Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Fotografie (ältere Schreibweise: Photographie ; von griechisch: phos Licht und graphein schreiben zeichnen) bezeichnet man
ein technisches Verfahren bei der mit von optischen Verfahren ein Bild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dauerhaft gespeichert wird;
das dauerhafte Bild umgangssprachlich kurz Foto oder Abzug genannt das durch fotografische hergestellt wird.
Klassische fotografische Techniken erzeugen dauerhafte Bilder durch eine Kombination optischer mechanischer und Verfahren moderne Verfahren verwenden ergänzend oder alternativ der Elektronik und Computertechnik (siehe Digitalfotografie ).
Die Fotografie ist ein Medium das zahlreiche Dimensionen aufweist; fotografische Abbildungen beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem ( Künstlerische Fotografie ) oder primär kommerziellem Charakter sein (Industrie- und Modefotografie). Die Fotografie weist neben der Dimension auch eine technische ( Fototechnik ) ökonomische ( Fotowirtschaft ) und gesellschaftliche-soziale (Amateur- Arbeiter - und Dokumentarfotografie) Dimension auf.
Die Fotografie ist teilweise ein Gegenstand Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte ; der Kunstcharakter der Fotografie war jedoch Zeit umstritten wird jedoch seit einigen Jahren anerkannt. Einige Forschungsrichtungen ordnen die Fotografie der Medien - oder Kommunikationswissenschaft zu (zum Beispiel Werner Faulstich ) jedoch ist auch diese Zuordnung umstritten. kann als Ausbildungsberuf ( Fotograf ) aber auch an Kunstakademien und Fachhochschulen autodidaktisch (Fotodesigner) erlernt werden (siehe Fotografische Organisationen ).
Prinzipiell wird mit Hilfe eines optischen Systems des Objektivs das von einem Objekt ausgesendete oder reflektierte Licht auf ein lichtempfindliches Medium beispielsweise die Schicht eines Films projiziert.
Durch Manipulation des optischen Systems (Einstellung Blende Scharfstellen(=Entfernung einstellen) (Farbfilter) die Wahl der Belichtungszeit und der Beleuchtung stehen dem Künstler Gestaltungsmöglichkeiten offen.
Bei der herkömmlichen Fotografie (Analogfotografie) ist lichtempfindliche Schicht eine Dispersion (im allgemeinen Sprachgebrauch Emulsion . Sie besteht aus einem Gel in dem gleichmäßig kleine Körnchen eines (zum Beispiel Silberbromid) verteilt sind. Je kleiner Körnchen sind umso lichtunempfindlicher ist die Schicht siehe ASA ). Dieser lichtempfindlichen Schicht wird durch einen Stabilität verliehen. Trägermaterialien: Zelluloseacetat früher Zellulosenitrat ( Zelluloid ) Kunststofffolien Metallplatten Textilien. ( siehe Film ) Bei der Digitalfotografie besteht die lichtempfindliche Schicht aus Chips .
Durch das Entwickeln wird auf chemischem das latente Bild sichtbar gemacht. Beim Fixieren werden nicht belichteten Silberhalogenid-Körnchen herausgewaschen so dass ein auch bei Tageslicht betrachtet werden kann ohne es nachdunkelt. Ein digitales Bild wird zunächst gespeichert mit der elektronischen Bildbearbeitung am Computer "entwickelt" und bei Bedarf ausgedruckt.
Vorläufer der Fotografie ist die Camera obscura ("Dunkle Kammer") von deren Namen sich das Wort Kamera ableitet. Anstelle einer Linse weist diese Kamera nur ein kleines auf durch das die Lichtstrahlen auf eine fallen von der das (auf dem Kopf Bild) abgezeichnet wurde. In Edinburgh ist eine begehbare raumgroße Camera obscura Touristenattraktion.
Der Kunstcharakter der Fotografie war lange umstritten; zugespitzt formuliert D. Pawek: "Der Fotograf bringt kein neues Sein in Welt es macht das vorhandene nur sichtbar. Künstler erschafft die Wirklichkeit der Fotograf sieht .
Auch der Fotograf Henri Cartier-Bresson sieht die Fotografie nicht als Kunstform als Handwerk : "Die Fotografie ist ein Handwerk. Viele wollen eine Kunst machen aber wir sind einfach die ihre Arbeit gut machen müssen" .
Entwicklungen aus den letzten Jahren deuten darauf hin dass Fotografie zunehmend als vollwertige akzeptiert wird; Indikatoren für diese Entwicklung sind wachsende Anzahl von Museen Sammlungen und Forschungseinrichtungen Fotografie die Zunahme der Professuren für Fotografie nicht zuletzt der gestiegene Wert von Fotografien Kunstauktionen und Sammlerkreisen.