Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Freier Fall tritt dann ein wenn sich ein unter Einfluss der Gravitation ohne weitere Kräfte bewegt. Bei niedrigen wenn die Reibung der Luft vernachlässigt werden kann ist auch in der Nähe der Erdoberfläche möglich.
Der griechische Philosoph Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) sich mit der Bewegung von Körpern. Nach Meinung bewegten sich schwere Körper nach unten wegen "ihrer Leichtigkeit" nach oben.
Erst Galileo Galilei (1564 - 1642) als einer der Experimentalphysiker versuchte durch Versuche die Fallbeschleunigung festzustellen. Er hatte jedoch keinen genauen Zeitmesser und "verlangsamte" Bewegungen indem eine Kugel eine Rinne hinunterlaufen ließ. Als hatte er einen Eimer voll Wasser. Ein Wasserstrahl ergoss sich in einen Becher und Wassermenge während der Fallzeit wurde auf einer Waage gewogen.
Robert Boyle bestätigte 1659 dass Körper unterschiedlicher Masse Vakuum gleich schnell fallen.
Isaac Newton (1643 - 1727) formulierte dann das Gravitationsgesetz welches nicht nur den freien Fall der Erde erklärt sondern auch die Umlaufbahnen Mond und Planeten als Fallphänomene beschreibt.
Ein Gegenstand der von einem Hochhaus wird immer schneller seine Geschwindigkeit nimmt stetig Seine Beschleunigung ist schneller als die eines Autos.
Nach einer Sekunde hat er die von 35 km/h (9 81m/s) nach zwei 71 km/h (19 62 m/s) nach drei 106 km/h ( 29 43 m/s) Die beträgt also 9 81 m/s².
Beim freien Fall in Erdnähe vergrößert die Geschwindigkeit also um 9 81 m/s jeder Sekunde. Der freie Fall ist damit Beispiel für eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung.