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Französische Revolution


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Begriff Französische Revolution bezieht sich auf den historischen Zeitraum 1789 und 1799 in Frankreich in dem Republikaner die Monarchie stürzten und die römisch-katholische Kirche notgedrungen radikalen Veränderungen unterworfen wurde sie eine Zäsur in der europäischen Geschichtsschreibung.

In dem Zeitraum vom 14. Juli 1789 bis zum 9. November 1799 vollzog sich der Übergang Frankreichs von der absoluten Monarchie zur Republik . Obwohl die Republik endgültig und dauerhaft 1871 etabliert werden konnte veränderte die Revolution Gesellschaft Frankreichs und Europas grundlegend. Hier wurde das Modell der Staats- und Gesellschaftsordnung geschaffen. Die Errungenschaften der wie persönliche Freiheit Meinungs - und Pressefreiheit und Gleichheit aller vor dem Gesetz unabhängige Justiz eine gleiche Besteuerung das allgemeine Wahlrecht das Selbstbestimmungsrecht des Volkes die Bindung Staates an eine Verfassung und die Berufs - und Gewerbefreiheit sind heute fundamentaler Teil Bewusstseins der Bürger der westlichen Demokratien und zumindest auf dem Papier Grundlage Rechtes der meisten Staaten der Erde. Die des Terrors im Verlauf der Französischen Revolution für viele Zeitgenossen (zum Beispiel Goethe ) ein abschreckendes Beispiel und begründet bis für viele Menschen ihre Ablehnung des Versuchs radikalen Umsturzes der bestehenden Verhältnisse. Als positives galt und gilt vielen die Entwicklung in USA auf der Grundlage der Unabhängigkeitserklärung von 1776 .

Inhaltsverzeichnis
2.1 Überblick
2.2 Vorrevolution 1786 - 1789
2.3 Das Jahr 1789
2.4 Das neue Frankreich
2.5 Von der Revolution zum Terreur
2.6 Ende

Ursachen

Überblick

Der Umsturz hatte zahlreiche Ursachen. Zu wichtigsten gehören:

  • Die Rechtfertigungskrise: Die Philosophie der Aufklärung während des 18. Jahrhunderts propagierte teilweise eine Abkehr von der absolutistischen hin zu einer demokratischen Staatsauffassung die Geltung von Menschen - und Bürgerrechten den säkularen Staat sowie den Glauben die Vernunft . Diese Philosophie entzog dem Herrschaftsanspruch von ( Gottesgnadentum ) und Klerus die Grundlage.
  • Das Erstarken des Bürgertums : Die ersten beiden Stände ( Klerus und Adel ) teilten sich die politische Macht. Bürger Bauern waren nicht beteiligt - vor allem wirtschaftlich erstarkte Bürgertum besaß keine politische Macht. Dies und in den anderen Punkten aufgeführten Missstände führten einem dramatisch schwindenden Vertrauen im dritten Stand.
  • Die Krise des Feudalismus : Die traditionell feudale Gesellschaftsordnung die auf gegenseitiger Abhängigkeit beruhte aus dem Lot geraten da der Adel nach wie vor alle Privilegien genoss politisch durch den Absolutismus keinerlei Aufgaben mehr wahrnahm.
  • Die Wirtschaftskrise : Der französische Staat stand kurz vor Zahlungsunfähigkeit. Zudem einen stiegen die Brotpreise 1789 an ( 1788er Missernte strenger Winter 1788/89).

Die Aufklärung

Seit Mitte des Jahrhunderts beherrschte der Geist der Aufklärung die Gesellschaft. Große Teile des Adels nicht mehr an die althergebrachten Privilegien denen ihren ihre Stellung verdankten. Die Salons Zeitschriften Debattierclubs und Freimaurerlogen wurden Träger der immer kritischer werdenden Meinung. In die breiten Schichten drangen einfache vor die Gründe für und einen Ausweg der desolaten Situation lieferten.

Das Bürgertum

Im Laufe des 18. Jahrhunderts bildete sich innerhalb des dritten Standes neue gesellschaftliche Schicht heraus. Aus Kaufleuten industriellen Unternehmern Finanzpächtern und Beamten entstand das Bürgertum .

Für die Wirtschaft Frankreichs war das von entscheidender Bedeutung. Adligen war es - Ausnahme von Kolonialgeschäften - verboten sich im Handel zu betätigen da dies als nicht galt; von den zunehmend unter dem Merkantilismus leidenden Bauern jedoch konnten sie kaum Steuern verlangen. Die ökonomische Gewichtung verlagerte sich zu Gunsten des Großbürgertums gerade der niedere verarmte zusehends.

Obwohl die Bürger nun das wirtschaftliche Frankreichs bildeten spiegelte sich diese Bedeutung nicht ihren politischen Rechten wieder. Der Adel war immer von allen Steuern befreit und vor allem hatten alleine Mitglieder Zugang zu öffentlichen Ämtern.

Ausdruck fand das gesteigerte Selbstbewusstsein des beispielsweise in den Ende des 17. Jahrhunderts entstehenden Cafés und privaten bürgerlichen Zirkeln denen sich Richter Rechtsanwälte Schriftsteller Ärzte sowie der zivilen oder militärischen Verwaltung trafen. Bald sich in diesem Umfeld eine Diskussionskultur für unter anderem Voltaires Schriften zum englischen Parlamentarismus Montesquieus Ansichten zur Trennung der Staatsgewalten und Forderungen nach Volkssouveränität entscheidend waren. Auch absolutismuskritische Theaterstücke wie Die Hochzeit des Figaro wurden aufgeführt und nur durch einflussreiche am Hof des Königs von der Zensur verschont.

