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Flugabwehrrakete


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Die Flugabwehrrakete (kurz FlaRak ) ist eine Rakete zur Bekämpfung von Luftzielen vom Erdboden

Für dieses Einsatzszenario ist die Rakete geeignet da sie bei geeigneter Konstruktion über:

  • Hohe Endgeschwindigkeiten bei verhältnismäßig geringer Beschleunigung
  • Hohe Nutzlast
  • Gute Steuerbarkeit

verfügt.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklungsgeschichte

Die ersten Boden-Luft-Raketen wurden während des zweiten Weltkrieges in Deutschland entwickelt. Die Entwicklung begann die ersten Probeflüge fanden im Herbst 1944 Es wurden parallel entwickelt:

  • Die Henschel Hs 117 "Schmetterling" eine entweder optisch oder über Radar verfolgte zweistufige kg schwere Rakete mit 16 km Reichweite einer Gipfelhöhe von 11.000 Metern

  • Alternativ dazu der Messerschmidt "Enzian" eine Me163 "Komet" mit 1 8 Tonnen (davon kg Sprengkopf) und etwas größerer Gipfelhöhe und mit dem gleichen Zielsystem wie die Hs

  • Ebenfalls gab es den "Wasserfall" eine A4 die mit einer Höhe von 20.000 das vom Bediener am Boden bediente Zielsystem überforderte.

Es wurden aber schon Überlegungen an automatische Radarverfolgung angestellt. Alle Systeme waren ihrer weit voraus und kamen zu spät um wirkungsvoll eingesetzt zu werden.

Eine wichtige Rolle spielte dann die im Vietnamkrieg 1964-1975. Sie wurde in Einsatzhöhen von bis 16.000 Metern eingesetzt und hatte ein automatisches Lenksystem und stellte dann erstmals eine für die inzwischen düsengetriebenen Militärflugzeuge dar.

Aktuelle Situation

Durch ständige Weiter- und Neuentwicklungen gibt mittlerweile eine große Anzahl von Boden-Luft Raketen der NATO "SAM" (Surface-to-Air Missile) genannt. Dabei unterscheiden die einzelnen System erheblich je nach Einsatzgebiet. Spektrum reicht dabei von schultergestützten Systemen die einem Mann bedient werden bis hin zu bis 100 km Reichweite die im Verbund Zielerfassungs- und Zielfolgeradarsystemen eingestzt werden.

Die Zielerfassung und -verfolgung erfolgt über

  • aktives Radar die Rakete hat ein eigenes Radarsystem
  • passives Radar das Leitradar am Boden die Rakete empfängt nur die Radarimpulse
  • Infrarot hier wird der Abgasstrahl erfaßt
  • optisch

mobile Systeme

  • Russland:
    • SA 2 und SA3 Luftwaffe und ebenso SA5
    • SA-4 Ganef (bis 72 km Reichweite)
    • SA-6 Gainful (bis 24 km Reich.)
    • SA-8 Gecko (bis 12 km Reich.)
    • SA-9 Gaskin (bis 7 km Reich.)
    • SA-10 Grumble Luftverteidigung /Luftwaffe
    • SA-11 Gadfly Heer
    • SA-13 Gopher (bis 8 km Reich.)
    • SA-15 Gauntlet Heer
    • SA-17 Grizzly Heer

  • USA
    • MIM-23 Hawk
    • MIM-72 Chaparral
    • MIM-104 Patriot
    • ADATS

Stationäre Systeme

Stationäre Systeme sind meist Überbleibsel des Kalten Krieges sie wurden bzw. werden zum Objektschutz Diese Systeme haben sehr gute technische den mobilen Systemen) aber schwer verlegefähig. Diese werden zZ (2004) durch mobile Systeme ersetzt.Dabei neueste Technologie umgesetzt. SA2 3 4 5 8 sind technologisch veraltet. Der SA 3 zZ eine technologische Aufwertung und wird modenisiert.

Zur Infanterie zugeordnet

Zur Selbstverteidigung gegen Luftbedrohungen verfügen Infanterie -Einheiten über schultergefeuerte Boden-Luft-Raketen:

  • Russland:
    • SA-7 Grail
    • SA-14 Gremlin
    • SA-16

  • Deutschland
    • Fliegerfaust 1 (entspricht FIM-43)
    • Fliegerfaust 2 (entstpricht FIM-92)




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