Müntefering ist in zweiter Ehe verheiratet hat zwei Töchter aus erster Ehe. Seine Tochter ist die Schriftstellerin Mirjam Müntefering.
Münte ist sein allgemein geläufiger Spitzname . Dieser Spitzname ist nicht etwa nur " Genossen " gebräuchlich sondern wird auch in seriösen und in der Öffentlichkeit häufig verwendet.
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Müntefering eine Lehre als Industriekaufmann war dann als Kaufmännischer Angestellter in der Industrie tätig.
1992 schied er dann aus dem aus um Landesminister in Nordrhein-Westfalen zu werden. 1992 bis 1998 war er auch Vorsitzender des SPD-Bezirkes Westfalen .
Im Dezember 1992 wurde er als für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes in das Kabinett von Ministerpräsident Johannes Rau berufen. Als er 1995 zum Bundesgeschäftsführer SPD gewählt wurde schied er aus diesem aus.
Von 1995 bis 1998 und kommissarisch von September bis Dezember 1999 war er Bundesgeschäftsführer der SPD.
Dem nordrhein-westfälischen Landtag gehörte er von 1996 bis 2000 an.
Seit 1998 ist er wieder Mitglied des Deutschen Seit September 2002 ist er Vorsitzender der Bundestagsfraktion .
Von Dezember 1999 bis Oktober 2002 war er SPD-Generalsekretär ab 2001 war er außerdem Vorsitzender des SPD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen .
Auf einem SPD - Sonderparteitag am 21. März 2004 wurde Müntefering Nachfolger von Gerhard Schröder als Bundesvorsitzender der SPD. Er erhielt 1 % der Stimmen und damit das Ergebnis für einen SPD-Vorsitzenden seit 1991.