte später mit einem Transporter Kronstadt nach Archangelsk und wieder zurück. 1768 war er unter dem Kommando von Senjawin am Aufbau der Don -Flottille im Asowschen Meer beteiligt. Für seine Verdienste wurde Uschakow Leutnant befördert. Danach war er auf Artillerie -Prahmen und einem Kurierschiff als Artillerie- und eingesetzt. 1773 erhielt er auf dem 16-Kanonenschiff “Moreju” ersten eigenes Kommando. Während der Kämpfe der gegen die Türken erhielt Uschakow am 28. Juni 1774 auf dem 20-Kanonenschiff “Modon” seine Feuertaufe.

1775 wurde Uschakow im Rang eines Kaptänleutnants wieder zur Baltischen Flotte versetzt und als Kommandant einer Fregatte von 1776 bis 1779 an einer Handelsexpedition ins Mittelmeer teil. Im Jahr 1780 wurde er Kommandant der Zaren- Jacht “Standart” fühlte sich in dieser Position nicht wohl.

Bereits 1781 wurde ihm daher das Kommando über 64-Kanonen- Linienschiff “Viktor” übertragen. Gemeinsam mit 6 anderen Kampfschiffen wurde er im gleichen Jahr zum russischer Handelsschiffe nach Cadiz entsandt. Am 1. Januar 1782 wurde Uschakow zum ‘’Kapitän 2. Ranges” Bezeichnung für Fregattenkapitän ) befördert. Als Zarin Katharina II. nach der Angliederung der Krim an Rußland den Aufbau einer Flotte im Schwarzen Meer anordnete marschierte Uschakow mit 3900 Mann Korsun (heute Cherson ) um dort die Grundlagen für die Flotte zuschaffen. Durch strengste Hygienemaßnahmen gelang es Uschakow seine Truppen vor in dem Gebiet wütenden Pest zu bewahren. 1784 wurde Uschakow zum Kapitän zur See befördert und erhielt das Kommando über Linienschiff “Swjatoi Pawel”. Er legte großen Wert die seemännische und artilleristische Ausbildung seiner Besatzung. einer Schießübung im Beisein von Zarin Katharina und Kaiser Joseph II. wurde man wegen der hervorragenden Schießergebnisse Artilleristen auf Uschakow in höchsten Kreisen aufmerksam er konnte seine Ansichten zur Erneuerung der Seekriegstaktik vortragen. Uschakows Bitte ihn mit dem über die Vorhut der Schwarzmeerflott zu betrauen der Kommandeur der Flotte Fürst Potemkin zunächst ab.

Mit dem Ausbruch des Kieges von 1787 gegen die Türkei erhielt Uschakow dann Kommodore jedoch das Kommando über die Vorhut Schwarzmeerflotte. Am 14. Juli 1788 griff er mit seinen 4 Schiffen der Insel Fidonisi (östlich der Donau -Mündung) das türkische Flagschiff an und zwang zum abdrehen. Da der russische Flottenkommandant Konteradmiral nicht in den Kampf eingriff wurde der Sieg verschenkt. Da die türkische Flotte jedoch beschädigten Flaggschiff folgte konnten die Russen einen Erfolg verbuchen: die türkische Flotte konnte nicht eingeschlossene türkische Festung Otschakow unterstützen. Für sein Handeln vor wurde Uschakow mit dem Wladimir-Orden 3. Ranges Er wurde zum Befehlshaber des Sewastopoler Geschwaders ernannt und 1789 zum Konteradmiral befördert.

Im gleichen Jahr kreuzte Uschakow mit Geschwader vor der türkischen Küste und beschoß die Festung Sinope . Am 19. Juli 1790 besiegte er eine überlegene türkische Landungsflotte Seegefecht bei Kertsch und am 28. August 1790 ein türkisches Geschwader im Seegefecht Tendra (nordwestliches Schwarzes Meer). Für den Sieg Tendra wurde Uschakow mit dem Georgsorden II. und 500 leibeigenen Bauern im Gouvernement Mogiljow ausgezeichnet. Am 11. August 1791 gelang Uschakow bei Kap Kaliakria (nordöstlich Warna ) ein weiterer Sieg über eine dort türkische Flotte.

