Die Stadt liegt auf beiden Seiten Untermains südlich des Taunus '. Sie verfügt im Süden über den Stadtwald Deutschlands. Ihren höchsten natürlichen Punkt hat Stadt im Stadtteil Seckbach mit 212 m ü. NN . Ihr tiefster Punkt liegt in Sindlingen 88 m ü. NN.
Das Wappen ist ein golden gekrönter bewehrter weißer Adler auf einem roten Schild. Der Adler den ehemaligen Status der Stadt als freie Reichsstadt . In den 1920ern sollte das Wappen durch eine radikal Version ersetzt werden. Oberbürgermeister Ludwig Landmann wollte sich nach dem Zeitgeist richten und setzte sich für diese expressionistische Fassung des Adlers ein. Der Bevölkerung dieser Vorschlag allerdings nicht und schnell wurde das alte Wappen eingeführt.
Frankfurt am Main gehörte vor der Reformation zum Erzbistum Mainz . 1522 wurde die erste evangelische Predigt in abgehalten. Am 23. April 1533 wurde der katholische Gottesdienst in Frankfurt eingestellt doch wurde ab 1548 die Bartholomäuskirche welche seit dem 18. als " Dom " bezeichnet wird den Katholiken als alleinige wieder freigegeben. Dennoch war Frankfurt über eine Zeit eine fast ausschließlich protestantische Stadt. Vorherrschend das lutherische Bekenntnis. Doch gab es durch Zuwanderung reformierte Gemeindeglieder die es aber anfangs sehr hatten und daher teilweise auch die Stadt verließen. Die Verbliebenen spalteten sich später in deutsch-reformierte und eine französisch-reformierte Gemeinde auf. Erst 1786 erhielten die reformierten Gemeindeglieder eigene Kirchen ab 1806 waren beide Bekenntnisse gleichgestellt.
Katharinenkirche und Commerzbanktower
Da Frankfurt eine "Freie Stadt" war sie auch ihre kirchlichen Angelegenheiten selbst. So anfangs ein lutherisches später auch ein reformiertes (Verwaltung der Kirche). Beide Verwaltungsbehörden waren für Gemeinden ihres Bekenntnisses in Frankfurt am Main (zwei Konsistorialbezirke). 1899 wurden beide Konsistorialbezirke unter der damals Verwaltung Frankfurts zum "Evangelischen Konsistorialbezirk Frankfurt am vereinigt ( Evangelische Landeskirche Frankfurt am Main ) welcher 1934 mit der Evangelischen Kirche Nassau und der Evangelischen Kirche in Hessen-Darmstadt wurde. Frankfurt wurde innerhalb der neuen Landeskirche einer Propstei die später in "Propstei Rhein-Main" wurde. Heute gehören alle evangelischen Gemeindeglieder Frankfurts sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören - zu den Dekanaten Frankfurt-Höchst Frankfurt-Nord und Frankfurt-Süd innerhalb der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau .
Die Römisch-katholischen Gemeindeglieder blieben nach der Reformation eine kleine Minderheit. Sie gehörten zunächst weiterhin zum Mainz nach dessen Säkularisation bzw. Aufhebung 1805 vorübergehend zum Bistum Regensburg und ab 1827 zum neu gegründeten Bistum Limburg das seinerzeit für das Herzogtum Nassau und die Freie Stadt Frankfurt errichtet Im 19. Jahrhundert zogen dann auch vermehrt Katholiken in die Stadt. Sie hielten sich alle zur Bartholomäuskirche (Dom). Erst nach 1884 wurden die Pfarrbezirke aufgeteilt wenngleich der zunächst noch die einzige Pfarrkirche der Stadt Durch Dekret des Limburger Bischofs vom Jahre 1922 wurde der Pfarrbezirk des Domes offiziell 6 Pfarrbezirke getrennt. Später wurden weitere Pfarrgemeinden Heute bilden alle Pfarrgemeinden des Bistums Limburg im Stadtgebiet den Bezirk Frankfurt; allerdings das Stadtgebiet seit der Gebietsreform der 70er auch Pfarrgemeinden der Bistümer Mainz und Fulda .
Die Jüdische Gemeinde war bis zur Nazizeit die zweitgrößte Heute beherbergt Frankfurt wieder eine sehr lebendige Gemeinde die sich nach der Zerschlagung durch Nazis aus einem eher bescheidenen Wiederanfang entwickelt Anfang 2004 wurde in Frankfurt die weithin jüdische Schule Philanthropin als Grundschule wiedereröffnet.
Die Stadt Frankfurt befand sich anfangs unmittelbarer Verwaltung des Reiches infolgedessen ein Vogt Reichsschultheiß die Stadt "regierte". Ab 1311 ging Verwaltung auf die Stadt über. Als Organe Selbstverwaltung bestanden von da an der Rat Stadt und der Bürgermeister von denen es gab: der "ältere" wurde von den Schöffen Ratsbank") und der jüngere von der "zweiten gewählt. Später gab es im Rat noch "dritte Ratsbank" die sich aus Handwerkern zusammensetze. hatte der Rat 43 Mitglieder.
