Freising liegt im Süden Bayerns nördlich München in der Münchner Schotterebene . Die Stadt liegt zwischen den beiden Amper und Isar in der Nähe des Erdinger Moos.
Der obere Teil des Wappens zeigt bayerischen Rauten . Der Bär im unteren Teil erschien das erste 1340 als er zwischen zwei Stadttürmen abgebildet Dieser Bär ist das Symbol des Bischofs von Freising (siehe Geschichte). Das heutige wurde 1819 festgelegt.
Allererste Zeugnisse über eine Besiedelung des von Freising geben Ausgrabungen in der Nähe heutigen Dombergs welche auf die frühe Bronzezeit zurückführen.
Die nächsten siedlungsgeschichtlichen Zeugnisse findet man im Mittelalter als der Ort unter dem Namen Frigisinga eine bayerische Herzogspfalz war. In seinen Bestrebungen dem Herzogtum eine kirchliche Ordnung zu geben suchte Agilolfinger Theodo den fränkischen Wanderbischof Korbinian bereits zwei Kirchen bestanden. Korbinian wird als der erste Bischof als Gründungsheiliger des Bistums angesehen auch wenn die Anerkennung und Gründung des Bischofssitzes erst 739 durch Bonifatius erfolgte. Bis heute ist der heilige Schutzpatron der Erzdiözese München und Freising . Sein besonderes Attribut der Bär der Legende nach dem Heiligen das Gepäck über Alpen trug ziert das Freisinger Stadt wappen .
Im Bayerischen Staatsarchiv von München wird Urkunde aufbewahrt mit der Kaiser Otto III. Freising das Marktrecht verlieh. Darin wird auch eine Schenkung den Bischof von Freising von etwas Land in der Gegend Neuhofen an der Ybbs in regione vulgari vocabulo Ostarrichi erwähnt. Dies gilt als die erste von Österreich .
Bischof Otto von Freising ( 1112 - 1158 ) verfaßte 1143 seine berühmte Weltchronik. In seinem Todesjahr der bayerische Herzog Heinrich der Löwe die zu Freising gehörende Zollbrücke bei abreißen um die Salzstraße durch sein Besitztum neugegründete Stadt München verlaufen zu lassen und damit Geld verdienen. Damit beginnt der langsame Aufstieg Münchens späteren Metropole . 1159 wird anstelle eines Vorgängerbaues der als älteste Marienkirche der Diözese bezeichnet werden kann dem Bau des heute noch stehenden Domes begonnen. Im Laufe des Mittelalters entwickelt Freising zu einer großen Stadt die von Fürstbischof regiert wird.
Die Säkularisation 1802 / 1803 bedeutete die Aufhebung der geistlichen Herrschaft Enteignung des kirchlichen Besitzes durch den Staat Die ehemalige Residenzstadt wurde zur kleinen Landstadt neuen Königreich . Der Bischofssitz wurde 1821 nach München verlegt das neue Erzbistum München und Freising genannt. Der Säkularisation zum Opfer fielen die beiden städtischen Klöster: das Prämonstratenserkloster Neustift und die 1020 gegründete Benediktinerabtei Weihenstephan. Die Gebäude des Kloster Neustift erhalten und präsentieren sich noch heute als des bayerischen Rokoko sie beherbergen das Freisinger Landratsamt . Weihenstephan ist heute Sitz der Fakultät für Ernährung Landnutzung und Umwelt der TU München sowie Sitz der Fachhochschule Weihenstephan. Seit 1040 steht der Berg Weihenstephan auch für älteste Brauerei der Welt.
In der Stadt Freising gibt es 21 Kirchen und Kapellen; die Bevölkerung ist katholisch .
Freising gehört zum Erzbistum von München und Freising der romanische 1723 / 1724 von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam umgestaltete Dom St. Maria und St. Korbinian hat seit der Verlegung des Bischofssitzes München den Rang einer Konkathedrale. Er gehört der Kirche von Neustift (Figuren von Ignaz und dem Dombergmuseum zu den besonderen Sehenswürdigkeiten Stadt. Letzteres gilt als zweitgrößtes kirchliches Museum Welt nach den Vatikanischen Museen in Rom und erregte in der Vergangenheit Aufsehen qualitätvolle Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Die Bevölkerung der Stadt Freising steigt schnell zwischen 1991 und 2003 ist sie von ca. 38.000 auf 47.000 gestiegen. Die meisten Erwerbstätigen sind in Bereichen Handel und Verkehr sowie übrige Dienstleistungen