Nach dem Einfall von Napoleon Bonaparte 1798 in das türkisch verwaltete Ägypten schlossen sich der russische Zar Paul I. (seit 1796 ) und der türkische Sultan Selim III. zu einem Bündnis gegen die Franzosen zusammen und vereinten ihre Flotten im Mittelmeer . Oberbefehlshaber der russisch-türkischen Flotte die am 9. September 1798 Konstantinopel verließ wurde der mittlerweile zum Admiral Uschakow der vom Zaren auch die Genehmigung sich gegebenenfalls mit der britischen Flotte unter Admiral Horatio Nelson zu verbünden. Der Auftrag für die Flotte bestand darin die albanische Küste zu und die von Frankreich besetzten Ionischen Inseln zu erobern. Die Vereinigung mit den scheiterte an der ablehnenden Haltung Nelsons der russischen Admiral als nicht gleichrangig akzeptierte. Aber ohne britische Hilfe gelang es den Russen Türken die Ionischen Inseln zu besetzen. Uschakow die Republik der sieben Ionischen Inseln mit von ihm selbst geschriebenen Verfassung nach venezianischem Vorbild ins Leben die am 21. März 1799 proklamiert wurde. Die Adeligen der Region Uschakow daraufhin beim Zaren.

Zuletzt konnte Uschakow am 1. März 1799 die stark befestigte Insel Korfu erobern deren französische Besatzung er ehrenvoll ließ was ihm die Kritik des Zaren Da die griechische Bevölkerung Korfus nicht erneut unter türkische kommen wollte stellten sie sich unter den der Russen. was zu Spannungen mit dem Verbündeten führte. Beunruhigt durch die russischen Erfolge sich Großbritannien auf die Seite der Türken.

Währenddessen wurde Uschakow von Zar Paul gedrängt die Insel Malta zu erobern. Der Zar war seit 16. Dezember 1798 Großmeister des Malteserordens . Da Großbritannien auch Interesse an Malta versuchte Nelson die russischen Absichten zu hintertreiben. traf sich am 25. August 1799 in Palermo mit Uschakow und verlangte von diesem den bedrängten König Ferdinand von Sizilien zu unterstützen und an der Zerschlagung Parthenopeischen Republik teilzunehmen. Uschakow lehnte ab und seinerseits Nelson um Gnade für die Gefangenen.

In dieser Situation wurden auch in bereits Intrigen gegen Uschakow gesponnen. Die noch erfolgte Eroberung Maltas sein Verhalten gegenüber der Besatzung von Korfu und die Klage wegen Gründung der Republik der sieben Ionischen Inseln Uschakows Position erheblich. Außerdem verließen die Türken anraten der Briten die gemeinsame Flotte und in die Türkei zurück. Nach dem eine Armee aus dem Heer von General Suworow den Franzosen zerschlagen worden war rief Zar I. die russische Mittelmeerflotte zurück. Am 31. Dezember 1799 verließ Uschakow Neapel und erreichte unterbrochen einer notwendigen Reparatur seiner Schiffe auf Korfu 6. November 1800 den Hafen von Sewastopol. Uschakow wurde umgehend nach beordert um sich wegen der Anschuldigungen gegen zu verantworten. Mit der Ermordung von Zar I. am 6. April 1801 änderten sich jedoch die russischen Interessen. neue Zar Alexander I. dachte an ein Bündnis mit Napoleon. störte ein erfolgreicher Kämpfer gegen die Franzosen Uschakow. Er erhielt das unbedeutende Kommando über Galeerenverband der Baltischen Flotte. Enttäuscht nahm Admiral am 30. Dezember 1806 seinen Abschied. Im Vaterländischen Krieg von 1812 stellte sich Uschakow jedoch erneut zur Eine schwere Krankheit zwang ihn jedoch zur aller militärischen Aufgaben.

Nach seinem Tod wurde Admiral Fjodor im Kloster Sinaksarsk bei Temnik beigesetzt.

Nach Admiral Uschakow ist der Uschakoworden sowjetischen Flotte benannt.



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