Das Ende des Feudalismus

Mit dem Aufkommen des Absolutismus war das feudale System schon lange dem Lot gekommen. Es basierte darauf dass und Bürger an den Klerus und Adel leisteten und dafür Schutz und die Aufrechterhaltung Ordnung erhielten. Dieses Gleichgewicht verschob sich immer Durch die absolutistische Herrschaftsordnung wurden die ersten Stände von ihrer Regierungsverantwortung immer mehr entlastet ihre Rechte fortbestanden. Adel und Klerus hatten immer weniger Pflichten bewahrten aber trotzdem ihre wie Abgaben und Frondienste. Der dritte Stand mehr und mehr für Herrscher die gar mehr ihre Herrscher waren. Dieses fehlende Abhängigkeitsverhältnis in vielen späteren Revolutionsschriften in denen der Stand zur autarken Nation und erster wie Stand zu " Parasiten " der französischen Volkswirtschaft erklärt werden deutlich zum Beispiel die Schriften von Abbé Sieyès ).

Auch das starre Ständesystem verlor zusehends seine Rechtfertigung. Innerhalb des Stands - der von vermögenden Kapitalrentnern bis armen Bauern und Tagelöhnern 98% der französischen umfasste - kam es zu sehr großen Gegensätzen und damit auch zu unterschiedlichen Interessen. die unter dem Merkantilismus leidenden Bauern eine von Abgaben und Frondiensten forderten forcierte die neu entstandene Schicht reichen Großbürgertums - insbesondere mit Blick auf England in dem die bürgerliche Oberschicht großen ausübte - ihre Forderungen auf politische Mitspracherechte.
Auch im ersten Stand wurden die deutlicher: Niederer Adel und Hochadel kämpften um Wiederherstellung beziehungsweise Erhaltung ihrer politischen Mitspracherrechte gegenüber König und standen somit prinzipiell in Opposition absolutistisch ausgerichteten Herrscher. Gemeinsam war ihnen das keinerlei Privilegien an den aufstrebenden Teil der abzugeben. Die Grenze zwischen Adel und Nichtadel außerdem da König und Hof mit Blick die finanzielle Lage immer mehr Bürgerlichen gegen Zahlungen den Eintritt in den Adelsstand erlaubten.

Wirtschaftskrise

Das Steuersystem war veraltet und durch Mängel und Missbräuche belastet. Von der wichtigsten Steuer der Taille waren Klerus und Adel befreit. Die der indirekten Steuern lag in den Händen Generalpächtern. Diese zogen die Steuern gegen Zahlung fixen Pacht selbständig ein. Die Generalpächter versuchten aus den ihnen anvertrauten Gebieten das höchstmögliche herauszupressen um ihren persönlichen Gewinn zu maximieren.

Das Haushaltsdefizit des französischen Staates nahm 1736 und 1789 rapide zu so dass schließlich sogar Staatbankrott drohte. Die Unterstützung der Unabhängigkeitskriege amerikanischer gegen den Erzfeind England traf den französischen hart auch der Friedensschluss mit England brachte wirtschaftliche Erholung. Im Gegenteil: Das industriell weiter England überschwemmte den französischen Markt mit billigen Industriewaren und landwirtschaftlichen Güter während die heimische unter Missernten litt.

Eine Industrie- und eine Agrarkrise Ende 1780er Jahre steigerten die Unzufriedenheit und eine 1788 gefolgt von einem strengen Winter führte dass die Brotpreise deutlich anstiegen.

Verlauf

Überblick

Als Beginn der Revolution wird oft so genannte "Sturm" auf die Bastille in Paris am 14. Juli 1789 (seit 1880 Nationalfeiertag Frankreichs ) gesehen der jedoch weniger ein Sturm als eine friedliche Übergabe die im Nachhinein Revolutionshistorikern zum heute berühmten "Sturm auf die umgedichtet wurde. Der eigentliche Auslöser der Revolution das Zusammenrufen der Generalstände und der Streit deren Wahlmodus infolgedessen sich der dritte Stand alleinigen Vertretung der Nation erklärte.

Das häufig mit der Revolution von 1789 assoziierte Hauptmotiv die Trias " Liberté Egalité Fraternité " ("Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit") wurde erst zu der Dritten Republik 1871 als Devise eingeführt und im Nachhinein Hauptmotto der Revolution erklärt. Im Verlauf der war diese nur eine von vielen Dreierformeln "Heil Kraft Einheit" und "Kraft Gleichheit Gerechtigkeit" man in den historischen Dokumenten aus dieser keinesfalls häufiger findet als die letztgenannten.

Die Französische Revolution markiert die gesellschaftliche von der feudalen zur kapitalistischen Gesellschaft . Zum ersten Mal übernahm das wirtschaftlich Bürgertum auch die politische Herrschaft vom Adel der bereits zuvor zunehmend an Bedeutung In der Geschichtswissenschaft wird die Revolution von 1789 als Datierung für das Ende der Frühen Neuzeit verwendet.

Nach der Erklärung des dritten Standes der Generalstände zur Nationalversammlung verkündeten diese 1789 auch die erste Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (französischer Originaltext: wikipédia:Déclaration des Droits de l'Homme et du ).

