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Fränkisches Reich


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Das Fränkisches Reich war ein Königreich in Mitteleuropa zwischen 5. und 9. Jahrhundert das sich auf westeuropäischen Gebiet des Römischen Reichs bildete.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtlicher Überblick

Das Fränkische Reiche geht auf mehrere der Völkerwanderungszeit zurück die aus ihren angestammten Gebieten Germanien vertrieben wurden. Durch Geschick und Glück das Reich der Franken innerhalb von drei zum wichtigsten Mitteleuropas und im Laufe vieler sollten aus ihm Frankreich und Deutschland neben einer Reihe kleinerer hervorgehen. Das Fränkische Reich entwickelte sich nach Zerfall des Römischen Reichs zum Machtzentrum und später zur Großmacht Mitteleuropa. Es wurde durch die Dynastien der Merowinger und Karolinger regiert. Den Höhepunkt seiner Macht und erreichte es unter Karl dem Großen .

Das merowingische Frankenreich

Schon zu Beginn des 4. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Römischen Reiches germanische Barbarenstämme. Diesen wurde aufgrund der Schwäche Roms das Siedlungsrecht gegeben in der dass sie dann die Reichsgrenzen verteidigen würden. nordöstlichen Ende Galliens siedelten die Franken welche den Zusammenbruch des Römischen Reiches 476 ) nutzten um ihr Gebiet zu vergrößern. vom Frankengebiet herrschte der römische Statthalter Syagrius über Gallien (seit 464 ). Im Jahre 486 siegten die Franken bei Soissons über Syagrius und eroberten dessen Herrschaftsgebiet. verschob sich die Grenze des Frankenreiches bis die Loire . Chlodwig I. übernahm den funktionsfähigen römischen Verwaltungsapparat plünderte Städte nicht und nutzte so die Chance Teilkönigreiche zu beseitigen und einen ersten germanisch Staat zu gründen.

Der Besitz der Grundherren welche während Eroberungskriege der Franken getötet bzw. vertrieben wurden in den Besitz der Krone (Königsgut). Dadurch Chlodwig seine weiteren Feldzüge und stärkte seine Der König wurde nach und nach größter Durch Landschenkungen brachte er andere Fürsten in Abhängigkeit. Hieraus entwickelt sich das Lehnswesen . Der König verlieh das Land auf denn das größer werdende königliche Eigentum das der ständigen Kriege war musste auch verwaltet Andererseits gab es so gut wie keine im fränkischen Reich. So bildet sich aus Voraussetzungen die fränkische frühfeudale Gesellschaft heraus.

Neben dem Lehnswesen sollte die katholische eine weitere Machtstütze des Königs werden. Durch Einfluss der Burgunderin Chlothilde trat Chlodwig I. katholischen Christentum über. Mit seiner Taufe 496 sichert er sich die Unterstützung durch katholische Kirche und ermöglicht so ein Miteinander Franken und römischer Bevölkerung. Um die Königliche (Grafen und Bischöfe) waren bestimmt Chlodwig königlichen durchzusetzen. Daneben setzte Chlodwig 511 auf der ersten Reichsynode einen maßgeblichen fränkischer Könige auf die Bischofsinvestitur durch und eine einheitliche kirchliche Gesetzgebung für das Frankrenreich schaffen. Im fünften Jahrhundert entstand die lateinische des Volksrecht der Franken ( Lex Salica ).

Der Aufstieg der Pippiniden

Nach dem Tode Chlodwigs ( 511 ) wurde das Reich unter seinen vier aufgeteilt. Zwar konnte die Reichseinheit durch Chlodwigs immer wieder hergestellt werden doch brachte es germanische Tradition mit sich dass es immer zu Reichsteilungen unter den Söhnen beim Tode Vaters kam. 639 starb Dagobert I. und hinterließ seinem Sohn das nochmals Reich. Die wahre Macht lag aber beim Hausmeier Aega und der Witwe Dagoberts.

So auf den Geschmack gekommen strebten Hausmeier nach der gesamten Macht im Reich. der Schlacht bei Tertry ( 687 ) besiegte der austrische Hausmeier Pippin II. den rechtmäßigen Herrscher des fränkischen Gesamtreiches schaffte so die Voraussetzung für den Aufstieg Pippiniden und später den der Karolinger . Pippin wagt es aber noch nicht zum König zu erheben weil er nicht das ererbte Königsheil verfügt.

