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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Fledermausfliegen


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Dieser Artikel befasst sich ausschließlich mit den Fledermausfliegen bezeichneten Tieren der Familie Nyceribiidae. Die ebenfalls so bezeichneten Streblidae finden sich in einem eigenen Artikel.
Fledermausfliegen

Fledermausfliege

Systematik
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung : Neuflügler (Neoptera)
Ordnung : Zweiflügler (Diptera)
Familie : Fledermausfliegen (Nycteribiidae)
Gattungen
  • Nycteribia
  • Basilia
  • Penicillidia

Die Fledermausfliegen (Nycteribiidae) auch als Spinnenfliegen bekannt stellen Familie der Zweiflügler (Diptera) dar. Innerhalb dieser werden sie Fliegen (Brachyptera) zugeordnet. Weltweit sind etwa 250 der Fledermausfliegen bekannt davon ausschließlich sieben in Die Tiere sind klein und erreichen eine von wenigen Millimetern.

Die Fledermausfliegen sind meistens flügellos und sich durch eine spinnenähnliche Gestalt aus. Die ( Coxen ) der Tiere sind sehr weit auf Rücken verlagert wodurch die Beine weit gespreizt Der Kopf ist in der Ruhelage auf Thorax zurückgelegt und liegt dort in einer Auch die Augen sind weitgehend zurückgebildet oder ganz. Durch mehrere Borstenkämme und Borsten am wird das Anheften am Wirt begünstigt. Die der Fledermausfliegen ist ziemlich zäh sodass ein der Tiere mit den Fingern nicht möglich

Die Fledermausfliegen parasitieren als Außenparasiten an Fledermäusen und ernähren sich dort vom Blut Wirte. Sie halten sich dazu im Fell Tiere fest. Bei einigen Arten ist die sehr ausgeprägt nicht selten parasitieren jedoch mehrere auf dem gleichen Wirt. So lebt Nycteribia pedicularia bevorzugt auf Mausohren und anderen Myotis -Arten.

Die Kopulation der Fledermausfliegen dauert häufig Stunden wobei das Paar umherläuft und gelegentliche schlägt (beobachtet bei Nycteribia pedicularia ). Eine solche Begattung reicht für mehrere aus. Die Larven die im verpuppungsreifen Stadium werden werden immer in die Behausungen der abgegeben. Dadurch wird das aktive Auffinden der Wirte vereinfacht.

Systematik

Häufig werden die Nycteribiidae mit den Streblidae (häufig ebenfalls als Fledermausfliegen bezeichnet) und eigentlichen Lausfliegen (Hippoboscidae) zu den Lausfliegen im weiteren (Pupipara) zusammengefasst. Alle drei Gruppen bringen Larven Welt die sich bereits direkt nach der verpuppen.

Literatur

  • Haupt J Haupt H (1998): Fliegen und Mücken - Beobachtung Lebensweise Augsburg
  • Honomichl K Bellmann H (1994): Biologie und Ökologie der Insekten ; CD-Rom Gustav Fischer Verlag Stuttgart.




Bücher zum Thema Fledermausfliegen

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