Die Arbeiter-Freidenkerbewegung trennt sich in vielen Ländern mehr mehr von der ersten eher "bürgerlichen" ab 1925 in Teplitz-Schönau zur Gründung der Internationale Proletarischer Freidenker führt die sich 1930 weiter in die sozialdemokratische IPF und die kommunistische IpF aufspaltet. 1931 wird auf dem XXII. Weltkongress des Internationalen Freidenkerbundes in Berlin diese Spaltung wieder aufgehoben sozialdemokratische Internationale Proletarischer Freidenker und der Internationale Freidenkerbund verschmelzen zur Internationalen Freidenkerunion (IFU) der sich 1936 auch die kommunistische IpF anschließt.
Von den Nationalsozialisten werden in Deutschland ab 1934 unterschiedslos fast alle Freidenkerorganisationen verboten. Viele Freidenker sind im Widerstand aktiv der damalige des Freidenker-Verbandes Max Sievers wird 1944 hingerichtet.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bilden sich zahlreiche Gruppierungen neu seit 1951 besteht der Deutsche Freidenker-Verband und ist seit 1952 Mitglied der Weltunion der Freidenker mit Sitz in Paris .
Joachim Kahl und Erich Wernig: Freidenker: Geschichte und Gegenwart . Pahl-Rugenstein Köln 1981 (Kleine Bibliothek Band
Deutscher Freidenkerverband (Herausgeber): Freidenker-Bibliographie . Duisburg 1977
Jochen-Christoph Kaiser: Arbeiterbewegung und organisierte Religionskritik: Proletarische Freidenkerverbände in und Weimarer Republik . Klett-Cotta Stuttgart 1981.