Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Freikirche ist eine vom Staat unabhängige christliche Sie ist gewöhnlich als Freiwilligkeitskirche organisiert und in der Regel eine persönliche Entscheidung für Mitgliedschaft im religionsmündigen Alter.
die " prinzipiellen " Freikirchen. Darunter versteht man solche Freikirchen die sowohl die Trennung von Kirche und als auch die freiwillige Mitgliedschaft zu den ihrer Ekklesiologie gehören. Zu diesem Typ gehören zum die Baptisten und die Mennoniten .
Kirchen die sich aufgrund eines " Bekenntnisnotstandes " von einer bestehenden Staatskirchegetrennt und sich - der Not gehorchend als Freikirche organisiert haben. Zu dieser Gruppe zum Beispiel die Selbständig evangelisch-lutherische Kirche die sich von der Evangelischen Kirche trennte als dieser staatlicherseits ein uniertes Bekenntnis verordnet wurde.
Quasi als eine Spätfolge der revolutionären Freikirchen-Bewegung zu Anfang des 19. Jahrhunderts und damit einhergehenden Zersplitterung in mehrere baptistische Gruppen zuerst in Großbritannien und später auch in die ersten sogenannten Brüdergemeinden .
In dem Bestreben soziales Handeln und Dienste als Ausdruck christlicher Überzeugung zusammen zu wird schließlich die Heilsarmee gegründet.
Im 19. Jahrhundert entstanden die Altlutheraner und Altreformierten als konservative Abspaltungen der Staatskirchen. Sie sich jedoch nicht als Freikirchen im eigentlichen und arbeiten deshalb auch nicht in der Vereinigung mit.
Viele von Einwanderern gegründete Länder wie USA oder Kanada kennen keine Staatskirchen dort alle Kirchen (einschließlich Katholiken) den Status einer ebenso viele afrikanische Länder. Auch in den katholischen lateinamerikanischen Ländern sind die Freikirchen heute im Wachstum begriffen.
Viele Freikirchen die im deutschen Sprachraum nicht von Bedeutung sind ( Methodisten Baptisten Pfingstgemeinden) arbeiten Seite an Seite zusammen haben weltweit mehr Mitglieder als zum Beispiel Lutheraner.
Die Freikirchen arbeiten zusammen auf der der Vereinigung evangelischer Freikirchen ( VEF ). Sie gehören zu den Mitgründern der Allianz einem Zusammenschluss evangelikaler Christen aus Landes- Freikirchen (siehe: Deutsche Evangelische Allianz ).
Viele Freikirchen haben sich der Vereinigung Evangelischer Freikirchen als Voll- bzw. Gastmitglieder angeschlossen. Daneben es zahlreiche freie unabhängige Gemeinden die keinem angehören.
Ein Kritikpunkt an den Amtskirchen ( evangelischer und katholischer ) ist deren Finanzierung über die vom eingezogene Kirchensteuer . Freikirchliche Gemeinden fordern eine strikte Trennung Kirche und Staat und lehnen den Einzug Kirchensteuern durch staatliche Organe ab. Sie finanzieren aus Beiträgen und Spenden und erwarten in Regel von ihren Mitgliedern den sogenannten "Biblischen Zehnten " (10 % ihres persönlichen Einkommens). Sofern Gemeinden nicht durch ehrenamtliche Laienpastoren betreut werden die Pastoren von der Gemeinde oder der finanziert.