Im Verlauf der Revolution wurde König Ludwig XVI. gestürzt und zusammen mit seiner Frau Marie-Antoinette zunächst inhaftiert und 1793 durch die Guillotine hingerichtet.

Die Französische Revolution brachte dem Volk nicht die erhoffte Freiheit sondern endete in Terrorregime unter Robespierre und Danton das zunächst durch ein Direktorium und nach wenigen Jahren durch die Napoléons abgelöst wurde ( 1804 ) der sich letztlich zum Kaiser Frankreichs aber wesentliche Errungenschaften der französischen Revolution beibehielt auch in anderen europäischen Staaten etablierte (vergleiche Beispiel Code Civil als erstes Beispiel eines bürgerlichen Gesetzbuches BGB ).

Vorrevolution 1786 - 1789

König gegen Parlament

König Ludwig XVI. und seine Minister hatten längst erkannt eine Haushaltssanierung nur auf der Grundlage weiterreichender möglich war; vor allem musste die Steuerfreiheit Adel und Klerus aufgehoben werden. Diese verteidigten Parlament von Paris und in den dreizehn ihre Privilegien.

Mit der Berufung von Baron Anne Robert Jacques Turgot einem Vertreter der phsysiokratischen Wirtschaftstheorie zum 1774 wurde zunächst eine radikal reformistische Wirtschaftspolitik Turgot beendete viele staatliche Eingriffe in die schuf eine einheitliche Grundsteuer für alle Stände die Bauern von einigen Frondiensten etablierte mit Abschaffung der Zünfte die Gewerbefreiheit erhob eine Steuer auf und gab das Privileg des Getreidehandels für Franzosen frei. Mit diesen Maßnahmen stieß er den erbitterten Widerstand der Parlamente. Nachdem er die hohen Hofhaltungskosten des Königs sowie Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kritisierte nahm Ludwig XVI. dies zum Turgot 1776 zu entlassen.

Sein Nachfolger Jacques Necker ein bürgerlicher Bankier aus Genf betrieb eine entgegen gesetzte Wirtschaftspolitik. Er hohe Staatsanleihen auf suchte die Unterstützung der indem er die Wiedererichtung der Provinziallandtage unterstützte beeinflusste die Wirtschaft durch staatliche Eingriffe indem beispielsweise die Getreidepreise festsetzte. Da er jedoch wie bereits Turgot - eine Steuerreform anstrebte jedoch mit Unterstützung der Parlamente vollzogen werden scheiterte er wie sein Vorgänger am Widerstand Privilegierten und des Hofadels. Als er in Rechenschaftsbericht der 100.000-mal gedruckt wurde das Haushaltsdefizit veröffentlichte entließ Ludwig XVI. auch ihn.

Seinem 1783 berufenen Nachfolger Charles Alexandre de Calonne der ebenfalls eine Steuerreform anstrebte war dass diese sich nicht im Einverständnis mit Parlamenten durchsetzen ließ. Daher berief er die Notabeln ein 144köpfiges vom König bestimmtes Gremium Männern von hoher Bildung Rang und Vermögen. jedoch verweigerten die Zusammenarbeit und forderten die der Generalstände die der erneut zum Finanzminister Jacques Necker auf Befehl des Königs am 5. Mai 1789 zusammenrief.

Das Jahr 1789

Die Versammlung der Generalstände

Die seit 1614 erstmalige Zusammenrufung der Ständeversammlung Frankreichs durch Ludwig XVI. im Krisenjahr 1789 gilt heute unter Historikern als der Auslöser der französischen Revolution. Die Einberufung der ging bereits mit zahlreichen Zugeständnissen des Königs den Dritten Stand einher. So besaß zum Mal jeder männliche französische Bürger der das Lebensjahr vollendet hatte das passive und aktive Wahlrecht falls er sich namentlich in die eingetragen hatte und die Abgeordnetenzahl des dritten wurde auf 621 Delegierte in etwa verdoppelt. Wünsche und Beschwerden der Wähler im ganzen sollten dabei den Delegierten die in der Vorstellung ein imperatives Mandat innehatten in Form von Beschwerdeheften (" cahiers de doléance ") mitgegeben werden.

Wahlverfahren und Zusammensetzung
Die Wahl der Generalstände fand auf Ebene der königlichen Verwaltungsbezirke in drei getrennten statt die sich für den Klerus in Übergewichtung niederer Geistlicher und im dritten Stand einer Übergewichtung großbürgerlicher Interessen niederschlug. Dementsprechend zeichnete die Zusammensetzung des dritten Stands durch eine Anzahl von Personen aus dem Großbürgertum aus: waren unter den 585 bis 621 (die dazu schwanken) Abgeordneten des dritten Stands großbürgerliche wie Rechtsanwälte Notare Grundbesitzer Händler Richter Bürgermeister Ärzte stark überrepräsentiert. Daneben fanden sich auch Adlige Angestellte der militärischen Verwaltung und nicht Priester unter den Vertretern des dritten Stands.

