Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Folklore ( engl. folk "Volk" und lore "Überlieferung") umfasst in der Volkskunde eigentlich die mündlich tradierten Überlieferungen eines Volkes .
Im weiteren Sinn bezeichnet Folklore die aller volkstümlichen Tradition .
Die Bezeichnung wurde 1846 von William John Thoms als Bezeichnung den Begriff "Volkskundliche Altertümer" ( popular antiquities ) geprägt. Johann Gottfried von Herder sorgte als erster für die Sammlung Bewahrung der "Folklore" vor allem in Gestalt Volksliedes . Er strebte danach den "Volksgeist" die und die Identität des deutschen Volkes zu
Herders Konzept wurde im 19. Jahrhundert nationalistisch ideologisiert und führte auch zur mündlicher Tradition. Eine Konsequenz war der Nationalsozialismus . Erst später im 20. Jahrhundert entwickelte sich im Rahmen der Ethnologie eine objektive Folkloreforschung.
Folklore kann religiöse oder mythologische Elemente enthalten befasst sich aber normalerweise den profanen Überlieferungen des täglichen Lebens. Folklore häufig das Reale und das Übersinnliche in erzählerischen Miteinander.
Andererseits kann Folklore für eine Darstellung werden die keinen theologischen oder erbaulichen Inhalt stattdessen nützliche weltliche Überlieferungen. Diese weltliche Überlieferung Elemente des Phantastischen aufweisen (wie Magie übernatürliche Wesen oder personifizierte Gegenstände).
Volksmärchen können erbauliche Traditionen aufweisen handeln aber im weltlichen Bereich.
So umfasst das Märchen Hänsel und Gretel religiöse Elemente der Hexerei bzw. frühe naturreligiöse Züge. Zugleich weist – weltlich und moralisch – auf die des Waldes und des Hungers.