Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
Fluorwasserstoff ist bei Zimmertemperatur ein farbloses stechend und sehr giftiges Gas. In der wasserfreien liegt es unterhalb des Siedepunktes von 19 als rauchende Flüssigkeit vor.
Fluorwasserstoff lässt sich in fast jedem mit Wasser mischen. Aufgrund der sehr guten trifft man HF bei weitem am häufigsten wässriger Lösung an der Flusssäure die große Bedeutung hat. Auch die stark giftige Wirkung abgesehen von der Gewebeschädigung als sehr starke auf dem gelösten F - -Ion. Für alle diese Themenbereiche sei auf Artikel zur Flusssäure verwiesen während dieser Artikel sich nur der wasserfreien Form beschäftigt.
Entscheidend für das Verhalten des Fluorwasserstoffs die extrem hohe Elektronegativität des Fluors (die höchste aller Elemente). Die Strukturformel H-F wobei offensichtlich ein Dipol mit starker negativer Partialladung beim Fluor-Atom ist. Durch Wasserstoffbrückenbindungen bilden sich Komplexe wie H 6 F 6 . Der hohe Siedepunkt (19 5°C HCl z.B. schon bei -85 05°C) ist analog Wasser auf diese Bindungskräfte zurückzuführen.
Während die wässrige Lösung die Flusssäure eine schwache Säure ist so ist reines HF eine der stärksten bekannten Säuren (nach Brönstedt ) und dissoziert folgendermaßen:
Fluorwasserstoffgas findet Verwendung bei der Herstellung Fluorkohlenwasserstoffen Aluminiumfluorid synthetischem Kryolith (Eisstein Na 6 [AlF 6 ] Uranhexafluorid anderen Fluorverbindungen Flusssäure beim Herstellungsprozess Tensiden und in der Farbstoffchemie . Außerdem erhält man bei der Elektrolyse von HF unter bestimmten Bedingungen elementares Fluor (F 2 ).
Flüssiger Fluorwasserstoff wird als Katalysator bei der Benzinherstellung als Lösungsmittel in der organischen Chemie die Substitution mit Fluor und in der eingesetzt.