Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 24. April 2014 

Freie Universität Berlin


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Die Freie Universität Berlin (kurz: FU Berlin oder FUB ) wurde als Reaktion auf den Ausschluss aus politischen Gründen aus der im sowjetischen liegenden Friedrich-Wilhelms-Universität Universität Unter den Linden (heute Humboldt-Universität zu Berlin ) am 4. Dezember 1948 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin-Dahlem . Sie ist eine der vier Universitäten der Stadt die daneben auch noch über Fachhochschulen verfügt.

Die FU Berlin weist rund 43.500 auf davon rund 5.000 ausländische Studierende; sie damit trotz rückläufiger Studierendenzahlen eine der größten Deutschlands (Stand: Sommersemester 2003). Es wird ein von derzeit 200 Euro erhoben der ein Semesterticket beinhaltet mit dem die Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin unentgeltlich genutzt werden können.

Die FU Berlin ist keine Campus-Universität ; die Universitätsverwaltung und einige Einrichtungen sind in Berlin-Dahlem konzentriert (Henry-Ford-Bau Otto-Hahn-Bau Rostlaube Silberlaube Institut Universitätsklinikum Benjamin Franklin Botanischer Garten Rechenzentrum u.a.) daneben werden jedoch noch diverse andere betrieben (z.B. Fachbereiche Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in

Siehe auch: Technische Universität Berlin Humboldt-Universität zu Berlin Universität der Künste Berlin .

Inhaltsverzeichnis

Studienangebot

Das Studienangebot der FU Berlin ist gegliedert in Fachbereiche und drei Zentralinstitute.

Fachbereiche :

  1. Biologie Chemie Pharmazie
  2. Erziehungswissenschaft und Psychologie
  3. Geowissenschaften
  4. Geschichts- und Kulturwissenschaften - enthält u.a. und Vorderer Orient Judaistik Ev. und Kath. Religionsgeschichte
  5. Humanmedizin
  6. Mathematik und Informatik
  7. Philosophie und Geisteswissenschaften - enthält u.a. Musikwissenschaft
  8. Physik
  9. Politik- und Sozialwissenschaften - enthält u.a. und Kommunikationswissenschaft und Ethnologie
  10. Rechtswissenschaft
  11. Veterinärmedizin
  12. Wirtschaftswissenschaft.

Zentralinstitute :

  1. John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien
  2. Lateinamerika-Institut
  3. Osteuropa-Institut.

Den durch Kürzung der Finanzausstattung verursachten sind seit Mitte der 90er Jahre vor so genannte Orchideenfächer wie die Informationswissenschaft zum Opfer gefallen.

Hochschulrankings und Forschungsrankings

  • Das Hochschulranking der Zeitschrift Stern und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) bewertet nicht die Hochschulen als sondern einzelne Fachbereiche und Fächer die nach zu 30 verschiedenen Indikatoren beurteilt werden [1] . Detaillierte Ergebnisse zur FU Berlin umgebrochen Fachbereiche und Studienrichtungen finden sich unter [2] sowie in englischer Sprache beim DAAD [3] ;
  • Das Humboldt-Ranking 2003 der Alexander von Humboldt-Stiftung ist ein Forschungsranking das die "Top-Adressen der Forschung" auszeichnet Attraktivität der deutschen Hochschulen für internationale Spitzenwissenschaftler soll. Hier erreicht die Freie Universität Berlin den 12. Platz im Ranking; weiterführende und Infografiken finden sich unter [4] .

Alumni

Die Freie Universität Berlin weist eine Reihe von namhaften Alumni (vgl. [5] ); dazu gehört beispielsweise die Max-Planck-Preisträgerin Helga die Leibniz-Preisträgerin Irmela Hijiya-Kirschnereit die Verfassungsgerichtspräsidentin Jutta Limbach der Regierender Bürgermeister von Berlin a.D. kurzzeitge AStA-Vorsitzende von 1963 Eberhard Diepgen Heinrich Lummer AStA-Vorsitzender von 1961 sowie der Fahrradbote Fritz Teufel .

Geschichte

Bereits im ersten Semester nach der der Freien Universität Berlin am 4. Dezember 1948 gab es 2.140 Studierende; 1949 gab es bereits 4.946 Studierende.

1956 führte die FU Berlin als erste Universität eine Magisterprüfungsordnung ein.

In den späten 1960er Jahren war sie eines der Zentren so genannten 68er-Bewegung in Deutschland zu der z. B. Rudi Dutschke und Benno Ohnesorg gehörte; in dieser Zeit wurde auch Außerparlamentarische Opposition (APO) gegründet. Für die Universitäten ergaben Proteste 1969 beispielsweise die Abschaffung des Ordinariensystems ; seitem gilt in allen Gremien die Viertelparität (ein Professor ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter 1 ein Sonstiger Mitarbeiter).

1973 wurde die seit 1967 gebaute Rostlaube als Institutsgebäude für einen Großteil der und Sozialwissenschaften eröffnet. In den 80er Jahren in dem Gebäude eine Asbestbelastung festgestellt und aufwändige Asbestsanierung begonnen. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) beschloß ein "Grundrecht auf Bildung" die Entwicklung zur Massenuniversität begann.

1978 werden die ersten Abschnitte der Silberlaube eröffnet die seit 1975 erbaut wurde; weitere Abschnitte werden 1982 bezogen. 1977 / 1978 kam es auch zu Protesten gegen frisch verabschiedete Hochschulrahmengesetz (HRG).

Das Gelände der Pädagogischen Hochschule (PH) in Berlin-Lankwitz wurde 1980 in die FU Berlin integriert; rund Hälfte der etwa 5.000 PH-Studenten und der wechselten an die FU Berlin. Auf dem werden die Geologie die Geophysik und die sowie die Kommunikationswissenschaften und die Zentraleinrichtung für Medien (ZEAM) untergebracht.

Mitte der 80er Jahre erreicht die Berlin als Massenuniversität erstmals eine Studierendenzahl von über 50.000 1983 : 50.298); nach dem Mauerfall übersteigt die 60.000 und erreicht zum Wintersemester 1991/92 mit Studierenden ihren Höchststand und wird nach der München) die zweitgrößte Universität in Deutschlands. Wenige später beschließt der Berliner Senat die Studienplätze der FU Berlin bis zum Jahre 2003 um 10.000 zu reduzieren; weitere Kürzungen 1996 beschlossen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf Studienabgebot führen zum Wintersemester 1997/98 zu massiven der Studierenden gegen die Einsparungen im Bildungsbereich sich in Demonstrationen Streik und der Besetzung Präsidialamtes auswirken; dennoch werden Immatrikulations- und Rückmeldegebühren

Die so genannte obligatorischen Prüfungsberatung wurde 1994 eingeführt; seitdem müssen sich Studierende bei der Regelstudienzeit einer Prüfungsberatung unterziehen; wird dies kann eine Exmatrikulation durchgeführt werden.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen zur Geschichte der Freien Berlin finden sich in der offiziellen Chronik der Freien Universität Berlin sowie in der alternativen Darstellung des AStA .

Weblinks




Bücher zum Thema Freie Universität Berlin

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Freie_Universit%E4t_Berlin.html">Freie Universität Berlin </a>