Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Franz I. (* 12. September 1494 in Cognac (Charente) † 31. Juli 1547 in Rambouillet) wird 1515 in der Kathedrale von Reims zum König von Frankreich gekrönt und regiert bis zu seinem 1547. Er ist mit seiner ersten Frau de France Duchesse (Herzogin) de Bretagne in Basilika von Saint-Denis bei Paris beigesetzt.
Franz I. gilt als der erste König der Renaissance . Während seiner Herrschaft kommt es zu bedeutenden Entwicklung der Künste in Frankreich. Bei Antritt 1515 gilt er als humanistisch gebildeter König. Dies trifft jedoch nur Einschränkungen zu - er ist jedoch mehr jeder seiner Vorgänger für die neuen Gedanken die vor allem seinem Lateinlehrer Desmoulins und Mutter wichtig waren. Seine beiden Vorgänger Karl VIII. und Ludwig XII. haben viel Zeit in Italien verbracht ist ihnen aber nicht gelungen die neuen und Kunstströmungen die sich dort entwickelten nach zu bringen. Sie schufen aber die Grundlagen das spätere Erblühen der Renaissance in Frankreich. I. vergibt zahlreiche Aufträge und lässt Künstler Frankreich holen unter anderem auch Andrea del und Leonardo da Vinci . Leonardo da Vinci wird bis zu Tod in Frankreich bleiben. Über Agenten lässt König viele Werke italienischer Künstler wie Michelangelo Tizian und Raffael aufkaufen und legt so den eigentlichen der königlichen Gemäldesammlung die heute im Louvre ausgestellt ist. Sein wichtigstes Bauvorhaben ist Erweiterung des Schlosses Fontainebleau nahe bei Paris bald zu seinem beliebtesten Aufenthaltsort wird. Er unter anderem auch das immer noch bestehende de France in Paris unter dem Namen de trois Langues" ( Schule der drei Sprachen ) da dort zunächst Latein Griechisch und unterrichtet wurden.
In der Politik ist der König erfolgreich seine fortgesetzten Kriege vor allem gegen und seine zahlreichen Bauvorhaben belasten die Staatskasse und in der Folge werden die Steuern Er verdoppelt die Steuer für Bauern ( taille ) und verdreifacht die Salzsteuer ( gabelle ). Bei dieser Politik verliert die französische deutlich an Kraft.
Franz I. ist ein absolutistischer Herrscher die Macht zunehmend in Paris zentralisiert. Am 15. August 1539 erlässt der König die Verordnung ( Ordonnance ) von Villers-Cotterêts mit der das Französische das Latein als Kanzleisprache ersetzt. Seither ist das Amtssprache in Frankreich.
Franz I. unterhält zahlreiche Liebschaften. Unter mit Françoise de Foix Dame de Châteaubriant Anne de Pisseleu Herzogin d´Etampes Marie d´Assigny de Canaple und Marie de Langeac Madame Lestrange.