Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Frequenzspreizung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Mit Frequenzspreizung bezeichnet man bei einer Datenübertragung per Funk ein Verfahren bei dem ein schmalbandiges Signal in ein breitbandiges Signal umgewandelt Die Sendeenergie die zuvor in einem kleinen Frequenzbereich konzentriert war wird dabei auf einen Frequenzbereich verteilt.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile/Nachteile

  • größere Robustheit gegenüber schmalbandigen Störungen
  • Sicherheit: ein potentieller Mithörer kann nicht erkennen überhaupt eine Übertragung stattfindet
  • höhere Komplexität beim Empfang

Einsatz

Frequenzspreizung wird einerseits bei militärischer Technik auch im zivilen Bereich bei der Datenübertragung Wireless LAN oder Bluetooth eingesetzt.

Verfahren

Direct Sequence Spread Spectrum

Beim Direct Sequence Spread Spectrum- (DSSS-) Verfahren werden die Nutzdaten per Exklusiv-Oder (XOR) einem Code verknüpft und anschließend auf die moduliert.

Dieses Verfahren wird unter anderem bei Wireless LANs nach dem IEEE 802.11 Standard verwendet.

Frequency Hopping Spread Spectrum

Bei Frequenzspreizverfahren die auf Frequenzspringen ( Frequency Hopping Spread Spectrum FHSS ) basieren wird die verfügbare Bandbreite auf viele Kanäle mit kleinerer Bandbreite Sinne des Frequenzmultiplex aufgeteilt. Das Patent für dieses Verfahren im Jahr 1942 Hedy Lamarr und George Antheil erteilt und sollte zur Steuerung von Torpedos verwendet werden.

Dieses Verfahren wird unter anderem bei Bluetooth eingesetzt.




Bücher zum Thema Frequenzspreizung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Frequenzspreizung.html">Frequenzspreizung </a>