Berühmt sind vor allem sein Roman Der Schüler Gerber und die Anekdotensammlung Die Tante Jolesch sowie seine Übersetzungen der Bücher von Ephraim Kishon .
Torberg entstammt einer jüdischen Prager Familie. Sein Vater geht als leitender einer Prager Schnapsfabrik nach Wien wo Friedrich Welt kommt seine Mutter eine geborene Berg der letzten Silbe seines Vatersnamens Kantor und Mutternamen Berg bildet er später sein Pseudonym Torberg) ist vor allem musisch begabt.
1921 kehrt die Familie nach Prag zurück. als Schüler begeistert sich Friedrich Torberg für Sport er tritt im Varieté auf und schreibt erste Gedichte und Zeitungsbeiträge. 1927 fällt er durch Matura -Prüfung die er ein Jahr später aber Das Scheitern am Schulabschluss wird er zum seines erfolgreichsten Romans machen "Der Schüler Gerber" der 1930 mit Hilfe seines Prager Mentors Max Brod erscheint. Seit 1927 arbeitet Torberg beim Prager Tagblatt unter anderem als Sportreporter und Theaterkritiker kommt dort zusammen mit so illustren Kollegen Egon Erwin Kisch Alfred Polgar und Joseph Roth . In Wien verkehrt er im Zirkel Café Herrenhof mit den Schriftstellern Hermann Broch Robert Musil und Franz Werfel .
1933 werden Torbergs Bücher in Deutschland von Nazis verboten. Als nach dem Münchener Abkommen die Wehrmacht in Prag einmarschiert flieht Torberg zunächst die Schweiz. Mit der vollständigen Annexion der Tschechoslowakei durch Nazideutschland im Jahre 1939 wird Torberg staatenlos und muss die verlassen. Er schließt sich der tschechischen Exilarmee Frankreich an; wegen eines Herzfehlers wird ihm Frontdienst erlassen aber er erhält wieder gültige Als die Deutschen 1940 auch Frankreich angreifen flieht Torberg über Spanien nach Portugal von wo er sich nach zähem auf ein Visum für die USA nach Amerika aufmacht.
Nach seiner Ankunft in New York an zieht Torberg bald nach Hollywood wo er ein Jahr lang als für Warner Bros. unterkommt aber keinen Erfolg erzielen kann. verkehrt in den Emigrantenkreisen von Hollywood wo Lion Feuchtwanger Heinrich und Thomas Mann Bertolt Brecht und andere Zuflucht gefunden haben. 1944 Friedrich Torberg nach New York scheitert dort mit einem Zeitschriftenprojekt für Emigranten und arbeitet Übersetzer freier Journalist und Theaterkritiker. 1945 heiratet Marietta Bellak.
1951 kehrt Torberg nach Wien zurück behält die US-Staatsbürgerschaft. Er schreibt für die Wiener Kurier für die Süddeutsche Zeitung in München und gründet eine eigene Kultur-Zeitschrift mit FORVM . Torberg engagiert sich gegen den Kommunismus gegen die Literaten die mit ihm sympathisieren. setzt er in Österreich einen Boykott gegen Werke von Bertolt Brecht durch der bis 1962 anhält.
Daneben übersetzt er auch noch die von Ephraim Kishon ins Deutsche.
1965 gibt er die Leitung des FORVM an Günther Nenning ab und zieht sich in sein in Breitenfurt zurück. 1979 stirbt Torberg.
"Was ein Mann schöner ist wie ein ist ein Luxus!" (aus: Die Tante Jolesch )