Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Friedrich Olbricht


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Friedrich Olbricht (* 4. Oktober 1888 in Leisnig Sachsen ; † 20. Juli 1944 in Berlin) deutscher General beteiligt am Attentat auf Adolf Hitler 20. Juli 1944 .

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1907 tritt Olbricht als Fahnenjunker in das Infanterie regiment 106 in Leipzig ein. Er nimmt von 1914 bis 1918 am Ersten Weltkrieg teil und wird 1919 als Hauptmann in die nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages verkleinerte Reichswehr übernommen. 1926 wird er als Leiter der Abteilung Heere in das Reichswehrministerium berufen. 1933 wird er Stabschef der Dresdner Division . 1935 erfolgt die Ernennung zum Stabschef des Dreden stationierten IV. Armee korps . 1938 übernimmt er dann die Führung der Infanteriedivison.

Er nimmt 1939 bei Beginn des 2. Weltkriegs als Divisionskommandeur am Überfall auf Polen teil und wird anschließend mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 15. Februar 1940 erfolgt seine Beförderung zum General der Infanterie. Ihm wird die Leitung Allgemeinen Heeresamtes im Oberkommando der Heeresleitung übertragen. 1943 wird er zusätzlich Leiter des Wehrersatzamtes Oberkommando der Wehrmacht .

Widerstand und Tod

Er beteiligt sich in Verbindung mit Widerstandskreisen um Ludwig Beck Carl Friedrich Goerdeler und Henning von Tresckow an den Planungen zum Attentat auf Hitler. 1943 forderte er Claus Graf Schenk von Stauffenberg den späteren Attentäter des 20. Juli 1944 für sein Amt an. Am Tage Umsturzversuches löste er mit Albrecht Ritter Mertz Quirnheim den für den Fall innerer Unruhen "Walküre"-Plan zur Mobilmachung des Ersatzheeres aus. Nach dem Scheitern in der Nacht vom 20. auf den Juli 1944 auf Veranlassung von Generaloberst Ludwig Fromm im Hof des Bendlerblocks Berlin gemeinsam mit von Quirnheim von Stauffenberg Werner von Haeften standrechtlich erschossen.

Literatur

  • Georgi Friedrich: Soldat im Widerstand. General der Infanterie Friedrich . Berlin und Hamburg 2. Aufl. 1989 ISBN 3489501349
  • Page Helena P.: General Friedrich Olbricht. Ein Mann des 20. . Bonn und Berlin 2. Aufl. 1994 ISBN 3416025148

Siehe auch: Liste der Beteiligten des Aufstandes vom 20. 1944 Widerstand gegen den Nationalsozialismus




Bücher zum Thema Friedrich Olbricht

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Friedrich_Olbricht.html">Friedrich Olbricht </a>