714 nach dem Tode Pippins entbrannten Machtkämpfe denen sich 719 sein unehelicher Sohn Karl Martell durchsetzte. Der für seine Härte und Durchsetzungsvermögen bekannte Karl stand vor schwierigen innen- außenpolitischen Problemen. Immer wieder versuchen sich einige im Frankenreich gegen seine Herrschaft aufzulehnen. Einen stellte das Jahr 732 dar. In der Schlacht bei Tours Poitiers besiegte er gemeinsam mit seinem ehemaligen Herzog Eudo und unterstützt von den Langobarden die Araber . Hierfür wurde er als Retter des Abendlandes gefeiert. Auch die Kämpfe gegen Friesen Sachsen Bajuwaren und Alamannen festigen seine Herrschaft. Daneben unterstütze er Missionsarbeit des Bischofs Bonifatius in diesen Gebieten. Ab 737 herrscht er nach dem Tode des Königs Theuderich IV. allein über das Frankrenreich schon sein Vater ohne Königstitel. Nach germanischer teilte Karl Martell das Reich kurz vor Tode unter seinen Söhnen Karlmann und Pippin III. auf.

Das Frankenreich unter den Karolingern

Pippin III. wurde Alleinherrscher nachdem sein ins Kloster ging und er ebenfalls den merowingischen König dorthin schickt. 751 ließ er sich dann nach alttestamentarischem zum König salben. Drei Jahre später salbte Papst Stephan III. ein zweites Mal. Im Vertrag von ( 754 ) versprach Pippin das ehemalige Exarchat von Ravenna dem Papst zurückzugeben ( Pippinische Schenkung ); im Gegenzug legitimierte der Papst die als Könige des Frankenreichs. Schon 755 ereilte den fränkischen König die Bitte Vertrag nachzukommen. Bis zu seinem Tode führt zwei erfolgreiche Feldzüge gegen die Langobarden und dem Papst die eroberten Gebiete. Er gilt als Begründer des Kirchenstaates . Bei seinem Tode 768 hinterließ er seinen Söhnen ein Reich politisch wie wirtschaftlich im Aufbau begriffen war.

Kurze Zeit später ( 771 ) starb der jüngere Bruder von Karl dem Großen der somit Alleinherrscher wurde. Durch den seinem Vater geschlossenen Vertrag mit dem Papst Karl diesem verpflichtet. Da die Langobarden die Pippins nicht anerkannten führte Karl weiter gegen Krieg und erobert deren Reich im Jahre 774 . Neben den Langobardenfeldzügen schritt die Missionierung Osten voran. Besonders die Kriege gegen die bestimmen die Politik Karls bis 785 das Jahr in dem sich Widukind sich dem fränkischen König unterwarf. Damit eine dreißigjährige Kriegszeit.

Die zahlreichen Kriege bewirkten eine fortscheitende eine Stärkung der Reichen und ein Anstieg feudalabhängigen Bauern. Im Ergebnis dieser Entwicklung wuchsen und Macht der Feudalherren insbesondere des Königs späteren Kaisers) und der Herzöge aber auch Kirche konnte ihre Macht festigen. Karl konsolidierte Staatsmacht nach Außen durch die Errichtung von Grenzmarken . Diese waren Bollwerke für die Reichsverteidigung Aufmarschgebiete für Angriffskriege. Zur Verwaltung setzte er Markgrafen ein welche besondere Rechte hatten da Marken nicht direkt Teil des Reich waren somit auch außerhalb der Reichsverfassung standen. In Marken wurde eine wehrhafte Bauernbevölkerung angesiedelt sowie gebaut.

Zur weiteren Konsolidierung seiner Herrschaft nach zentralisierte Karl die Königsherrschaft durch eine Verwaltungsreform 793 ). Die Königsherrschaft gründete sich auf den Hof das Pfalzgericht und die Kanzlei. Im verwalteten Grafen die Königsgüter ( Pfalzen ). Sowohl die Grafen als auch die wurden durch Königsboten ( missi dominici ) kontrolliert und sprachen königliches Recht. Aachen zur Kaiserpfalz und zum Zentrum des Frankenreichs Karl.

Den Höhepunkt seiner Macht erreichte Karl der Kaiserkrönung in Rom am 25. Dezember 800 . Das Frankenreich war nun endgültig neben Byzanz und dem Kalifat eine anerkannte Großmacht.

