Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Flüssigkristalle sind Substanzen die sich teils wie Flüssigkeiten teils wie Festkörper bzw. Kristalle verhalten können. Sie bestehen aus annähernd Molekülen . Abhängig von der Temperatur können Flüssigkristalle in verschiedenen Phasen vorliegen.
Man spricht von Flüssigkristallen wenn kondensierte Materie sowohl Elemente kristalliner Ordnung als auch einer ungeordneten Flüssigkeit aufweist: Die Bausteine von können z.B. die Beweglichkeit (genauer Translation) einer und zugleich eine wohldefinierte gegenseitige Orientierung (Ausrichtung) in einem Kristall besitzen. Dieses flüssigkristalline Verhalten sich nur in einem bestimmten Temperaturbereich.
Man kann sagen dass Flüssigkristalle einen Aggregatzustand definieren da Flüssigkristalle sich oberhalb einer kritischen Temperatur wie eine normale Flüssigkeit verhalten und einer anderen Temperatur zu einem normalen Festkörper Der Zustand zwischen diesen Temperaturen kann als Phase bezeichnet werden.
Flüssigkristalle zeichnen sich im allgemeinen durch Aufbau aus Molekülen aus die sich in bestimmten Richtung anordnen. Das Maß dieser Ausrichtung Ordnungsparameter L genannt.
<math>L = \frac{3\cos^2 \theta - 1}{2}</math>
L ist der Mittelwert des angegebenen über alle Moleküle genommen wobei der Winkel die Richtung des Moleküls zu einer bestimmten ist. Der Ordnungsparameter nimmt Werte zwischen 0 und 1 (alle parallel) an.
Die interessantesten Eigenschaften von Flüssigkristallen bestehen ihrer Anisotropie (d.h. das Material verhält sich richtungsabhängig). ergibt sich oft Birefringenz d.h. ein richtungsabhängiger Brechungsindex.
Bei der nematischen Phase zeigen alle Moleküle des Stoffes in die gleiche Richtung Orientierung der Moleküle lässt sich durch elektrische beeinflussen dies wird beim LCD-Bildschirm ausgenutzt.