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Folgen der Gründerkrise


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Die Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen und Staat

Die Gründerkrise hatte die Folge dass der Staat mehr in die Wirtschaftsabläufe eingriff. Des Weiteren sich überregionale Gewerkschaften und als Gegengewicht auch Arbeitgeberverbände.

Die Gründerkrise hatte gezeigt dass die Heraushaltung des Staates aus der Wirtschaft negative mit sich ziehen konnte. Konkret bedeutete dies Abkehr von der Idee des Freihandels.

So führte man Schutzzölle auf ausländische ein um den deutschen Markt zu schützen. Deutschen Reich wurde das Preisniveau künstlich über des Weltmarktniveaus gehalten. Diese Zölle wurden sowohl Rohstoffe und Fertigwaren als auch auf landwirtschaftliche erhoben.

Tatsächlich erhöhten sich die Preise für der lang anhaltende Aufwärtstrend blieb allerdings aus. die während der Gründerjahre geschaffenen Überkapazitäten existierten immer noch und konnten auch jetzt noch im Ausland abgesetzt werden da viele andere Staaten ebenfalls zu ‚protektionistischen’ Maßnahmen griffen.

Der verlorene Glaube an die liberale drückte sich auch dadurch aus dass die Partei 1871 mit 125 Sitzen im deutschen etwa 31% der Plätze besetzte 1881 aber 47 Sitzen nur noch einen Anteil von 12% hatte.

Die von der Krise betroffenen Wirtschaftsbereiche die staatlichen Maßnahmen durch eigene. So wurden und dessen ähnliche Zusammenschlüsse gegründet um wettbewerbsbehindernde die vor einem weiteren Preisverfall schützen sollten treffen. Dazu zählt die Regulierung von Preisen und Absatzgebieten.

Des Weiteren schlossen sie sich zum zu Interessenverbänden zusammen um Forderungen gegenüber der durchzusetzen und zum anderen bildeten sie Arbeitgeberverbände Gegengewicht zu den Gewerkschaften. Gewerkschaften wurden in Zeit auch immer zahlreicher.

Die Folgen der neuen gesetzlichen Bestimmungen

Aufgrund der Einfuhrzölle stiegen die Lebenshaltungskosten der Folgezeit an. Besonders betraf dies den von Lebensmitteln oder Industriewaren. So wurde bevor Importzölle auf Getreide erhoben wurden solches günstiger dem Ausland importiert. Durch die steigenden Zölle dies zunehmend reduziert so dass die Preise Brot und andere Getreideprodukte um die Jahrhundertwende 130 % des Weltmarktniveaus lagen.

Zwar sind auch im Deutschen Kaiserreich Preise für Industriewaren gesunken. Allerdings fielen die auf dem Weltmarkt wesentlich höher aus so man relativ zum Weltmarktniveau von einer Preissteigerung kann. Nichts desto trotz wurden für Industriewaren im Vergleich zu 1871 etwa 80% mehr Dies hing damit zusammen dass solche Güter häufiger konsumiert wurden und die Bevölkerung gewachsen

Gemessen an der Wertschöpfung in Industrie Handwerk des Kapitalstocks und des gesamtwirtschaftlichen Wachstums sich die Wirtschaft ab 1879/80 also zeitgleich der (Wieder-)Einführung einiger Schutzzölle positiv.



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