Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Foucaultsches Pendel ist ein langes Pendel mit einer großen Pendelmasse mit dessen die Erdrotation anschaulich nachgewiesen werden kann.
1851 zeigte der französische Physiker Jean Bernard Léon Foucault auf der Weltaustellung in Paris ein Meter langes Pendel das in einer Kuppel aufgehängt war und das er in setzte. Es pendelte dicht über dem Boden schien dabei im Verlauf der Zeit seine zu ändern.
Da eine äußere Kraft auszuschließen war die auf das Pendel war es nicht das Pendel sondern der (also die Erde ) der seine Richtung änderte.
Damit gelang Foucault ein laientauglicher Nachweis Erdrotation . Ein Foucaultsches Pendel hängt noch heute in verschiedensten naturwissenschaftlichen Museen .
Am Äquator dreht sich die Schwingungsebene des Pendels nicht. Je weiter man sich vom Äquator desto stärker ist die Drehung an den Polen beträgt sie genau 360 Grad pro Dieser Wert ist besonders leicht zu verstehen sich am Pol die Erde einfach unter Pendel wegdreht ohne dass das Pendel seine verändert (außer durch den Umlauf um die
Formel: <math>D_j = \frac{15 ^\circ}{h} \cdot wobei <math>y</math> der Breitengrad ist Für y=50 etwa dem Breitenkreis von München entspricht erhält <math>D_j \approx 11</math>. Die Schwingungsebene des Pendels sich also hier mit ca 11°/h weiter.