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André Franquin


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André Franquin (* 3. Januar 1924 in Brüssel ; † 5. Januar 1997 in Nizza ) war ein belgischer Comic -Autor. Er zeichnete und textete die Serie Spirou und Fantasio und erfand zu dieser Serie die Nebenfiguren Marsupilami und Gaston die beide später eine eigene Serie

Franquin ist neben Hergé der wichtigste stilprägende Comic-Zeichner Europas Einschätzung des Carlsen-Verlages.

Nach einer einjährigen Ausbildung an der l’Ecole Saint-Luc in Saint-Gilles arbeitete er als Trickfilmzeichner Studio CBA. Bei dieser Arbeit lernte er Zeichner wie Morris Peyo und Eddy Paape kennen.

Ab 1946 arbeitete er für die Editions Dupuis die das Comic-Magazin Spirou herausgab.

Franquin gestaltete das Titelblatt des Magazins übernahm bald darauf die Serie Spirou und Fantasio . Diese war 1938 von Rob-Vel erdacht und seit 1944 von Jijé gezeichnet worden. Doch erst Franquin die Serie übernahm bekam sie das sie typische Erscheinungsbild. Franquin führte neben den Hauptfiguren eine Vielzahl von Nebencharakteren ein.

Die wichtigsten Figuren die Franquin erfand sicherlich das Marsupilami und der Bürobote Gaston . Das Marsupilami hatte seinen ersten Auftritt Spirou am 31. Januar 1952 und Gaston im Februar 1957 .

Nach einem Streit mit dem Spirou -Verleger Dupuis verpflichtete sich Franquin für das Tintin eine Serie zu Zeichnen. Von 1955 bis 1959 entstand so die Serie Mausi und Paul . Der Streit mit Dupuis wurde bald und so entstand die Situation dass Franquin zwei Verlagen eine Serie herausgab.

Ab 1957 erhielt Gaston eine eigene Seite im Heft. Franquin nun drei Serien zu betreuen er gestaltete Titelblatt und illustrierte noch andere Beiträge. Trotz Unterstützung durch Assistenten (unter ihnen Jidéhem und kam es im Dezember 1961 zu einem Zusammenbruch. Franquin hatte eine Depression eine nervöse Gelbsucht kam noch dazu.

1963 konnte er mit der Arbeit wieder Als erstes schloss er das laufende Spirou und Fantasio -Abenteuer ab um die Serie an Jean-Claude zu übergeben. Franquin wollte sich ganz auf Lieblingsfigur Gaston konzentrieren.

Noch immer von Depressionen geplagt zeichnete ab 1977 die Reihe Schwarze Gedanken . Sie erschienen in der Magazin-Beilage Trombone Illustré die er zusammen mit Yvan Delporte Diese nur kurze Zeit erscheinende Beilage trug zur Entwicklung der modernen europäischen Comics für bei. Nach dem Ende der Trombone Illustré (Oktober 1977) erscheinen die Schwarzen Gedanken Ende 1982 im Magazin "Fluide Glacial".

Von 1982 bis 1985 ist Franquin wegen seiner schweren Depressionen fähig zu arbeiten. Danach zeichnet er wieder Gaston -Episoden. Ab 1987 gibt er Die Abenteuer des Marsupilami heraus die von Greg und Yann und von Batem gezeichnet werden.

Literatur

  • Numa Sadoul - Das grosse André Franquin Carlsen Verlag 1989
  • Achim Schnurrer (Hrsg.) - Die Kunst des Franquin Edition Kunst der Comics 1988

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