Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Fritz Kortebusch ist der letzte städtische Kuhhirte Bochums . Von 1850 bis 1877 trieb Kortebusch das Vieh der Bürger zur Vöde (ein etwa 2 8 km² Areal mit Gärten und Gemeindeweide) und führte zur Tränke an der Trankgasse. Damals besaß jede Familie noch eine Ziege und eine zur Selbstversorgung.
Ein erstes Kuhhirtendenkmal mit mehreren Reliefplatten 1908 nach den Entwürfen von Professor August aus Münster gefertigt und in der Nähe Propsteikirche St. Peter und Paul errichtet. Dieses wurde jedoch während des Zweiten Weltkriegs für die Rüstungsproduktion eingeschmolzen.
Eine Nachgestaltung des Denkmals des Kortebusch seines Hirtenhunds vom Bochumer Bildhauer Walter Kruse 1962 in der Nähe des ursprünglichen Orts und erinnert heute an die Zeit als noch ein Ackerbürgerstädtchen war.
Das Denkmal steht an einer Stelle der sich in der Zeit von 1697 bis 1862 das alte Rathaus Bochums im Fachwerkhausstil seit 1790 ein Marktplatz (samt eines Schandpfahls und für Diebe) befanden.