François Couperin auch „Le Grand“ genannt als der bedeutendste Vertreter der französischen Organisten- Cembalisten- und Komponistenfamilie Couperin . Den ersten Musikunterricht erhielt François von Vater Charles und seinem gleichnamigen Onkel François. lernte er auch das Werk seines anderen Louis Couperin kennen. Von 1685 bis 1723 war er - wie die meisten seiner Familie - Organist an der Kirche in Paris. 1693 übernahm er die Stelle des Organisten der Königlichen Kapelle Ludwig XIV. in Versailles und wurde darüber hinaus Lehrer der Familie. Sein weiteres Leben verlief ohne bedeutende Aus gesundheitlichen Gründen gab er 1723 die an St. Gervais auf. Er starb am November 1733 in Paris.
Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen über reich verzierte Cembalowerke die er zu 27 Suiten zusammenfasste. Die einzelnen Sätze dieser Suiten er mit Überschriften versehen die den Charakter Stückes andeuten sollen. Zudem komponierte er Motetten Chansons zwei Orgelmessen zahlreiche Konzerte für Cembalo andere Instrumente. Sein berühmtestes theoretisches Werk ist de toucher le clavecin“.