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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Freie Kameradschaften


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Heutzutage bezeichnen sich parteiunabhängige neonazistische Gruppen als freie Kameradschaften . Hierbei handelt es sich in den Fällen um äußerst militant auftretende Personen mit faschistoidem Gedankengut.

Es gibt bundesweit über 100 regional überregional agierende Kameradschaften. Die Gruppen sind autonom teilweise untereinander vernetzt. Die wohl bekannteste überregionale ist das "Freie und Soziale Aktionsbüro Norddeutschland" Thomas Wulff aus Hamburg . Wulff ehemaliges Mitglied der verbotenen FAP Deutsche Arbeiterpartei) und seit Anfang der 1980er aktiver Neonazi spielt als Anmelder Redner und Ordnungsdienstkoordinator führende Rolle. Als weiterer Kader innerhalb der ist der Neonazi und Millionen-Erbe Christian Worch zu betrachten. Worch ehemaliges Mitglied der und der (Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) bei Versammlungen als Redner und Anmelder auf. ist er innerhalb der Neonazi-Szene hoch angesehen; sich selber als "Meinungsführer".

Das Konzept der "freien Kameradschaften" deren sich auch als "freie Nationalisten" titulieren fand der 90er Jahre enormen Zuspruch da durch diverser Parteien und Nazi-Gruppierungen eine Basis des Randes weggebrochen war. Die Kameradschaften sind anders Parteien mit festen Mitgliedern freie Zusammenschlüsse bei Aktivisten in keinem Parteibuch namentlich festgehalten sind sich eine Rekrutierung neuer Mitglieder aus dem und über rechte Konzerte vollzieht. Eine Kameradschaft aus diesen Gründen schwer zu kriminalisieren bzw. staatlicher Seite zu verbieten.

Ideologisch berufen sich die "freien Kameradschaften" die Weltanschauung der Nationalsozialisten meist mit direktem Bezug auf die und deren militärischen und geistigen "Führern". So sich ehemalige u.a. abgeänderte NS-Symbole einer großen bei den Neonazis. Bei Aufmärschen zum Heldengedenken räumlicher Nähe zum Soldatenfriedhof in Halbe oder Gedenkmarsch zum Tode Rudolf Hess ' sind freie Kameradschaften immer und in großer Anzahl vertreten. marschierten am 31. Januar 2004 an die 1000 Neonazis in Hamburg um gegen die Ausstellung Verbrechen der Wehrmacht des Hamburger Instituts für Sozialforschung zu demonstrieren.

Für die Mobilisierung zu Aufmärschen und einen regen Informationsaustausch sorgen neben dem Internet in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Freien Infotelefone. weitere Informationsquelle und Verbreitungsmöglichkeit von Propaganda ist Zeitschrift Zentralorgan von überregionaler Bedeutung. Das Freie und Aktionsbüro Norddeutschland hat außerdem regelmäßigen Kontakt zu und niederländischen Neonazis.

Der bekannteste öffentliche Treffpunkt für organisierte unorganisierte Neonazis ist der Club 88 in Neumünster . Die 88 steht als Code für "Heil Hitler" (H als 8er des Alphabets; 88=HH).

Als weiteres Netzwerk mit überregionaler Bedeutung der Widerstand West bezeichnet werden. Dazu zählen aus dem Ruhrgebiet Ostwestfalen-Lippe Bonn-Rhein-Sieg sowie Sauer- Siegerland. Führende Funktionäre des "Widerstands West" sind Borchardt aus Dortmund(ehemaliger Landesvorsitzender der FAP "Kameradschaft Bindeglied zum Fußball (Borussenfront)); Bernd Stehmann aus (Mitglied der ehemaligen Nationalistischen Front (NF) Aktivist Blood & Honour); Sven Skoda aus Düsseldorf Anti-Antifa Nationales Infotelefon Rheinland Kameradschaft Düsseldorf Mitbetreiber Homepage Düsseldorfer Beobachter); sowie Christian Maloci (ehemaliges Mitarbeiter im Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten 100. Geburtstag Adolf Hitlers (KAH) Kandidat für Kommunalwahl 2002 im niederländischen Kerkade).

Für Ostdeutschland ist das Nationale und Aktionsbüro Mitteldeutschland als Vernetzungsstruktur vertreten. Trotz einer Masse an neu gegründeten Kameradschaften ist eine Organisationsarbeit nur bei wenigen Gruppen zu sehen. zählen der Thüringer Heimatschutz (THS) der Selbstschutz Anhalt (SSSA) und die Kameradschaft Germania. Die in Ostdeutschland kann vielerorts auf eine breite Jugendkultur zurückgreifen und ist dadurch in einigen fast gesellschaftlich akzeptiert. Ein offen deklariertes Ziel Kameradschaften ist die Schaffung von sogenannten National befreiten Zonen also Straßen bis hin zu ganzen die für ausländische Mitbürger Homosexuelle und Andersdenkende zu betreten sind.

Führende Kader des Freien und Sozialen Mitteldeutschland sind sind Steffen Hupka (Nationalistische Front und Nachfolgeorganisationen ehemaliger NPD -Funktionär Anmelder und Organisator von Aufmärschen führt mit nationalsozialistischen Inhalten durch); Oliver Schweigert (Mitglied ehemaligen Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) Organisator Aufmärschen und Veranstaltungen Anti-Antifa Ordner bei Aufmärschen); und Mirco Appelt Sachsen Anhalt (SSSA) Anmelder von Aufmärschen).

Widerstand Süd - Kameradschaftsnetzwerk für Süddeutschland demnächst hinzugefügt!




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