Revolution in Versailles
Der Zusammenrufung der Generalstände wurde von Parteien mit sehr stark divergierenden Vorsätzen und entgegengesehen. Während der König den Zweck in Beschließung neuer Steuern sah war es das Ziel von Klerus und Adel ihre Privilegien nur zu verteidigen sondern auch ihre politische wiederzugewinnen also eine Abschwächung des absolutistischen Systems erreichen. Der dritte Stand hoffte dagegen dass gewachsene ökonomische Rolle auch politisch gewürdigt werde ihm politische Mitspracherechte in Form einer Verfassung würden. Außerdem gab man sich mit dem Wahlverfahren nach Ständen nicht zufrieden. Die erhöhte sollte auch bei der Abstimmung berücksichtigt werden von führenden Abgeordneten des dritten Stand gefordert nicht nach Ständen sondern nach dem Mehrheitsprinzip

Der Streit über den Wahlmodus zog über Wochen hin bis sich am 17. Juni 1789 schließlich die Abgeordneten des dritten Stands zur Nationalversammlung erklärten wobei sie die Abgeordneten der beiden Stände aufforderten sich ihnen anzuschließen. Teile Adels und des Klerus schlossen sich ihnen mehrheitlich blieb ihr Widerstand aber ebenso ungebrochen der des Königs. Wegen angeblicher Bauarbeiten wurde das Parlamentsgebäude geschlossen um die Arbeit der selbsternannten Nationalversammlung zu blockieren. Daher zogen die der neuen Nationalversammlung in das nahe gelegene um um dort den berühmt gewordenen Ballhausschwur zu leisten in dem sie unter schworen sich " ... niemals zu trennen und sich überall versammeln wo es die Umstände erfordern werden bis die Verfassung geschaffen ist und auf Grundlagen beruht ". Als sie sich außerdem weigerten einen König verfassten Beschluss vom 20. Juni der die Erklärung vom 17. Juni für illegal erklärte zu folgen fügte Ludwig XVI. den neuen politischen Umständen und erklärte Abgeordneten sollten sich der Nationalversammlung anschließen. Da die politische Verantwortung wesentlich in den Händen Nationalversammlung lag erklärte sie sich am 7. Juli zur verfassungsgebenden Versammlung (" Constituante ").

Die Revolte des dritten Stands in

Etwa zeitgleich zur Einberufung der Generalstände sich auch die Stimmung in Paris unter dem dritten Stand aufzuheizen. Die waren aufgrund der Missernte im Jahre 1788 nach wie vor hoch. Als der am 11. Juni 1789 den bürgerlichern Finanzminister Necker entließ der Bürgerlichen als Garant notwendiger Veränderungen galt auch seine zögerliche Reformpolitik weit hinter der seiner zurückblieb gab dies den Anlass zu ersten zwischen erregten Handwerkern und königlichen Truppen. Es sich schnell das Gerücht der König wolle Truppen zusammenziehen um die Konstituierung der neuen in Versailles gewaltsam zu verhindern. Das in starke Bürgertum übernahm große Teil der Stadtverwaltung ordnete für jeden Pariser Bezirk die Bildung Bürgerwehren an. Die neue Nationalgarde trug die Farben weiß und rot.

Der Sturm auf die Bastille

Der Sturm auf die Bastille am 14. 1789

Am 14. Juli 1789 ziehen einige bewaffnete Pariser verarmte Vorstädter und Bürger zum Pariser der Bastille um Kanonen die von Bastille-Kommandant de Launey in Gefängnis gebracht worden waren für die neue zu konfiszieren. In der Bastille ein Gefängnis allem für Adlige wo es diesen teilweise war Diener mitzunehmen waren auch sehr berühmte für die bürgerliche Revolution symbolträchtige Personen wie Voltaire inhaftiert gewesen der dort auch einige Schriften verfasste.

Zu diesem Zeitpunkt allerdings war das das sich wahrscheinlich bereits in einem schlechten befand mit Ausnahme einiger invalider Wachsoldaten und mehr als zehn Gefangenen so gut wie

Das bürgerliche Rathaus von Paris fragte kommandierenden Offizier de Launey zuvor was er tun gedenke wenn sich das Stadtvolk von die Kanonen mit Gewalt aneignen würde. Dieser darauf dass er dem Pariser Volk zwar Waffen aushändigen könne aber auch keine Gewalt würde so lange er nicht beschossen würde. aufgebrachte Menge vor dem Pariser Rathaus dringt mit Gewalt in die Bastille ein wird die Gegenwehr der darin befindlichen Wachsoldaten überrascht zieht sich bald darauf zurück.

Nach einigen Verhandlungen mit Delegationen von in denen die Bastille-Besatzung erklärt sie werde Bastille übergeben falls die Bürger tatsächlich legitime der Pariser Stadtregierung seien kommt es dann heute nicht geklärten Gründen zu einer zweiten Schießerei bei der es einige Tote und unter den belagernden Bürgern gibt.

Die Bürger beginnen daraufhin damit die und Küchen und Wagenschuppen außerhalb der eigentlichen zu plündern. Um dies zu stoppen gibt Bastille-Besatzung einen Schuss mit der Kanone auf Plünderungen ab woraufhin diese allerdings ihrerseits mit Kanonen zurückschießen die inzwischen mit Hilfe einer Gardekompanie herbeigeschafft wurden. Daraufhin hissen de Launey seine invaliden Wachsoldaten eine weiße Flagge zum ihrer Kapitulation. Die Bastille wird friedlich übergeben Pariser Stadtvolk lyncht die in der Bastille Soldaten und den Kommandanten und zieht als des Triumphes mit de Launeys Kopf durch Straßen von Paris.

Ingesamt hat es mit etwa zehn an diesem Nachmittag bedeutend weniger Tote als anderen vorausgegangenen Zusammenstößen zwischen königlichen Truppen und gegeben.

Während die Versammlung der Generalstände unter lange Zeit unterschätzt wurde kommen heute viele zu dem Schluss dass der so genannte auf die Bastille" zum Geschichtsmythos hochstilisiert wurde.

