Mit der von Napoleon erzwungenen Abdankung Kaisers endete das Heilige Römische Reich Deutscher das seit der Regentschaft von Otto I. Großen im Jahre 962 existierte demnach also 844 Jahre. Kaiser Franz II. gibt die dieses Reiches ab und wird zu Franz I. Kaiser von Österreich .
Bereits 1804 wird das Kaisertum Österreich proklamiert um Ranggleichheit mit Napoleon I. zu wahren. Da das HRR aber erst 1806 aufgelöst wird ist er mithin der Mensch der jemals "Doppelkaiser" war.
Seine historische Einschätzung als Kaiser von Österreich ist untrennbar mit dem Namen Metternichs verbunden der von 1809 an immer in den höchsten Staatsämtern finden war und demgegenüber der weitaus mehr Pflanzenkunde als an Politik interessierte Kaiser eine repräsentative Funktion ausfüllte. Nichtsdestoweniger war Franz I. von seinem Gottesgnadentum überzeugt und lehnte alles ab was nur in die Richtung von Volksrechten wies. zuletzt aufgrund dieser ideologischen Gemeinsamkeiten wurde Metternich Hand gelassen. Das System Metternichs und auch ist durch einen starren ja starrsinnigen Konservatismus geprägt dem jede noch so kleine oder Veränderung verdächtig erschien.
Von seiner Inszenierung als Person jedoch der Kaiser erstaunlich modern: auf vielen Darstellungen wir ihn nicht im Staatskleid sondern wie ganz normaler Bürger im (damals noch nicht vornehmen) Frack . Auch auf Habsburgischen Familienportraits aus dieser findet man einen Zug zur Schlichtheit und der frühere Zeiten mit ihren auf Repräsentation Darstellungen sehr erstaunt hätte. Die kulturellen Ideale Bürgertums setzten sich also an der Person Kaisers viel eher durch als in seiner
Als er 1835 starb kam sein älterer Sohn Ferdinand zur Kaiserwürde: symptomatisch für den starrsinnigen Franzens und Metternichs war dass trotz dessen Regierungsunfähigkeit ein Wechsel in der Thronfolge nicht erwogen wurde.
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