Galton ein Cousin von Charles Darwin wuchs in einer wohlhabenden Quäkerfamilie auf. Mit 16 Jahren unternahm er erste Europareise zwei Jahre später eine weitere. studierte von 1839 bis 1843 Medizin in London und Cambridge verzichtete jedoch auf einen Abschluss da das väterliche Vermögen eine ausreichende materielle Versorgung 1845 bereiste Galton Ägypten und andere Teile des Nahen Ostens ; von 1850 bis 1852 machte er Expedition in die unerforschten Gebiete Südwestafrikas. Ab lebte er als privater Wissenschaftler in London wurde 1860 Mitglied der Royal Society .
Galtons Schaffen war sehr vielseitig. Als veröffentlichte er Bücher über seine Reisen; als entwickelte er einen Drucktelegrafen einen Heliostaten eine Maschine zur Ausnutzung der Energie Meereswellen und die Galton-Pfeife zur Erzeugung sehr Töne; als Meteorologe publizierte er eine erste Klimakarte Europas eine erste Theorie der Hochdruckgebiete . Eine große wissenschaftliche Bedeutung haben Galtons über Vererbung . Ausgehend von Darwins Pangenesis-Hypothese (die auf im Blut basierte) zeigte Galton dass sich Blutübertragung zwischen verschiedenen Kaninchenrassen nicht auf die der Nachkommen auswirkt was ihn zu einer dieser Hypothese veranlasste. Galton versuchte vor allem Gesetzmäßigkeiten der Vererbung durch die Analyse der von erblichen Merkmalen in Populationen aufzuklären. Dazu entwickelte er statistische Methoden und begründete so eine neue Fachrichtung Biostatistik. Er konnte damit eine Reihe von herleiten unter anderem die Galtonsche Regel wonach erbliche Eigenschaften stets um einen Mittelwert schwanken.
Zur Erforschung von Variation und Vererbung Eigenschaften untersuchte Galton verschiedene Merkmale zahlreicher Personen schuf mit dem »Galton-Laboratory« in London eine heute bedeutende biometrische Forschungsanstalt. Galton erkannte auch die Spezifität Fingerabdrücken und erarbeitete ein darauf basierendes System Identifizierung von Personen das zur Begründung der Daktyloskopie in der Kriminalistik führte.
Durch Familienanalyse zeigte Galton dass neben Merkmalen auch psychische Eigenschaften und Begabungen eine aufweisen. Zur Abschätzung des Einflusses von Erbgut Umwelt auf solche Merkmale entwickelte Galton die Zwillingsforschung . Er schlug die bewusste Berücksichtigung der guter Eigenschaften bei der Partnerwahl vor und dafür den Begriff Eugenik .
Vorrichtung mit der das Entstehen einer statistischen Binomialverteilung simuliert werden kann: Fallende Kugeln werden gleichmäßig angeordnete Hindernisse (Nägel) in gleich breite verteiIt wodurch sich das Bild einer Glockenkurve