Der König besucht Paris
Am 17. Juli besuchte der König der über die in Paris sehr besorgt war die Stadt heftete sich im Rathaus als Symbol mit Verbundenheit zum Volk die blau-weiß-rote Kokarde an seinen Hut. Sie vereinte Blau Farbe der französischen Monarchie sowie Weiß und die Farben der bürgerlichen Nationalgarde von Paris Zu diesem Zeitpunkt scheint eine Revolution mit König möglich. Insgeheim arbeitet Ludwig XVI. jedoch schon längst an seiner Flucht an der Mobilisierung eines antirevolutionären Widerstands im Er war entschlossen wie die später bei Erstürmung der Tuilerien entdeckte Korrespondenz mit dem Ausland zeigte Wiederherstellung der alten Ordnung Frankreichs zu forcieren.

Die Revolution der Bauern in ganz

Auch die große Zahl der Bauern ganz Frankreich die immer noch unter der Missernte von 1788 litten ließen sich durch die revolutionäre und Gerüchten von umherziehenden Räuberbanden anstecken. Die Große Furcht " brach aus in der sich die bewaffneten Klöster und Schlösser stürmten und viele wie beispielsweise solche die zu leistende Frondienste Abgaben der Bauer regelten vernichteten. Die bürgerlichen der Nationalversammlung waren über die Nachrichten vom größtenteils schockiert da sie eines der Prinzipien frühen Revolution - das Schützen des Eigentums weit verbreitete Formel lautete zu Beginn "Freiheit Eigentum") - bedroht sahen. Etwa 100 Abgeordnete Nationalversammlung die sich im Bretonischen Klub zusammengeschlossen hatten um ihr gemeinsames Vorgehen koordinieren schlug daher vor die Eigentumsrechte der zu opfern um die bürgerlichen Eigentumsrechte zu In den nun folgende Debatte konnten sich Abgeordneten des Bretonischen Klubs durchsetzen alle feudalen wie das explizite Jagdrecht des Adels die Leibeigenschaft und die feudale Steuerbefreiung wurden abgeschafft. Bürger ( citoyen ) besaß von nun an gleiche Rechte Pflichten. Das " Ancien régime " war nun endgültig Vergangenheit.

Das neue Frankreich

Die Erklärung der Menschenrechte

Am 26. August 1789 verkündet die Nationalversammlung auf Vorschlag des Maquis de Lafayette die aus 17 Artikeln bestehende Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte . In ihr werden die Ideale der Aufklärung als für alle Männer und zu Zeiten gültige Gesetze formuliert. Insbesondere wurden darin Rechte der Freiheit des Eigentums der Sicherheit das Recht auf Widerstand gegenüber Unterdrückung postuliert. auch moderne staatstheoretische Gedanken wie die Gewaltenteilung die Volkssouveränität Meinungs- und Religionsfreiheit und rechtstaatliche Prinzipien finden Eingang in die Erklärung die großer Mehrheit verabschiedet wird.

Auszüge:

»Die Menschen werden frei und gleich an geboren und bleiben es. Soziale Unterschiede können im Wohle der Gemeinschaft gerechtfertigt sein (§ Der Zweck jeder staatlichen Vereinigung ist die der natürlichen und unverjährbaren Menschenrechte. Diese Rechte Freiheit Eigentum Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung 2).«

»Der Ursprung jeder Herrschaft liegt im Prinzip ihrem Wesen nach in der Nation: Keine und kein einzelner kann eine Autorität ausüben sich nicht ausdrücklich von ihr herleitet (§ Die Freiheit besteht darin alles tun zu was einem anderen nicht schadet [...]. Die der Freiheit können allein durch das Gesetz werden (§ 4).«

Trotz aller progressiven Elemente der Erklärung Menschenrechte damals noch mit Männerrechten gleichgesetzt. Dass sie die Erklärung nur Männer bezieht wird in der Erklärung nicht erwähnt verstand sich jedoch von selbst. Als veröffentlichte die damalige französische Rechtsphilosophin und Schriftstellerin Olympe de Gouges 1791 die Déclaration des droits de la femme et la citoyenne ("Erklärung der Rechte der Frau und in der sie die völlige Gleichstellung der mit dem Mann forderte.

"Links" und "rechts" entstehen

Innerhalb der Nationalversammlung war es bis noch nicht zur Parteienbildung über die klassische in Klerus Adel und dritten Stand hinaus Im Zuge der Diskussion um die Menschen- Bürgerrechte kristallisierten sich aber zunehmend zwei verschiedene im dritten Stand heraus: Das eine Lager eine schnelle und konsequente Durchführung der Revolution trat für Werte wie Freiheit Gleichheit und Prinzipien ein. Diese " Patrioten " genannte Gruppierung besetzte nach und nach sich vom Parlamentspräsidenten aus links befindenden Plätze Gebäudes um möglichst weit weg von den den Ehrenplätzen zur Rechten des Parlamentspräsidenten sitzenden der ersten beiden Stände zu sitzen. In obersten Reihe der Patrioten saßen die radikalsten revolutionärer Werte wie Robespierre und Danton .
Auf der rechten Seite saßen die Abgeordneten des dritten Stands die eine konstitutionelle Monarchie befürworteten in der der König ein Vetorecht besaß. Ihnen schlossen sich die aristokratischen am äußersten rechten Rand an die eine Restaurierung der alten feudalen Ordnung Frankreichs forderten. bis heute genutzte Einteilung in linke Politik und rechte Politik stammt aus dieser

