Frequenzspreizung Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier . Diese Seite benötigt Javascript um richtig angezeigt zu werden. Mit Frequenzspreizung bezeichnet man bei einer Datenübertragung per Funk ein Verfahren bei dem ein schmalbandiges Signal in ein breitbandiges Signal umgewandelt Die Sendeenergie die zuvor in einem kleinen Frequenzbereich konzentriert war wird dabei auf einen Frequenzbereich verteilt.
größere Robustheit gegenüber schmalbandigen Störungen Sicherheit: ein potentieller Mithörer kann nicht erkennen überhaupt eine Übertragung stattfindet höhere Komplexität beim Empfang
Frequenzspreizung wird einerseits bei militärischer Technik auch im zivilen Bereich bei der Datenübertragung Wireless LAN oder Bluetooth eingesetzt.
Beim Direct Sequence Spread Spectrum- (DSSS-) Verfahren werden die Nutzdaten per Exklusiv-Oder (XOR) einem Code verknüpft und anschließend auf die moduliert.
Dieses Verfahren wird unter anderem bei Wireless LANs nach dem IEEE 802.11 Standard verwendet.
Bei Frequenzspreizverfahren die auf Frequenzspringen ( Frequency Hopping Spread Spectrum FHSS ) basieren wird die verfügbare Bandbreite auf viele Kanäle mit kleinerer Bandbreite Sinne des Frequenzmultiplex aufgeteilt. Das Patent für dieses Verfahren im Jahr 1942 Hedy Lamarr und George Antheil erteilt und sollte zur Steuerung von Torpedos verwendet werden.
Dieses Verfahren wird unter anderem bei Bluetooth eingesetzt.
Bücher zum Thema Frequenzspreizung Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL .