Franz Benda war das älteste von sechs überlebenden Kindern des Leinewebers Johann Georg und dessen Frau Dorothea Benda geborene Brixy Tochter eines Dorfkantors. Die ersten musikalischen Grundlagen er von seinem Vater der die Oboe die Schalmei und das Hackbrett beherrschte sowie vom Kantor Alexius in Neu-Benatek der Orgelspieler Komponist und Basssänger war. In seiner früheren Kindheit besuchte eine Jesuitenschule in Prag ging aber im Alter von zehn nach Dresden wo er als Kapellknabe der Hofkirche In dieser Zeit begann er das Violinen - und Bratschenspiel zu erlernen.
Nachdem er im Alter von zwölf Knabensopran verloren hatte ging er zurück in böhmische Heimat. Mit 14 begann er eigene zu komponieren. Etwa im Alter von 18 Benda auf Geheiß von Graf Kleinau dessen Leibeigener er war unfreiwillig nach Wien wo er als Kammerdiener angestellt war. dortigen Lakeiendiensten entzog er sich jedoch bald er nach Warschau flüchtete. Dort wurde er schon kurz seiner Ankunft Mitglied eines kleinen Orchesters in er als erster Violinist den Titel des Kapellmeisters erhielt. Wenig später wechselte er als königlicher Musicus an die zweite königliche Kapelle des polnischen Königs August II. . Nach dessen Tod im Jahr 1733 ging er an die königliche Kapelle Dresden . Dort lernte er den Komponisten Johann Joachim Quantz kennen der ihn an den preußischen Kronprinzen Friedrich empfahl. Da Benda nach seiner Konvertierung Protestantismus in Dresden zahlreiche Anfeindungen über sich lassen musste nahm er 1733 Quantz' Angebot an zu Friedrich zu gehen der gerade dabei war in Ruppin eine eigene Kapelle aufzubauen.
Noch am Tag seiner Ankunft in Ruppin gab Benda gemeinsam mit dem Kronprinzen die Querflöte beherrschte ein Konzert. In Friedrichs Kapelle nahm er die Stellung des Violinisten ein. In Ruppin und später in Rheinsberg war es Benda (nicht zuletzt dank Unterstützung durch Quantz und der Brüder Graun) möglich seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Am 31. Mai 1740 wurde Friedrich König von Preußen und seine gesamte Kapelle zog nach bzw. Potsdam . 1742 ermöglichte es Friedrich Bendas Familie ebenfalls nach Berlin zu Seinen jüngsten Brüdern Joseph und Georg gab Violinenunterricht seine Schwester Anna Franziska unterrichtete er Gesang. Schon bald wurden Franz Bendas Brüder Georg und Joseph mit in die Hofkapelle Eine fortschreitende Gichterkrankung bewirkte dass er ab 1767 nicht mehr solistisch auftreten konnte. Nach Tod von Johann Gottlieb Graun im Jahr 1771 wurde Benda zu dessen Nachfolger als Konzertmeister ernannt. Nach dem Tod Quantz' 1773 wurde er der erste Berader Friedrichs II. in musikalischen Angelegenheiten. Beide Posten hielt bis zu seinem Tod am 7. März 1786 inne.
Das Hauptaugenmerk von Bendas meisten Kompositionen auf der Violinenmusik . In seinen Kompositionen finden sich Elemente Barock des galanten Stils und des empfindsamen Zeitlich und inhaltlich steht er somit zwischen Barock und der Wiener Klassik .
Zudem hatte Benda auch als Violinenlehrer sehr guten Ruf. Viele seiner Schüler (z.B. Brüder Joseph Benda und Georg Anton Benda Wilhelm Rust Johann Friedrich Reichhardt und Christian Georg Berwald) kamen später zu bemerkenswertem Ruhm.