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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 31. Juli 2014 

Francesco Borromini


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Francesco Borromini (eigentlich Francesco Castelli; * 1599 zu Bissone Schweiz ; † 1667 in Rom ) war ein italienischer Architekt . Als Zeitgenosse von Cortona und Bernini war er der schärfste Konkurrent des

In jungen Jahren gelangt Borromini nach Mailand und erhält in der dortigen Dombauhütte Ausbildung als Steinmetz . Nach den Lehrjahren lässt er sich Rom nieder. Ab 1619 arbeitet Borromini in der Bauhütte von St. Peter die von seinem Onkel Carlo Maderno geleitet wird. Während dieser Zeit betreibt intensive Studien über die Antike und vor die Arbeiten seines Idols Michelangelo . Mit Maderno arbeitet er am Palazzo bis sein Mentor und Lehrer stirbt. Gian Lorenzo Bernini übernimmt die Bauleitung und erhält zusätzlich Amt des Architekten von St. Peter. Borromini unter ihm als dessen Assistent. Nach einigen kommt es zum Streit und Bruch der und es beginnt eine lebenslange Rivalität.

Papst Innozenz X. gewährt Borromini sein Vertrauen und er in den darauf folgenden Jahren seinen Erzrivalen von der Position des führenden römischen Architekten Aber bereits unter dem nächsten Papst Alexander VII. verliert Borromini seine Stellung und wird spärlich mit neuen Aufträgen betraut. Berninis Stern hingegen erneut in vollem Glanz. So widmet Borromini dem Ausbau und der Vollendung bereits Gebäude etwa den Innenräumen der Kirchen S. Ivo und S. Giovanni in Laterano . Außerdem vollendet er die Fassade an Erstlingswerk als Architekt der kleinen Kirche San alle Quattro Fontane auf dem Quirinal .

Im Sommer des Jahres 1667 befallen ihn Depressionen die schließlich dazu führen dass er das Leben nimmt.

Während Berninis Formensprache wenig innovativ ist weitgehend auf die Michelangelos zurück geführt werden kann bemühte sich darum an Innovationskraft mit Michelangelo gleichzuziehen. In unmittelbaren Wirkung bleibt er zunächst hinter Bernini findet lediglich in Guarino Guarini einen unmittelbaren doch gerät sein Erbe im Zeitalter des Spätbarocks zu neuer Blüte (vgl. Giuseppe Sardi Maria della Maddalena Rom 1735).




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