Technisches Rathaus am Römerberg
1867 wurde die "Magistratsverfassung" eingeführt. An der der Stadt stand nunmehr der "Magistrat" mit 1. Bürgermeister der meist den Titel "Oberbürgermeister" einem 2. Bürgermeister sowie 10 besoldeten und unbesoldeten Mitgliedern. Der Oberbürgermeister wurde bis 1918 König aus drei Vorschlägen ernannt. Seine Amtsdauer 12 Jahre. Nach 1918 wurde der Oberbürgermeister der Stadtverordnetenversammlung gewählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Oberbürgermeister von der amerikanischen eingesetzt.
Heute besteht die Legislative der Stadt am Main aus der Stadtverordnetenversammlung und den 16 Ortsbeiräten . Dessen Mitglieder werden im Rahmen der Kommunalwahl alle fünf Jahre neu gewählt. Nach aktuellen Kommunalwahlrecht in Hessen ist auch das Kumulieren und Panaschieren erlaubt. Die Exekutive der Stadt setzt aus Oberbürgermeister Bürgermeister und Magistrat zusammen. Dabei werden die Magistratsmitglieder ( Dezernenten ) von der Stadtverordnetenversammlung und der Oberbürgermeister die Oberbürgermeisterin alle sechs Jahre von den direkt gewählt.
Frankfurt am Main ist eine Bankenmetropole in Bezug auf staatliche Banken. Neben der Deutschen Bundesbank haben auch die Europäische Zentralbank und das deutsche IFC -Büro (die International Finance Corporation ist Teil Weltbank (-gruppe)) ihren Sitz in Frankfurt.
Die Stadt Frankfurt am Main verfügt eine einzigartige zentrale Lage in Europa. Zum kreuzen sich am Frankfurter Kreuz dem meistbefahrenen Autobahnkreuz Europas die Autobahnen A5 (Hattenbacher Dreieck - Weil am Rhein ) und A3 ( Arnheim - Passau ) zum anderen verfügt die Stadt über Flughafen Frankfurt einen der größten Flughäfen der Welt jährlich 50.000.000 Fluggästen. Auch im Bahnverkehr ist mit dem Frankfurter Hauptbahnhof ein Knotenpunkt. Seine Bedeutung im Güterverkehr allerdings zurückgegangen: von den zwei Rangierbahnhöfen ist nur mehr der kleinere in (Frankfurt [Main]-Ost) während der größere (Frankfurt [Main]-Hauptgüterbahnhof) ist und dessen Gelände anderweitig genutzt werden Der ÖPNV in Frankfurt wird sowohl von S-Bahnen der S-Bahn Rhein-Main als auch von Omnibussen Straßenbahnen und Stadtbahnen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt VgF betrieben. Die Fahrplan- und Fahrpreisfestlegung übernimmt TraffIQ GmbH welche dem Rhein-Main-Verkehrsverbund ( RMV ) angehört.
Diese Infrastruktur ermöglichen vor allem Pendlern und Geschäftsreisenden eine bequeme Anreise.
Handels messen haben in Frankfurt eine lange Tradition. neuesten Erkenntnissen war Frankfurt sogar die erste Messestadt überhaupt. Schon im Mittelalter konnten Handelsreisende ihre Waren anbieten. Mit Leipzig dem zweiten großen Messestandort im Heiligen Reich deutscher Nation war Frankfurt durch eine die Via Regia verbunden.
Bürohochhäuser hier zwei der Deutschen Bank prägen Stadtbild
Frankfurt am Main ist aber vor als internationaler Finanzstandort weltweit bekannt. In der Innenstadt befinden sich die Unternehmenszentralen der drei deutschen Privatbanken. Die Deutsche Bank AG liegt in der Mainzer Landstraße der Nähe der Taunusanlage. Wenige Straßen weiter kann man die Wolkenkratzer der Commerzbank AG erkennen wovon der höchste fast Meter in die Höhe ragt. Anders als Name vermuten lässt wird auch die Dresdner Bank AG von Frankfurt aus geleitet. Zu privaten Kreditinstituten kommen noch die Frankfurter Sparkasse sowie Landesbank Hessen-Thüringen (HELABA) hinzu (nicht zu mit der Landeszentralbank in Hessen die jetzt Frankfurt der Deutschen Bundesbank heißt). Die meisten der 300 weiteren sind keine inländischen Unternehmen. Mit den von Deutsche Börse AG betriebenen Handelsplattformen "Frankfurter Wertpapierbörse" " XETRA " ist Frankfurt der zweitgrößte Aktienmarkt Europas und wickelt den Löwenanteil des Wertpapierhandels ab.
