Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 21. September 2014 

Flusspferd



Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Flusspferd
Systematik
Klasse : Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung : Laurasiatheria
Ordnung : Paarhufer (Artiodactyla)
Unterordnung : Nichtwiederkäuer (Nonruminantia)
Familie : Flusspferde (Hippopotamidae)
Gattung Hippopotamus
Art: Flusspferd ( Hippopotamus amphibius )

Das Flusspferd ( Hippopotamus amphibius ) auch Großflusspferd oder Nilpferd genannt ist ein großes pflanzenfressendes Säugetier aus der Familie der Flusspferde . Die einzige andere Art in der ist das waldbewohnende Zwergflusspferd ( Choeropsis liberiensis ).

Der wissenschaftliche Name Hippopotamus stammt mit einem Umweg über das Latein aus dem antiken Griechisch ιππος ποταμος (hippos potamos) was gerade Flusspferd heisst.

Das Flusspferd kommt heute ausschließlich in vor während bis zum Ende des Pleistozän vor ca. 10.000 Jahren das Europäische Hippopotamus amphibius major noch in weiten Teilen Europas bis Norddeutschland und England heimisch war. Es wurde zahlreiche andere Vertreter der eiszeitlichen Megafauna höchstwahrscheinlich steinzeitliche Jäger ausgerottet.

Auch das afrikanische Verbreitungsgebiet der Flusspferde durch Bejagung stark eingeschränkt heute kommt es nur noch in Schutzgebieten südlich der Sahara Es ist in langsam fließenden Gewässern aller mit Uferbänken und Sandstränden mit Wassertemperaturen von bis 35° C zu finden. Dort lebt in Gruppen von bis zu 20 Tieren Die Gruppen haben fest abgegrenzte Territorien zu und zu Lande. Die Markierung der Reviergrenzen durch den Bullen vorgenommen indem er seinen mit kreisenden Schwanzbewegungen auseinanderwirbelt. Flusspferde sind gut ein Leben im Wasser angepasst; an Land sie viel Wasser durch Schwitzen und leiden schnell unter einem Sonnenbrand . Vor den Einwirkungen des Wassers und Sonne sind die Tiere durch einen rosafarbenen geschützt der bei Erregung stärker abgesondert wrid.

Im Wasser sind sie oft bis die Nasenlöcher untergetaucht; diese lassen sich auch so dass das Flusspferd bequem bis zu Minuten untergetaucht bleiben kann. Im Wasser sind unbeholfen wirkenden Tiere ausgezeichnete Schwimmer. Hauptsächlich kommen nachts meistens auf seit langer Zeit bestehenden an Land und fressen Gras auf der ihr Tagesbedarf liegt bei 50 kg Pflanzenmasse. in der Nähe langsam dahinströmender afrikanischen Flüssen an glatte grüne Rasen erinnern sind in Regel die Weideflächen der Flusspferde von denen sich besser fern hält.

Die Schulterhöhe des erwachsenen Flusspferdes beträgt 50 m und es wird bis zu 50 m lang wovon 0 50 m den seitlich zusammengedrückten Schwanz entfallen. Das Flusspferd zwischen 2.700 und 4.500 kg. Damit konkurriert nach den Elefanten mit den Nashörnern um den Rang als zweitgrößtes Landtier. Kopf des Flusspferds ist sehr groß breit flach. Ohren Augen und Nasenöffnungen erheben sich weit über das Kopfprofil dass nur sie dem Wasser herausragen wenn das Tier unter Wasseroberfläche schwimmt und ruht. Die unteren Schneidezähne wie bei den meisten Schweinen nahezu waagerecht bilden riesige Hauer. Sie arbeiten gegen die Eckzähne so dass sich diese gegenseitig anschärfen eine gefährliche Waffe darstellen. Der auf kurzen ruhende plumpe faßförmige Körper ist fast nackt. grauschwarze Haut geht in den Hautfalten und die Augen und Ohren ins Rosa über.

Das einzige Junge wird nach einer von acht Monaten im Schutz eines Dickichts Land geboren und wiegt bei der Geburt 30 kg. Es wird unter Wasser gesäugt von der Mutter energisch verteidigt.

Das Flusspferd ist entgegen verbreiteter Ansicht friedvolles Tier. In Afrika verursacht es mehr als jedes andere Großtier (z. B. Krokodil Bei Angriffen setzt es seinen Kopf wie Ramme ein; die bis zu 50 cm Eckzähne sind ebenfalls gefährliche Waffen. Das Flußpferd sich nicht davor zurück auch Boote anzugreifen ist in der Lage kleinere zum Kentern bringen.

Beobachtet werden kann man Flusspferde u.a. folgenden Naturschutzgebieten: St.Lucia-Komplex Ndumo Krügerpark Moremi Chobe Pools Kafue Südluangwa Upemba Tsavo Arusha Manyarasee Ngorongoro Ruwenzori Virunga Murchinson Falls Königin Elizabeth Meru Massai Mara.



Bücher zum Thema Flusspferd

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Flusspferd.html">Flusspferd </a>