Ein besonderes kulturelles Ereignis ist das Höchster Schloßfest das seit 1957 jährlich stattfindet. Es beginnt Mitte Juni dauert vier Wochen. In der Zeit finden Veranstaltungen wie das Altstadtfest eine "Kerb" am das Jazz-Festival im Schloss und ein großes (u. a.) statt. Das Schloßfest lockt jedes zahlreiche Besucher aus der Region nach Höchst.
Höchst war bis Ende der 1990er Sitz der Hoechst AG (heute Bestandteil der Aventis S. A.). dem ehemaligen Werksgelände heute Industriepark Höchst sind noch zahlreiche ehemalige Tochterunternehmen der AG ansässig.
Höchst wurde zum ersten Mal 790 als Hostat (hohe Stätte) urkundlich erwähnt. Der Name nichts mit der Hostato -Sage zu tun nach der der Knappe Hostato als einziger eine Schlacht überlebte deswegen von Karl dem Großen als Dank für seine Tapferkeit die hohe Stätte erhielt. An der Stelle war zuvor römisches Kastell . Über 1.000 Jahre gehörte die Stadt zum Territorium des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz . Das Höchster Rad im Wappen des Stadtteils erinnert noch daran.
1355 wurden dem kurmainzischen Dorf "Hoestem" die Stadtrechte durch Karl IV. verliehen. Im Jahr darauf beginnt der der Höchster Burg sowie einer Stadtmauer.
Im 18. Jahrhundert blühte in Höchst am Main der Grund dafür waren zum einen die weltberühmte Höchster Porzellanmanufaktur von Johann Peter Melchior ( 1746 - 1796 neugegründet 1946 ) zum anderen die schweizer-italienische Handelsfamilie Bolongaro in Höchst ein Handelskontor errichteten. In dem ihnen 1772 - 75 erbauten Bolongaropalast verbrachte Napoleon I. 1813 seine letzte Nacht auf deutschem Boden diente der Palast als Hauptquartier von Blücher . Heute ist das Bürger- und Standesamt untergebracht. Der Trausaal gilt als einer schönsten Deutschlands.
Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht die Industrielle Revolution in Deutschland ihren ersten Höhepunkt. Dies auch an Höchst nicht vorbei. 1863 gründeten Dr. Eugen Lucius aus Erfurt sein Schwager Carl Friedrich Wilhelm Meister das Unternehmen Theerfarbenfabrik Meister Lucius & Co. Das Unternehmen wird unter dem Namen Farbwerke Höchst und später als Hoechst AG zu einem der größten Chemie - Konzerne Deutschlands heranwachsen.
Infolge des "Deutsch-Deutschen Kriegs" kam Höchst 1866 mit großen Teilen Hessens zu Preußen .
Am 1. April 1917 wurden die Gemeinden Unterliederbach Sindlingen und Zeilsheim in Höchst am Main eingemeindet. Auf gleichen Tag 11 Jahre später am 1. April 1928 kam Höchst am Main als zu Frankfurt am Main die neuen Höchster Stadtteile sind fortan Stadtteile. Teile des Eingemeindungsvertrags von 1928 sind noch heute lokalpolitisches Thema da alle Vetragspunkte von der Stadt Frankfurt eingehalten
Ebenfalls am 1. April 1928 wurde Main-Taunus-Kreis gegründet dessen Kreisverwaltung bis bis 1987 in Höchst saß.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Höchster Altstadt nur leicht Bei Luftangriffen im Jahr 1940 wurden vier Häuser zerstört 13 Menschen dabei. Gegen Kriegsende wurde Höchst mit Frankfurt den amerikanischen Truppen besetzt. American Forces Network (AFN) richtete sich im Höchster Schloss
1957 fand zum ersten Mal das Höchster Schloßfest statt ein kultureller Höhepunkt der Region
1972 wurde die Höchster Altstadt unter Denkmalschutz 1973 wurde die Abfallgrube im Wirtschaftshof des Antoniterklosters entdeckt. Dort machte man bedeutenden Glas- Keramikfunde aus des Zeit des 15. bis 17. Jahrhunderts .