Bockenheim ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main . Er ist im Westen der Stadt Der Stadtteil bedeckt eine Fläche von 540 ha und hat etwa 32.000 Einwohner (2004).
Stadtwappen: goldener Bienenkorb mit fliegenden Bienen blauem Grund als Sinnbild des Gewerbefleißes (Stadtprivileg 1822 ). Dies ist das älteste Bockenheimer Siegel von 1820 .
Bockenheim wurde im 8. Jahrhundert erstmals erwähnt. Es war über 1000 Jahre lang ein kleines Dorf am westlichen Stadtrand Frankfurts. dem späten Mittelalter gehörte der Ort zur Hanau später zum Kurfürstentum Hessen-Kassel und seit zu Preußen.
Nach der Verleihung der Stadtprivilegien 1822 sich Bockenheim zu einem bedeutenden Industriestandort. 1895 die Städte Frankfurt und Bockenheim einen Eingemeindungsvertrag ab durch den Bockenheim seine Selbständigkeit verlor zu einem Frankfurter Stadtteil wurde.
Eine Übersicht:
768-778 Erste Erwähnung von Bockenheim in einer für das Kloster Lorsch als "Bochinheim" im Lorscher Codex .
1434/35 Bau der Bockenheimer Warte (Teil der Feldbefestigung).
1438 Bockenheim genießt Bürgerrecht in Frankfurt (das in Notzeiten hinter die schützenden Stadtmauern zu
1595 Bockenheim muss mit der ganzen Grafschaft zum reformierten Bekenntnis übertreten
1819 Kurfürst Wilhelm I. v. Hessen-Kassel erhebt zur Stadt
1822 Kurfürst Wilhelm II. v. Hessen-Kassel verleiht das Stadtprivileg mit Gewerbefreiheit und das Stadtsiegel dem Bienenkorb. [2]
1866 Bockenheim fällt an Preußen
1895 Eingemeindungsvertrag mit Frankfurt. 562 Hektar 20.000
1909 Errichtung der Festhalle Frankfurt (Messegelände)
TAT im Bockenheimer Depot . Das ehemalige Bockenheimer Straßenbahndepot ist heute Stätte der Kultur. Im Jahre 1985 wird erstmals für eine Theateraufführung hergerichtet. 1988 wird mit Brechts "Leben Eduard des Zweiten" als des Schauspiels eröffnet. Seit 1997 dient es anderem als Spielstätte des TAT ( Theater am Turm ). Seine Zukunft ist (2004) ungewiss.
Geldmuseum der Deutschen Bundesbank Das Geldmuseum bietet Informationen über Geschichte Funktionsweise des Geldes verfügt über eine umfangreiche von Münzen und Geldscheinen aus aller Welt. wird deutlich welche "Wertgegenstände" in der Geschichte Geldfunktion übernommen haben - von Kaurimuscheln über bis zu riesigen Steinplatten. Es gibt auch Darstellungen der modernen Geldgschichte etwa über die Anfang der Dreißiger Jahre.(siehe z.B.:: Geld )
Senckenbergmuseum . Das Naturmuseum Senckenberg ist eines der Naturkundemuseen in Deutschland. Berühmt ist es für beeindruckenden Saurierskelette. Im Jahre 1974 erhielt das als Geschenk der USA eine Probe Mondgestein der Mondlandung am 20.07.1969.
Johann Wolfgang Goethe-Universität . In Bockenheim befindet sich das historische und der alte Campus . Die Institute der Universität sind inzwischen mehrere Stadtteile verteilt.
Das Wahrzeichen Bockenheims. Ein spätgotischer Wehrturm den Jahren 1434/35 der zur Verstärkung der die Stadt umgebenden Landwehr errichtet wurde. Sie einer der fünf Frankfurter Wehrtürme die heute existieren.
Festhalle
Teil des Messegeländes. 1909 nach Plänen F. v. Thiersch erbaut gilt die Festhalle Messe Frankfurt mit ihrer freitragenden Kuppelkonstruktion aus Stahl Glas zwischen steinernen Ecktürmen als herausragendes architektonisches Bild .
Auch das Bauwerk der Senckenbergmuseums ist Es wurde für die „Senckenbergische naturforschende Gesellschaft“ der Zeit von 1904-07 nach Plänen von Neher errichtet. Das Museum ist in der barocken Schlossbaus errichtet. Sehenswert ist die repräsentative die durch die Verbindung mit den Flügelbauten „Physikalischen Vereins“ und der „Senckenbergischen Bibliothek“ in offener Arkaden besticht.
Straßenbahndepot
Das heute für Theateraufführungen dienende ehemalige ist im Jahre 1899 erbaut worden. Die mit ihrem basilikalem Querschnitt weist eine innerhalb Backsteinbaus beachtliche Bogenbinderkonstruktion aus Holz aus. Dies Bezug auf eine durch Friedrich Gilly um 1800 in Deutschland bekannt gewordene Philibert Delormes aus der Mitte des 16. Das Konstruktionsprinzip gilt als Beginn des Ingenieurbaus.
Universität
Das neobarocke Hauptgebäude der Universität das wurde 1906 im Zusammenhang mit dem sich anschließenden Senckenbergischen Baukomplex als „Akademie für Handels- Sozialwissenschaften“ nach Plänen von L. Neher errichtet. Sandsteinfassade des Jügelhauses lehnt sich formal an Mittelbau des Mannheimer Schlosses an.