Friedrichstadt wurde 1621 unter Herzog Friedrich III. von Schleswig-Gottorf niederländischen Remonstranten gegründet die in ihrem Heimatland ihres Glaubens verfolgt wurden. Neben wirtschaftlichen Privilegien helfen sollten die Stadt zu einem bedeutendes Handelszentrum zu machen Religionsfreiheit gewährt. Verfassung und Verwaltung der Stadt nach niederländischem Vorbild organisiert bis in die Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden die Ratsprotokolle auf Niederländisch verfasst.
Friedrichstadt mit ihrem strategisch wichtigen Übergang die Eider war Kriegsschauplatz in der Auseinandersetzung Schleswig-Holstein und Dänemark um die Unabhängigkeit Schleswig-Holsteins. Vom 29. September bis zum 4. Oktober 1850 versuchten Truppen Schleswig-Holsteins die von dänische Truppen besetzte Stadt Durch die Bombardierung der Stadt wurden viele zerstört darunter das Rathaus und die Remonstrantenkirche.
Der ältere von der holländischen Renaissance geprägte Teil der Stadt ist mit Reihe von Grachten durchzogen die Lebensraum für Enten bieten deren Fütterung wegen Übervermehrung mittlerweile wurde.
Durch ihr einmaliges holländisches Flair ist sie beliebter Anlaufpunkt für Touristen und Tagesausflügler.