Er machte schon als Knabe theatralische und bewies ein ausgezeichnetes Talent für das Fach. Seit 1820 Chorist und dann Inspizient des Breslauer wurde er 1824 auf Schmelkas Empfehlung für das neuerrichtete Königsstädtische Theater in Berlin engagiert. Anfangs nur in beschäftigt erhielt er später bedeutendere Partien und bald der Liebling des Publikums. Die Figur Eckenstehers in Karl von Holteis Ein Trauerspiel in Berlin veranlasste ihn die auf allen Theatern mit rauschendem Beifall aufgenommene Posse Eckensteher Nante im Verhör (46. Aufl. Berlin 1876) zu schreiben er die Titelrolle spielte. Durch ihn ward Königsstädtische Theater zur Volksbühne er selbst der treueste Repräsentant des Witzes . 1838 verheiratete er sich mit der Soubrette Adele Muzzarelli und folgte 1846 einem Ruf an Hofburgtheater in Wien wo er lebenslänglich engagiert wurde. Auch machte er sich rasch beliebt und erhob vom Lokal- zum Charakterkomiker. Blieb er in was er spielte auch eigentlich immer derselbe zeigte er doch stets eine urwüchsige Komik hinreißende Laune. Er war behaglich und zugleich Geist und Witz. Beckmann starb am 7. 1866 in Wien.