Die Jakobiner

Angesichts der damals chaotischen Zustände während Parlamentsdebatten bei denen auch zahlreiche Zuschauer anwesend setzte sich der gut organisierte Bretonische Klub zur Linken gehörte bei den meisten Entscheidungen Bald taufte er sich in Klub der Jakobiner um da sie in einem Kloster heiligen Jakobs tagten. In der Satzung des vom 8. Februar 1790 heißt es unter anderem das Ziel Jakobiner sei die " Einheitlichkeit von Wünschen Grundsätzen und Handeln der zu vollenden ". Angesichts dieses Zieles und der guten Organisation wurde der Jakobinerklub dem allein rund Abgeordnete der Linken angehörten im Laufe der eine Konkurrenz zur Nationalversammlung in dem viele zunächst intern besprochen wurden bevor sie der zur Diskussion vorgelegt wurden.

Wahlrecht und Pressefreiheit

In Artikel 11 der Erklärung der und Bürgerrechte hieß es: " Die freie Mitteilung der Gedanken und Meinungen eines der kostbarsten Menschenrechte ". Der Artikel sah zwar bereits auch Einschränkung der Meinungsfreiheit vor die jedoch erst Herbst 1791 in Kraft trat. Die meist aus wenigen tausend Exemplaren pro Auflage bestehenden Zeitungen die Meinungsfreiheit ausgiebig teilweise auch in verleumderische gegen einzelne Abgeordneten und zum Aufruf zu Demonstrationen um revolutionären Druck auf die Abgeordneten Nationalversammlung auszuüben.

Über die Rechte eines Bürgers ( citoyen ) gab es in der Nationalversammlung einen Disput zwischen den Anführern der radikalen Linken Robespierre die ein allgemeines Wahlrecht für alle Bürger forderten und den gemäßigten Linken wie Abbé Sieyès die ein Wahlrecht nur für das Besitzbürgertum forderten. Entscheidend für diese Position war Überlegung dass nur ein nicht käuflicher und Bürger das Wahlrecht ausüben sollte.

Die Entstehung der Nation

Vor der französischen Revolution wurden die Volk und Nation synonym gebraucht bezeichneten also Angehörige einer Sprache Kultur und Geschichte verbundene Gruppe von Menschen. So sprach beispielsweise auch an europäischen Universitäten von einer Nation" "englischen Nation" aber auch "bretonischen Nation" Bezeichnung für die Gruppe der Studenten aus jeweiligen Ländern.
Mit der französischen Revolution wurde der einer Neudefinition unterzogen. Ein Teil der Nation nunmehr jeder Bürger der sich zu den Werten der Nation bekannte die einen Staat bildete. Von nun an gab es nicht mehr eine bretonische Nation korsische Nation oder elsässische Nation sondern nur noch eine französische Nation sich zunächst nicht über eine gemeinsame Sprache Kultur definierte sondern über gemeinsame Grundsätze und Jeder der sich zu den Werten der bekannte konnte französischer Staatsbürger werden.
Im Zuge der Bildung dieser Nation es zunächst zu zahlreichen Vereinheitlichungen der Rechtsgepflogenheiten zu regionalen Bündnissen zwischen benachbarten Städten und Die Entstehung eines so immer dichter vernetzten aus befreundeten Städten wurde am 14. Juli 1790 mit dem Fest der Verbrüderung in Paris und vielen anderen Orten gefeiert. Später dies Ausgangspunkt für eine erneute Umdeutung des der Nation in der die Nation wieder über Sprache und Kultur definiert wurde was Frankreich zu einer Unterdrückung regionalistischer Sprachen und führte. Neben den bis dato bestimmenden Zielen Revolution - Freiheit Gleicheit und Eigentum - entstand nun der vierte später assoziierte Leitbegriff der Revolution: die Brüderlichkeit ( la fraternité ).

Die missglückte Flucht des Königs

Am 20. Juni 1791 versuchte der König samt seiner Familie das benachbarte Lothringen das von seinem habsburger Schwager Leopold II. regiert wurde zu fliehen. Er ließ an die Franzosen gerichteten Brief zurück in er seine baldige militärisch geschützte Rückkehr und gewaltsame Auflösung der Nationalversammlung ankündigte.

Bei einer Poststation in Varennes wurde jedoch erkannt und aufgehalten um danach - Angehörigen der Nationalgarde eskortiert - zur Rückkehr Paris gezwungen zu werden. Der so moralisch König sah sich genötigt einen Eid auf neue von der Nationalversammlung ausgearbeitete Verfassung von 1791 abzulegen die die Herrschaft des Königs ein suspensives Vetorecht für von der Nationalversammlung Gesetze beschränkte.

