Friedrich Wilhelm Rembert von Berg stammt einer alten deutschen Adelsfamilie Livlands und wurde am 27. Mai 1790 Schloß Sagnitz in Livland geboren. Er studierte Dorpat und trat 1812 in russische Militärdienste. Sehr bald zum ernannt und dem Generalstab zugewiesen wohnte er allen bedeutenden Gefechten der Russen in den von 1812 1813 und 1814 bei. Nachdem er dann zwei Jahre das südliche Europa durchreist hatte kehrte er 1819 nach Russland zurück. Er wurde zum Obersten ernannt dann den Gesandtschaften in München und Neapel beigegeben und 1822 nach Orenburg geschickt um die Verhältnisse der Kirgisen und des Karawanenhandels über Bochara und Indien zu ordnen.
1828 und 1829 machte er als Generalstabschef unter Wittgenstein und Diebitsch den Türkenkrieg mit. Beim Feldzug in Polen 1831 kommandierte er die Avantgarde Diebitsch' und sich in mehreren Gefechten aus. Hierauf zum Generalleutnant und Generalstabschef der russischen Armee in ernannt und bekleidete diese Stelle zwölf Jahre Unter seiner Leitung wurde die topographische Karte des Königreichs Polen bearbeitet. 1843 wurde er zum General der Infanterie und Generalquartiermeister im kaiserlichen Generalstab ernannt mehrfach zu diplomatischen Missionen verwendet deren schwierigste bekannteste die Sendung an den Wiener Hof als dieser 1849 gegen die ungarische Insurrektion die Hilfe Russlands erbat. Für taktvollen und erfolgreichen Bemühungen mit der österreichischen belohnt kehrte von Berg nach Petersburg zurück um die unter seiner Leitung fundamentalen topographischen Arbeiten fortzusetzen.
1854 beim Ausbruch des orientalischen Kriegs wurde beauftragt Estland gegen die englische Flotte zu Es gelang ihm in kurzer Frist Reval in so guten Verteidigungszustand zu setzen Admiral Rapier nicht wagte einen Angriff zu unternehmen.
Hierauf zum Generalgouverneur von Finnland ernannt leitete von Berg die Verteidigung Provinz in ausgezeichneter Weise und bestand vom bis 10. August das dreitägige Bombardement von wofür ihm Alexander II. an seinem Krönungstag ( 7. September 1856 ) den Titel eines finnländischen Grafen verlieh.
Doch machte sich von Berg durch Abneigung gegen jede freiheitliche Entwicklung in Finnland unbeliebt dass der Kaiser sich veranlaßt fand im November 1861 von seinem Posten abzuberufen.
Der polnische Aufstand führte ihn im 1863 aufs neue zu einflussreicher Tätigkeit. Er zum Adlatus des Großfürsten-Statthalters von Polen Konstantin ernannt und hatte de fakto alle in Händen um so mehr da der bereits im August Polen verließ. Im Oktober trat von Berg vollständig an seine Stelle. vorher hatte er die energischsten Maßregeln ergriffen. furchtbaren Strenge und seiner Umsicht gelang es die geheime Nationalregierung die ihren Sitz in Warschau hatte zu unterdrücken und den Aufstand allen Teilen des Landes niederzuwerfen. 1866 ward von Berg zum Feldmarschall und Mitglied des Reichsrats ernannt behielt aber die Polens und seinen Sitz in Warschau.
Friedrich Wilhelm Rembert von Berg heiratete Oktober 1830 die verwitwete Gräfin Annoni. Sie lebten glücklicher Ehe 44 Jahre und sie verschied nach ihm oder nach der Grabschift: Ihr brach das herz als seines stille
Während einer Reise nach Petersburg starb dort am 18. Januar 1874.
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