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Friedrich Carl von Savigny


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Friedrich Carl von Savigny

Der bedeutende deutsche Rechtsgelehrte Friedrich Carl von Savigny wurde am 21. Februar 1779 in Frankfurt am Main geboren († 25. Oktober 1861 in Berlin). Savigny gründete die Historische Rechtsschule .

Leben

Savigny stammte aus einer alten lothringer die ihren Namen von der Burg Savigny der Nähe von Charmes im Moseltal ableitete. dem er im Alter von 13 Jahren Waisen geworden war zog ihn sein Vormund 1795 schrieb er sich an der Universität Marburg zum Jurastudium ein. Zu seinen akademischen zählten Anton Bauer (1772 - 1843) ein Pionier der Reform des deutschen Strafrechts und Weiss ein hervorragender Kenner der mittelalterlichen Rechtswissenschaft.

Nach Studien in Jena Leipzig Göttingen und Halle kehrte er 1800 nach Marburg zurück wo er in Jahr promovierte . Dort unterrichtete er als Privatdozent Strafrecht und die Pandekten . 1803 veröffentlichte er seine berühnmte Untersuchung Das Recht des Besitzes . 1804 heiratete er Kunigunde Brentano die Schwester Bettina von Arnim und Clemens Brentano . 1808 wurde auf eine ordentliche Professur für Zivilrecht in Landshut berufen wo er nur Semester unterrichtete.

Schon 1810 erhielt er auf Betreiben von Wilhelm von Humboldt den Ruf auf den Lehrstuhl für Recht an der neu gegründeten Friedrich-Wilhelm- Universität Berlin . Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit war als dritter Rektor in der Verwaltung der in dem von ihm unter Beteiligung der Fakultät geschaffenen "Spruch-Collegium" einem außerordentlichem Gericht das den ordentlichen Gerichten um seine Meinung gefragt konnte und als Privatlehrer des preußischen Kronprinzen den Fächern römisches Recht preußisches Recht und tätig. 1814 erschien als Erwiderung auf Thibauts Thesen Über die Notwendigkeit eines allgemeinen bürgerlichen Rechts Deutschland seine Streitschrift Vom Beruf unserer Zeit für Gesetzgebung und . 1815 gründete er gemeinsam mit Karl Friedrich und Johann Friedrich Ludwig Göschen die Zeitschrift für geschichtliche Rechtswissenschaft als Organ der historischen Rechtsschule . 1815 erschien der erste Band seiner Geschichte des römischen Rechts im Mittelalter die er erst 1831 abschließen konnte. 1817 wurde er als Staatsrat Mitglied des Justizministeriums 1819 Mitglied des Obertribunals für die Rheinprovinzen 1820 Mitglied der Kommision für die Revision Allgemeinen Landrechts für die preußischen Staaten . 1835 begann er mit der Erarbeitung seines System des heutigen römischen Rechts .

Seine akademische Tätigkeit endete 1842 mit der Ernennung zum Großkanzler durch Friedrich Wilhelm IV. Mit diesem Titel war er preußischer für Revision der Gesetzgebung". Bei Ausbruch der Revolution von 1848 trat er zurück. 1850 erschien das Werk Vermischte Schriften und 1853 als Ergänzung zum System des heutigen römischen Rechts das Obligationenrecht . Savigny verstarb am 25. Oktober 1861 Berlin. Zu seiner Totenfeier erschienen - so berichtet - König Wilhelm I. mit sämtlichen Prinzen.

Werke


Weblinks



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