Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Freya Klier (* 4. Februar 1950 in Dresden ) ist eine deutsche Autorin und Regisseurin.
Im Alter von drei Jahren kam nach der Verhaftung ihres Vaters ins Kinderheim. legte sie das Abitur ab und unternahm Republikfluchtversuch. Sie wurde zu 16 Monaten Gefängnis aber vorzeitig entlassen. Danach arbeitete sie u.a. Postangestellte und Kellnerin.
Von 1970 bis 1975 studierte Klier an der Theaterhochschule Leipzig und im Staatstheater Sie arbeitete als Schauspielerin am Theater Senftenberg bevor sie von 1978 bis 1982 am Institut für Schauspielregie in Berlin studierte.
Seit 1982 war sie Regisseurin am Schwedt . Für die Uraufführung von Ulrich Plenzdorfs "Legende vom Glück ohne Ende" erhielt sie 1984 den DDR-Regiepreis.
Seit Anfang der 1980er Jahre war aktiv in der DDR-Friedensbewegung. Dies führte 1985 einem Berufsverbot. Sie trat seitdem gemeinsam mit Stephan Krawczyk mit dem sie 1986 bis 1992 war in kirchlichen Räumen auf. Weil sie des offiziellen Rosa-Luxemburg-Gedächtnismarsches der SED im Januar zusammen mit Krawczyk und anderen Bürgerrechtlern - Luxemburg zitierend - für die "Freiheit des forderte wurde sie verhaftet und gemeinsam mit am 2. Februar nach Westdeutschland abgeschoben.
Klier lebt als freischaffende Autorin und in Berlin.