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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Frankfurter Nationalversammlung


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Die Frankfurter Nationalversammlung war das erste frei gewählte Parlament ganz Deutschland das von 1848 - 1849 in der Frankfurter Paulskirche tagte. Die Versammlung schuf eine demokratische Verfassung die zwar nicht zum Tragen kam dennoch Vorbild für die Weimarer Reichsverfassung und das bundesdeutsche Grundgesetz wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Soziale Spannungen und die reaktionäre Politik meisten europäischen Mächte führten 1848 in fast ganz Europa zu revolutionären In Teilen des österreichischen Kaiserreiches und in kam es zu blutigen Aufständen. Auslöser und Höhepunkt dieser Ereignisse war die Februarrevolution in Frankreich die König Louis Philippe ins englische Exil trieb und die der Zweiten Republik zur Folge hatte.

Die Meldungen vom geglückten Umsturz in fachten auch in Deutschland die revolutionäre Stimmung Bürger und liberale Politiker forderten u.a. die Einheit eine Verfassung die Aufhebung der Pressezensur und ein Parlament. Am 5. März 1848 trafen sich einige reformwillige Politiker und einzelner Landtage in Heidelberg um die Zukunft Deutschlands zu erörtern. beschlossen die Gründung eines Vorparlaments das Wahlen einer verfassungsgebenden Nationalversammlung vorbereiten sollte. Das Vorparlament vom 31. März bis zum 3. April in Frankfurt.

In der Zwischenzeit wurden zahlreiche konservative gestürzt und durch liberale Kräfte ersetzt. Im kam es in Preußen zu Aufständen worauf sich König Friedrich Wilhelm IV. zu Zugeständnissen entschloss. U. a. sollte Pressefreiheit wieder eingeführt und eine deutsche Verfassung werden. Die Berliner Bevölkerung die dem König wollte wurde jedoch vom preußischen Militär unter Beschuss genommen worauf es zu Barrikadenkämpfen kam ( siehe Märzrevolution ).

Am 19. März 1848 ließ der König alle Soldaten Berlin abziehen. Kurze Zeit später beschloss der Landtag (Zusammenkunft der acht preußischen Provinziallandtage) die freier Wahlen zur Nationalversammlung die schließlich am 1. Mai durchgeführt wurden. Je 50.000 Männern wurde Abgeordneter gewählt. Das Wahlrecht war an die geknüpft und wurde in jedem der deutschen anders gehandhabt. Schätzungsweise hatten nur 85% der das Wahlrecht. Frauen hatten kein Wahlrecht. Da alle Wahlkreise auch Abgeordnete entsandten hatte das nur ungefähr 585 Mitglieder.

Am 18. Mai kam es zur ersten Sitzung der Nationalversammlung in Frankfurt. Daran nahmen allerdings nur Abgeordnete teil. Heinrich von Gagern ernannte man Präsidenten des Parlaments.

Aufgaben und Probleme

Die Hauptaufgaben der Nationalversammlung waren die Ausarbeitung einer Verfassung und die Einheit Deutschlands .

Aber schon zu Beginn gab es und Probleme. Die einflussreichen europäischen Mächte Frankreich Russland verweigerten dem Parlament ihre Anerkennung da kein Interesse an einer deutschen Einigung hatten. basierte die Versammlung auf keiner Verfassung und somit auch sehr unbeständig.

Die Abgeordneten selber teilten sich in Lager auf die in den entscheidenden Fragen waren. Die konservativen Kräfte befürworten die Bildung Erbmonarchie die unter der Führung von Preußen Österreich stehen sollte. Ihre politischen Gegner strebten die Gründung einer Republik an.

Zu der Frage welche Gebiete denn zu Deutschland gehörten gab es ebenfalls Auseinandersetzungen. Abgeordneten erklärten entgegen aller tschechischen Bemühungen Böhmen und Mähren als ein Teil des Deutschen Bundes. wurde die Eingliederung der Provinz Posen beschlossen wodurch man der ansässigen polnischen natürlich vor den Kopf stieß.
Das auf ewig ungeteilte Gebiet Schleswig-Holstein wurde zum Teil von Dänemark beansprucht worauf es zum Krieg zwischen Deutschen Bund und Dänemark kam. Am 26. August vereinbarten die beiden verfeindeten Mächte in Malmö einen Waffenstillstand in dem man den Abzug aller aus Schleswig-Holstein beschloss und das Land unter gemeinsame Verwaltung stellte. Als die Frankfurter Abgeordneten September des Jahres 1848 den Vertrag von annahmen riefen einige Deutsch-Nationale zum Sturm auf Paulskirche auf. Die Ordnung konnte erst wieder den Einsatz preußischer und österreichischer Truppen hergestellt

Auflösung

Bei der Frage zur Einheit Deutschlands man zwei Lösungen. Die kleindeutsche Variante sah vor dass sich Deutschland ohne zusammenschließen sollte um sich somit nicht der des Vielvölkerstaates anzunehmen. Die Großdeutsche Lösung hingegen die Einbeziehung Österreichs. Man nahm sogar eine Österreichs in Kauf in dem man die unterschied die von Deutschen und von anderen besiedelt waren.

Der österreichische Kaiser war natürlich gegen Spaltung seines Staates. Also erwählten die Abgeordneten Nationalversammlung in der Frankfurter Reichsverfassung vom 28. März 1849 den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zukünftigen Kaiser eines geeinten Deutschlands ohne Österreich. somit betriebene Reichseinigung von unten scheiterte jedoch der König am 18. April 1849 die ihm angetragene Würde mit Begründung ablehnte dass er die „Krone aus Gosse“ nicht akzeptieren könne. Damit war die Revolution endgültig gescheitert.

Am 5. April zogen alle österreichischen Abgeordneten aus Frankfurt Am 14. Mai legten dann auch die Preußen ihre nieder. Die von Heinrich von Gagern geforderten fanden nicht statt so dass die Nationalversammlung weiter geschwächt wurde. In der Folgezeit verließen alle rechten Abgeordneten das Parlament. Die verbliebenen Kräfte beschlossen am 31. Mai ein neues Parlament in Stuttgart zu gründen um somit dem Einflussbereich zu entgehen. Die Frankfurter Nationalversammlung war hiermit Das unerwünschte Stuttgarter Rumpfparlament wurde am 18. Juni durch württembergische Soldaten geräumt.

Bekannte Mitglieder




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