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Freihandel


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Freihandel bezeichnet eine Politik die (mehr oder weniger konsequent) Waren- Dienstleistungsaustausch mit dem Ausland zulässt. Das Gegenteil in seinen unterschiedlichen wäre Protektionismus .

Inhaltsverzeichnis

Dogmengeschichte

Merkantilismus

Die älteste Position zur Abwägung zwischen und Protektionismus stammt von den Merkantilisten (auch Kameralisten . Sie maßen den Reichtum eines Staates der Edelmetallmenge in seinen Grenzen und sahen Schutzzölle Weg zur Anhäufung. Dagegen vertraten sie Ausfuhrbeschränkungen Rohstoffe sowie aus Sicherheitsinteressen für technologische Spitzenprodukte.

Geflügeltes Wort

Hierzu folgendes geflügelte Wort unbekannter Herkunft:

THE DOCTRINE OF MERCANTILISM HAD MANY MODERN

  1. IT WAS A HIGHLY NATIONALISTIC IDEA
  2. IT VIEWED THE WELL BEING OF THE NATION TO BE OF PARAMOUNT IMPORTANCE
  3. IT GENERALLY VIEWED FOREIGN TRADE WITH SUSPICION

Adam Smith

Adam Smith maß den Reichtum eines Staates am der Arbeit seiner Bürger (Arbeitswerttheorie). In diesem sah er Freihandel positiv als Möglichkeit absolute Kostenvorteile zu nützen. Daneben sah er einen Vorteil darin Monopole aufzubrechen da ein internationaler Markt nicht so leicht konzentriert werden könne.

David Ricardo

David Ricardo verallgemeinerte Smiths Argument um den Aspekt Komparativer Kostenvorteile was noch stärker für Freihandel sprach.

Heckscher und Ohlin

Heckscher und Ohlin brachten als weiteres ein dass auch bei gleicher Technologie mehrerer Freihandel Vorteile biete wenn die Faktorausstattungen unterschiedlich

Jüngere Außenhandelstheorie

In der jüngeren Außenhandelstheorie rückt ins dass internationale Spezialisierung Skaleneffekte freisetzen kann.

Daneben befaßt sich die jüngere Außenhandelstheorie Wachstumsunterschieden und unterschiedlichen Lerneffekten durch unterschiedliche Spezialisierung Dies kann als theoretische Argumentationsgrundlage für Globalisierungsgegner dienen.

Geschichte

Da es in alten Zeiten um Möglichkeiten der Steuererhebung schlecht bestellt war mußte man sich die wenigen vorhandenen konzentrieren. Folglich war der der an jeder Brücke an jedem Stadttor Pass leicht erhebbare Zoll meist die wichtigste staatliche Einnahmequelle. Die war stark eingeschränkter Handel.

18. Jahrhundert

Mit dem Aufkommen des Merkantilismus bekam der Protektionismus einen theoretischen Unterbau.

Freihandelsperiode

Unter dem Einfluss klassischer und neoklassischer war die Politik der meisten Länder ab Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Senkung von Zöllen ausgerichtet jedoch mit Beginn des ersten Weltkrieges ein Ende fand.

Zwischenkriegszeit

Die Einführung neuer zusätzlicher Grenzen in österreichischen osmanischen und russischen Gebieten brachte dort etablierte wirtschaftliche Verflechtungen zum Erliegen.

In dem Maße in dem die durch gegenseitiges Mißtrauen geprägt war wurde auch internationale Handel eingeschränkt. Die Weltwirtschaftskrise von 1929 ( Schwarzer Freitag ) schöpfte als sie einmal ausgebrochen war Teil ihrer Dynamik daraus dass die Länder vom Wirtschaftlichen Kollaps panisch ihre Grenzen für Produkte schlossen und so mit dem Zerschlagen zwischenstaatlichen Handels auch die Wirtschaft einmal mehr Druck setzten.

Nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem Krieg wurde wieder stärker eine offene Außenhandelspolitik gesetzt. Erschüttert wurde dies durch den Zusammenbruch des Bretton Woods-Systems und Ölkrise .

Es entstanden Freihandelszonen wie EG EFTA und ASEAN .

Mit der UNO -Unterorganisation GATT (heute WTO ) erhielten die Bemühungen um Freihandel eine Institution .

Globalisierungsgegner

Auf den inzwischen sehr weit fortgeschrittenen hat sich in den letzten Jahren mit Globalisierungsgegnern eine lautstarke Gegenbewegung entwickelt die auf Gefahr von Ausbeutung und Zementierung bestehender Gefälle die Untergrabung der Wirtschaftspolitik der Nationalstaaten hinweist.

Verweise



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