Der Niedergang des Frankenreichs

Nach 46-jähriger Herrschaft starb Karl in Sein Sohn Ludwig der Fromme wurde Kaiser. Dieser versuchte entgegen der Tradition die Reichseinheit zu wahren und erließ 817 ein Reichsteilungsgesetz. Schließlich galt auch die als unteilbar. Deswegen bestimmte Ludwig seinen Sohn zum Mitkaiser. Das Gesetz sah vor dass der älteste Sohn des Kaisers den Titel römischen Kaisers erbte. Ludwig entschied sich für Reichseinheitsgedanken wenn auch unter kirchlichem Einfluss welche Einheit des Reiches parallel zur Einheit der sah. Dadurch spielten die Bischöfe auch eine politische Rolle. Sie stellten sich gegen die des Kaisers die für die Aufteilung des waren. Seit 829 führten diese Spannung zu militärischen Auseinandersetzungen dem Kaiser und seinen Söhnen.

Als 840 Ludwig starb wurde Lothar I. zwar alleiniger Herrscher doch einigten sich Söhne 843 im Vertrag von Verdun das Frankenreich aufzuteilen. Später wurde das durch die Verträge von Meersen ( 870 ) und Ribemont ( 888 ) weiter aufgeteilt. Die Reichseinheit wurde nie hergestellt. Die einzelnen Reichsteile entwickelten unterschiedliche Sitten Sprachen und wurden so zu eigenständigen Staaten. Zeit darauf sprach man von einem West- Ostfränkischen Reich bis dieser Hinweis auf die Herkunft ein Jahrhundert später verschwand. Vom alten sollte nur der westliche Teil den Namen " Frankreich " und den Zentralstaat übernehmen. Das aus Ostfrankenreich entstehende "Deutschland" oder genauer das Heilige Römische Reich behielt die Kaiserwürde.

Aufteilung des Fränkischen Reiches

Divisio Regnorum (806)

Das Testament Karls des Großen sah Aufteilung unter Pippin Ludwig dem Frommen und Karl dem Jüngeren vor. - Regnorum

Vertrag von Verdun (843)

Die Aufteilung des Fränkischen Kaiserreichs ging den teils kriegerischen Erbfolgestreit zurück den Kaiser Ludwig I. der Fromme mit seinen Söhnen führte. Nach einer und Gefangennahme wurde Kaiser Ludwig I. Anfang 30er Jahre von seinen Söhnen entmachtet. Ab 831/832 die Söhne zunehmend ihre Herrschaftsbereiche im Reichsverband beließen ihren Vater in der Funktion eines Titularkaisers . Drei Jahre nach dem Tod ihres leiteten Kaiser Lothar I. König Karl der Kahle und König Ludwig der Deutsche 843 im Vertrag von Verdun die Teilung und das Ende des Kaiserreichs ein.

Prümer Teilung (855)

855 veranlasste Lothar I. in der Prümer Teilung die Aufteilung des Mittelreiches unter seinen

Vertrag von Mersen (870)

Nach dem Tod der Söhne Lothars wird das einstige Mittelreich aufgeteilt unter Karl Kahlen und Ludwig dem Deutschen. - Vertrag Mersen

Vertrag von Ribemont (888)

Nach vergeblichen Versuchen Karls des Kahlen ganze Mittelreich zu erobern (Schlacht bei Andernach 876 ) erhielt Ludwig III. die Westhälfte Lotharingiens. Damit war die des Frankenreiches vorläufig abgeschlossen die Grenze zwischen West- und Ostteil bleibt das ganze Mittelalter nahezu unverändert. Der Streit zwischen den (späten) (Deutschland Frankreich) um Teile des Mittelreichs reichte ins 20. Jahrhundert hinein.

Literatur

zu den Merowingern

  • Ewig Eugen: Spätantikes und fränkisches Gallien Schriften 2 Bde München Zürich 1976-79.
  • Borgolte Michael: Die Grafen Alemanniens in und karolingischer Zeit Eine Prosopographie Sigmaringen 1986.
  • Irsigler Franz: Untersuchungen zur Geschichte des Adels Bonn 1969.

zu den Karolingern

  • Wolf Gunther G. (Hg.): Zum Kaisertum d. Gr. Beiträge und Aufsätze Darmstadt 1972
  • Riché Pierre: Die Welt der Karolinger u. hg. von Cornelia und Ulf Dirlmeier 1981
  • Classen Peter: Karl der Große das und Byzanz Düsseldorf 1968

Weblinks

Siehe auch: Franken



Bücher zum Thema Fränkisches Reich

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