Konstitutionelle Monarchie oder Republik

Schon in der Verfassung von 1791 war ein klares Bekenntnis zur Volksouveränität da sie die Funktion des Königs auf Vetorecht sowie repräsentative Aufgaben beschränkte. Eine Republik König wurde vor dessen Flucht nur von radikal-linken und demokratischen Gruppierungen wie dem Cordeliers -Klub gefordert dessen Mitglieder aber mangels Eigentum nicht wählbar waren und somit auch kaum Einfluss innerhalb der Patriotischen Partei gewinnen konnten. Um die Errungenschaften der bürgerlichen Revolution zu sichern versuchte ein Teil Patrioten also des linken Flügels des Parlaments einen Ausgleich mit dem zu anzustreben und behauptete der König sei "Feinden der Revolution" entführt worden. Während der noch gemäßigte Jakobinerklub diese Lüge akzeptierte forderten radikal-linke Gruppierungen der Cordeliers -Klub ein Amtsenthebungsverfahren gegen den König auf einer Volksbefragung. Bei einer Demonstration am 17. Juli 1791 versuchten etwa 5000 Handwerker und Arbeiter den ärmeren Schichten dieser Forderung Ausdruck zu und wurden von der revolutionären Garde beschossen. kam es zur blutigen Spaltung der Patriotischen die bisher recht einvernehmlich den Gang der bestimmte.

Gefahr einer aristokratischen Gegenrevolution?

Im Ausland sammelten sich zu der militärische Kräfte die eine Gegenrevolution anstrebten. Die eines jeden Menschen der sich zu den der französischen Revolution bekenne Teil der französischen zu werden verängstigte die Adligen ganz Europas so wie die zahlreichen politischen Mitbestimmungsrechte die Bürgertum sich erkämpft hatte. Man befürchtete die gewonnene Freiheit der Bürger in Frankreich könne ebenfalls ökonomisch erstarkten bürgerlichen Schichten anderer europäischer ebenfalls zu revolutionären Unruhen anstiften und vermutete Strippenzieher der Revolution gar den seit 1784 verbotenen aufklärerischen Illuminatenorden der seitdem im Geheimen weiter operierte.

Unter Anderem sammelten sich in Worms verarmte französische Adlige aus Treue zu König zu einer militärischen Streitmacht und in Koblenz versammelten sich Mitglieder des vermögenden Hofadels einen Bruder Ludwigs XVI. . Die in der Bevölkerung kursierenden Gerüchte gegenrevolutionären militärischen Verschwörung der Adligen schienen sich die Flucht des Königs und dessen hinterlassenden zu bestätigen.

De facto hatten jedoch die meisten aufgrund anderer kriegerischer Verwicklungen wie dem Krieg Russlands und Österreichs gegen das Osmanische Reich 1790 und die im Jahr darauf folgenden Erhebungen Polens kein Interesse an einem Krieg gegen

Krieg gegen Österreich

Die neue gesetzgebende Versammlung des Jahres 1791 bestand aus Neulingen ohne Erfahrung da verfassungsgebende Versammlung kurz davor beschlossen hatte dass Mitglieder der alten gesetzgebenden Versammlung nicht wieder waren. Die Wahlen brachten als Ergebnis eine Stärkung der Jakobiner und innerhalb dieser insbesondere Gruppe die sich später nach der Gironde einer Gegend um die Stadt Bordeaux der Herkunft vieler ihrer Wortführer wie Jacques Pierre Brissot Girondisten nannten. Die Girondisten forderten den Krieg wie der König wenn auch aus unterschiedlichen Während der König auf eine Niederlage Frankreichs und dem damit einhergehenden Ende der Revolution sich die Jakobinergruppe der späteren Girondisten eine Kriegsbegeisterung und die kriegerische Ausbreitung freiheitlicher Gedanken andere Teile Europas. Der Krieg der unzureichend Waffen und erfahrenen Offizieren gerüsteten französischen Armee mit einer zweiten Wirtschafskrise zusammen und wurde zum politischen Desaster.

Die Sansculotten erzwingen die Republik

Die Sansculottes

Von den verarmten Ladenbesitzern und Handwerkern wurde vor allem die verfehlte Finanzpolitik der Revolutionäre speziell die Gruppe der späteren Girondisten die erneute Wirtschafskrise verantwortlich gemacht. Schnell schlossen sich zu einer sozialrevolultionären Volksbewegung den Sansculotten (von französisch sans culottes - ohne Kniebundhose der typischen Beinkleidung Adliger) zusammen. Ihre waren vor allem eine echte direkte Demokratie Zensuswahlrecht und Eingriffe des Staates in die wie beispielsweise die Festlegung eines Höchstpreises für Im Juli 1792 stürmten Sansculotten die Tuilerien den Aufenthaltsort des Königs in Paris. zwangen sie den König unter anderem die phrygische Mütze der Jakobiner aufzusetzen. Bei der zweiten des Tuilierienschlosses am 10. August 1792 bei der sie die Schweizergarden des Königs bezwangen floh Ludwig XVI. in das Gebäude der Nationalversammlung und dort unter dem Druck der Sansculotten von dieser des Amtes enthoben da bei der Plünderung der Tuilierien Dokumente fanden den Verrat des Königs an der Revolution

Von der Revolution zum Terreur

Berg und Ebene

Nachdem die Nationalversammlung die Absetzung des beschlossen hatte verließen die Abgeordneten der Rechten Protest geschlossen das Parlament. Die nun noch Linke spaltete sich endgültig. Diesmal jedoch nicht links und rechts sondern in oben und unten beziehungsweise Berg und Ebene .
Die dritte gewählte Nationalversammlung der Nationalkonvent spaltete sich in die Montagnarden (von französisch la Montagne Berg) oder zu deutsch Bergpartei und die aus dem Jakobinerklub ausgetretenen Girondisten die als gemäßigte bürgerliche Revolutionäre in zu den Montagnarden standen und von diesen verächtlich als Sumpf bezeichnet wurden.
Die mal mit Montagnarden mal mit Girondisten stimmende Mitte wurde Ebene genannt da sie in der Nationalversammlung den Abgeordneten der Bergpartei aber über den Girondisten saßen. In obersten Reihen saßen die radikalsten Wortführer der Jakobiner wie Maximilian Robespierre und Georges Danton die zunehmend auch mit den Sansculotten kooperierten.

