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Fritz Bauer


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Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart ; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main ) war hessischer Generalstaatsanwalt von 1956 bis 1968 .

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach den Studien von Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft in München und Tübingen und der Promotion zum Doktor der Rechte in Heidelberg wurde Bauer 1930 Gerichtsassessor beim Amtsgericht Stuttgart. Wegen seiner Abstammung wurde er nach der so genannten Machtergreifung abgesetzt und einige Monate in einem Konzentrationslager seiner Freiheit beraubt. Nach der Entlassung er zunächst nach Dänemark und nach dessen durch deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg nach Schweden.

1949 kehrte er nach Deutschland zurück zunächst Generalstaatsanwalt in Braunschweig und 1956 in Frankfurt am Main. Werk galt dem Aufbau einer demokratischen Justiz konsequenten strafrechtlichen Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts und der Reform des Straf - und Strafvollzugsrechts.

Werke

  • Das Verbrechen und Gesellschaft . Reinhardt 1957
  • Sexualität und Verbrechen . Fischer 1963
  • Die neue Gewalt . Verl. d. Zeitschrift Ruf u. Echo
  • Widerstand gegen die Staatsgewalt . Fischer 1965
  • Die Humanität der Rechtsordnung. Ausgewählte Schriften . Hrsg. von Joachim Perels und Irmtrud Campus Verlag Frankfurt am Main New York ISBN 3-593-35841-7

Literatur

  • Wojak Irmtrud: Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen 1945 . Blickpunkt Hessen Hessische Landeszentrale für politische Nr. 2/2003 online

Weblinks



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