Francis Bacon verfasste zahlreiche philosophische literarische juristische Schriften. Dabei hat er insbesondere mit Ziel einer Begründung der Wissenschaft durch die Logik gearbeitet wobei er die abstrakte Methodik Aristoteles durch empirische Methoden ersetzen wollte. Er die These dass die Erfahrung als Ausgangspunkt jede Erkenntnis dienen müsse. Er schlug dabei Induktion als eine Methode vor allgemeine Aussagen die Welt zu erzielen.
Durch seine Erkenntnislehre "Über die Würde und den Fortgang der Wissenschaften" (1605) sein philosophisches Hauptwerk Novum Organon (1620) gehört Francis Bacon zu den des auf die Kenntnis von Naturgesetzen gestützten und am Ziel einer idealen orientierten Empirismus .
Politisch stieg Bacon 1617 zum Großsiegelbewahrer und 1618 zum Lordkanzler auf. 1621 wurde er wegen einer Bestechungsaffäre vom gestürzt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt die von König Jakob I. jedoch erlassen wurde. Die Geschichtsschreibung stellt als zwiespältige Persönlichkeit dar: einerseits intelligent und andererseits maßlos ehrgeizig.
Die 1885 gegründete Bacon-Gesellschaft vertritt bis die These Francis Bacon sei der Verfasser Werke Shakespeares .