Staatliche Hochschule für bildende Künste - Städelschule 1817 von Johann Friedrich Städel kam sie an die Stadt Frankfurt und wurde 1942 eine staatliche Kunsthochschule der freien bildenden
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst hervorgegangen der 1878 gegründeten privaten Stiftung "Dr. Hoch's Konservatorium"
Fachhochschule Frankfurt am Main gegründet 1971 aus verschiedenen Vorgängereinrichtungen
Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen private wissenschaftliche Hochschule Trägerschaft der Norddeutschen Provinz der Gesellschaft Jesu Sitz der Hochschule ist der Stadtteil Sachsenhausen; 1926 durch Bischof Augustinus Kilian von Limburg; 1942 war die theologische Fakultät in Valkenburg bestand von 1945 bis 1950 in Büren in Westfalen. 1950 siedelte nach Frankfurt über.
Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) - Private Fachhochschule Bankakademie e.V.
Bis September 2003 gab es auch noch die Bibliotheksschule am Main - Fachhochschule für Bibliothekswesen. Sie eine Verwaltungsfachhochschule für den gehobenen Dienst in Bibliotheken. Zum 30. September 2003 stellte sie ihren Betrieb ein.
Die Stadt ist in 46 Stadt- Ortsteile und diese wiederum in 118 Stadtbezirke Sozialbezirke) aufgeteilt. Die laufende Numerierung der Stadtteile dabei von 1-47 doch gibt es die 23 nicht. Der größte Stadtteil ist Sachsenhausen der genauer gesagt aus 2 Ortsteilen und Süd) besteht. Die meisten Stadtteile sind Vororte oder auch Städte (zum Beispiel Höchst ). Einige wie das Nordend sind auch durch die Bebauung von zwischen dem Stadtgebiet und vormals unabhängigen Orten Andere wiederum entstanden aus Siedlungen die bisher Stadtteilen angehörten (beispielsweise Dornbusch gehörte zu Ginnheim und Eckenheim. Wieder andere sind von als Stadtteile geplant (zum Beispiel Bahnhofsviertel). Die Stadtteile sind zu 16 Ortsbezirken zusammen gefasst jeweils einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden haben. Ortsbeiräte haben je nach Größe des Ortsbezirks 9 und 17 Mitglieder die bei jeder (alle 5 Jahre) von der Bevölkerung gewählt
Grundsätzlich müssen die Ortsbeiräte zu allen die ihren Ortsbezirk betreffen gehört werden. Die Entscheidung über eine Maßnahme obliegt allerdings in Regel der Stadtverordnetenversammlung der Gesamtstadt wobei diese Kompetenzen auch auf die Ortsbeiräte übertragen kann.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus Stadtteilen Altstadt Innenstadt Bahnhofsviertel Gutleutviertel Gallusviertel Westend Ostend und Sachsenhausen. Ab 1877 wurden zahlreiche selbständige Gemeinden in die Frankfurt eingegliedert:
Jahr
Orte
Zuwachs in ha
01.01.1877
Bornheim
278
01.04.1895
Bockenheim
540
01.07.1900
Seckbach
804
01.07.1900
Niederrad
289
01.07.1900
Oberrad
274
01.04.1910
Berkersheim
321
01.04.1910
Bonames
335
01.04.1910
Eckenheim
234
01.04.1910
Eschersheim
334
01.04.1910
Ginnheim
270
01.04.1910
Hausen
125
01.04.1910
Heddernheim
248
01.04.1910
Niederursel
820
01.04.1910
Praunheim
455
01.04.1910
Preungesheim
366
01.04.1910
Rödelheim
514
01.04.1928
Fechenheim
718
01.04.1928
Griesheim
420
01.04.1928
Höchst (Stadt)
410
01.04.1928
Sindlingen ¹
515
01.04.1928
Unterliederbach ¹
587
01.04.1928
Zeilsheim ¹
430
01.04.1928
Nied
320
01.04.1928
Schwanheim
1.772
01.04.1928
Sossenheim
596
01.08.1972
Harheim
484
01.08.1972
Kalbach
610
01.08.1972
Nieder-Erlenbach
834
01.08.1972
Nieder-Eschbach
635
01.01.1977
Bergen-Enkheim (Stadt) 1936 durch Vereinigung von Bergen und Enkheim entstanden
1.254
¹ waren bereits seit 1. April nach Höchst eingemeindet
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach ihrem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Frankfurt oder nicht ist dabei unerheblich. Viele sind ihrer Geburt oder später von Frankfurt weggezogen sind andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt Anspruch auf Vollständigkeit.
1883 19. Januar Hermann Abendroth † 29. Mai 1956 Jena Dirigent (Leiter des Gürzenich-Orchester Köln Gürzenich-Orchesters 1915-34 des Gewandhausorchesters Leipzig 1934-45)
Die Frankfurt Galaxy spielt in der NFL Europe und ist das einzige verbleibende Gründungsmitlied Liga. Die Spieler spielen in der Ballsporthalle am Main.
Die Opel Skyliners (vormals: Frankfurt Skyliners ) spielen in der Basketball-Bundesliga . Basketballspiele werden ebenfalls in der Ballsporthalle am Main ausgetragen.