Er begann seine politische Karriere in spanischen Kolonialverwaltung und schwang sich nach der des Landes 1968 mit der Billigung Spaniens Präsidenten auf. Er gründete sodann die vorgeblich Einheitspartei "Partido Unico Nacional" erklärte das Land zur Volksrepublik und sich selbst zum Präsidenten auf In einem ersten Anflug von Größenwahn benannte die Hauptinsel des Landes Fernando Póo (heute Bioko ) in "Macías Nguema Byogo" um. Er zudem eine 'Afrikanisierungskampagne' nach dem Vorbild Mobutus: Hauptstadt Santa Isabel hieß fortan Malabo und 1976 änderte er seinen eigenen (und somit den von Bioko) in "Masie Biyogo Ñegue Ndong".
Unter seiner zwölfjährigen Herrschaft verwandelte er in einen brutalen Polizeistaat in dem jegliche mißachtet wurden. Als strategischer Verbündeter in Afrika er jedoch lange die Unterstützung der Sowjetunion .
Er besetzte alle Schlüsselpositionen in Militär Wirtschaft mit Angehörigen seines Familienclans und plünderte das ohnehin bettelarme Land aus. Als Äquatorialguinea endgültig bankrott war verpflichtete er die gesamte des Landes per Gesetz zu 15 Jahren Mehr als ein Drittel der Bevölkerung floh in die Nachbarländer darunter auch Nguemas Ehefrau.
Am 5. August 1979 wird Nguema von seinem Neffen dem General Teodoro Obiang Mbasogo gestürzt und am 29. September hingerichtet.