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Fluorit


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Fluorit

Bild eines aus Fluorit geschnittenen Schweins etwa cm groß

Chemismus CaF 2
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse <math>\frac{4}{m}\bar{3}\frac{2}{m}</math>
Farbe in reiner Form farblos daneben grün gelb auch schwärzlich
Strichfarbe weiß
Härte 4
Dichte 3 18
Glanz Glasglanz
Opazität durchsichtig bis durchscheinend
Bruch muschlig spröde
Spaltbarkeit vollkommen nach {111}
Kristallhabitus gut ausgebildetet kubische Kristalle meist aufgewachsen
häufige Flächen {001} {111}
Zwillingsbildung Durchkreuzungszwillinge nach (111)
Kristalloptik
Brechungsindices n=1 43 (kubisches Mineral)
Doppelbrechung -
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
-
weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten wird durch Schwefelsäure gelöst
ähnliche Minerale ___
Radioaktivität manchmal durch eingewachsene Uranminerale
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen durch Einlagerung von seltenen Erden im Fluoreszenz
Fluorit oder Flussspat ist ein Mineral aus der Klasse der Halogenide die chemische Formel lautet CaF 2 . Fluorit kristallisiert im kubischen Kristallsystem ; die Kristallstruktur kann als kubisch flächenzentrierte von Calciumionen beschrieben werden in der alle mit Fluoridionen besetzt sind jedes Kalzium ion ist also von acht Fluoridionen und jedes Fluoridion von vier Kalziumionen Bezüglich der Radienverhältnisse entspricht die Fluoritstruktur der

Fluorit hat eine Härte von 4 und eine sehr variable blaue oder grüne Farbe ist manchmal aber farblos. Die dunkle Färbung vieler Fluorite entsteht eingelagerte seltene Erden oder eingewachsene Uranminerale (z.B. aus Wölsendorf in der Oberpfalz); die Strichfarbe ist weiß. Ein besonderes Merkmal ist häufig anzutreffende Fluoreszenz unter UV-Licht. Kristalle mit würfeligem Habitus sind häufig oft findet man Durchdringungszwillinge.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen

Fluorit kommt meist massiv gelegentlich auch kristalliner Form vor und entsteht primär in Gängen also Gängen die durch ein Entweichen Phasen beim Abkühlen eines Magmas entstehen und sind oft mit Baryt Quarz Topas und Calcit assoziiert. Er bildet gelegentlich auch Nebengemengteil Graniten und anderen magmatischen Gesteinen wie Pegmatiten .

Verwendung

Industriell wird Fluorit hauptsächlich als Flussmittel der Metallindustrie (daher der Name Flussspat) und Herstellung von Fluor und Flusssäure verwendet. Daneben ist Fluorit ein beliebter und dient als Grundstoff für opaleszierende Gläser.

Geschichte

Flussspat war schon im antiken Griechenland bekannt. 1824 entdeckte der deutsche Mineraloge Friedrich Mohs die im ultravioletten Licht sichtbar werdende

Literatur

  • W. E. Tröger U. Bambauer F. Taborsky H. D. Trochim (1981): Optische Bestimmung gesteinsbildender Minerale Teil 1: Bestimmungstabellen . Stuttgart (Schweizerbarth).

Siehe auch: Liste von Mineralen

Weblinks




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