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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Freies Radio


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Freie Radios sind selbstbestimmte offene Medien insbesondere für Unbekanntes und Vernachlässigtes in Wort und Musik . Deren Vorläufer waren teilweise politische Piratensender und als deren Weiterentwicklung könnte z.B. freies Kulturradio gelten.

In der BRD sind Freie Radio initiativen in elf Bundesländern aktiv und konnten in bisher sieben medienrechtliche Grundlagen für eigenständigen Hörfunk durchsetzen. In drei weiteren Bundesländern senden Freie Radio initiativen in Offenen Kanälen bzw. im Bürgerfunk. In Österreich sind 11 und in der Schweiz 7 freie Radios aktiv.

Im November 1993 wurde während einer Medientagung in Hattingen der Bundesverband Freier Radios (BFR) gegründet und hat seitdem (fast) Jahr einen Kongress und ein Hörfestival (Hirn & Hertz) veranstaltet. Neben diesen Veranstaltungen gab es wieder die Initiative zu einzelnen Projekten für weitere Treffen stattfanden.

Die Mitglieder von BFR VFRÖ und UNIKOM betreiben nichtkommerziellen basis-demokratischen Gesellschaftsrundfunk der sich kritisch mit bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzt. Sie stellen ihre Medien insbesondere denjenigen Personen und Gruppen zur Verfügung die gesellschaftlich marginalisiert sexistisch und /oder rassistisch diskriminiert sind und deshalb zur herkömmlichen Medienproduktion oder nur begrenzten Zugang haben. Freie Radios sind kollektiv und gesellschaftlich organisiert und Finanzierung durch kommerzielle Werbung ab.

Der Bundesverband Freier Radios vertritt die Interessen seiner Mitglieder nach Der BFR organisiert die gemeinsame Weiterentwicklung (medien)politischer freier Radios sowie von Programminhalten und Sendeformen. Er den Informations- und Programmaustausch unter den Mitgliedsinitiativen sowie mit anderen

weitere Informationen:

siehe auch

Nichtkommerzielles_Lokalradio Bürgerfunk Medienkompetenz




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