Die Enthauptung Ludwig XVI.

Für die Republik und gegen die stimmte der neue Konvent eingedenk des aufgedeckten Verrats noch geschlossen. Der erste Streit zwischen Montagnarden und Girondisten entbrannte über die Frage wie der zu bestrafen sei.
Eine kleine Minderheit um Robespierre forderte sofortige Behandlung des Königs als Verräter also Tötung ohne Prozess. Die Mehrheit entschied sich einen Prozess wobei der Konvent als Gerichtsinstanz wurde. Mitte Januar 1793 sprach der Konvent fast einstimmig den des Hochverrats schuldig aber nur eine sehr Mehrheit von einer Stimme entschied sich in offenen und namentlichen Abstimmung für die Todesstrafe.
Die Girondisten beantragten zunächst eine Volksbefragung zum Urteil dann ein Moratorium für die Vollstreckung der Beides wurde mit der Stimmenmehrheit der Montagnarden unter Führung der Jakobiner abgelehnt.

Der Terror

Konzentrierten sich die Girondisten noch auf die äußeren Feinde der vermuteten die von den Jakobinern angeführten Montagnarden die Feinde im Innern. (siehe: Terrorherrschaft )

Ende

Das Ende des Terrors

Die Herrschaft des Direktoriums

Napoléon Bonaparte

Napoléon Bonaparte war ein Kind der Revolution. 1789 war er bereits Offizier in der Armee ließ sich 1791 auf die Verfassung vereidigen und beteiligte im Jahr darauf bei der Erstürmung der Tuilerien in Paris . Zudem zeigt er bei der Rückeroberung französischer Städte wie Avignon oder Marseille Einsatz. So wird er innerhalb von zwei Jahren vom Hauptmann zum Brigadegeneral befördert. Als er den 1795 stattfindenden Royalistenaufstand in Paris im Auftrag Barras erfolgreich niederschlägt erhält er die Kommandantur die Armee des Inneren und im Jahr den Oberbefehl über die Alpenarmee.

Mit dieser Armee besiegte er in regelrechten Blitzfeldzug von knapp sechs Monaten die Truppen in Italien und zwang den Kaiser des heiligen Reiches deutscher Nation Franz II. zum Frieden. erhielt durch Napoléon ein neues Gesicht: aus vielen monarchischen Kleinstaaten wurden neue größere Republiken die Ligurische oder die Cisalpine Republik gebildet. Vatikan wurde für aufgehoben erklärt und der Papst ging als Gefangener nach Frankreich .

Um die Vormachtstellung der englischen Flotte Mittelmeerraum zu beschneiden plante Napoléon einen Ägyptenfeldzug dem er im Mai 1798 aufbricht. Innerhalb von nur drei Wochen er zunächst Alexandria und dann Kairo doch nur eine Woche später schlägt Admiral Nelson die französische Flotte bei Abukir vernichtend. Napoléon bricht 1799 noch zu einem Syrienfeldzug auf bei er zwar Gaza und Jaffa erobert aber dann aufgrund großer Verluste muss. Dies tat seiner Popularität in Frankreich keinen Abbruch als er 1799 nach Frankreich wird er als Nationalheld verehrt.

Nun nutzte Napoléon die Gunst der in der Nacht vom 9. auf den November 1799 stürzt er im Rahmen eines das Direktorium und ernennt sich selbst zum Konsul und Emmanuel Joseph Sieyès und Roger Ducos zu seinen Mitkonsulen. lässt sich sein Amt sogar im Rahmen im Nachhinein durchgeführten Volksabstimmung bestätigen. Dem Namen blieb Frankreich zwar Republik doch Napoléon herrschte wie ein absoluter Monarch.

Weiterführende Links

Die Nationalversammlung

( 5. Mai 1789 - 2. September 1791 ) Siehe:

Der Versuch der konstitutionellen Monarchie

( 3. September 1791 - 20. September 1792 ) Siehe:

Der Nationalkonvent und die Terrorherrschaft

( 21. September 1792 - 25. Oktober 1795 ) Siehe:

Das Direktorium

( 26. Oktober 1795 - 23. Dezember 1799 ) Siehe:

Zeittafel

Siehe Zeittafel zur Französischen Revolution

Personen

Aufklärer

Phänomene und Begriffe

Parteien und Fraktionen

Zeitungen

  • L'Ami du Peuple herausgegeben von Marat
  • La grande Colère du Pere Dûchesne herausgegeben Hebert
  • Les Révolutions de Paris

Siehe auch: Aufklärung

Weblinks

fr/france/14juillet/libegfr.html ; französisch . Zur Geschichte des Mottos Liberté Egalité Fraternité .

Literatur

  • Propyläen (Hrsg.) Geschichte Europas Bd. 4 (Frankfurt/Main) 1992.
  • Goodwin A. Die Französische Revolution Fischer 1964.
  • Ploetz (Hrsg.) Der Farbige Ploetz Ploetz 1982.
  • Anne Germaine de Staël : Considérations sur la Révolution française (1818)
  • Otto Flake : Die Französische Revolution 1789 - 1799
  • Jules Michelet : Histoire de la Révolution Française (1847 - 1853)



Bücher zum Thema Französische Revolution

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