Eine Fuge beginnt mit dem Thema in einer einzigen Stimme dem Dux . Zu dieser gesellt sich nach einiger eine zweite Stimme der Comes der das Thema auf einer anderen etwa der Quinte entweder strukturerhaltend oder strukturverändernd aufgreift. Währenddessen wechselt die erste Stimme isorhythmischen Kontrapunkt; enthält die erste Stimme jedoch ihrer Begleitgestalt auch motivisch oder thematisch bedeutsames Material das später wiederaufgegriffen wird evtl. gar als neues Fugenthema zur Verfügung so spricht man vom Kontrasubjekt - ein Begriff der sich vom der Renaissance ableitet. Weitere Stimmen können nach diesem hinzukommen. Formal heißen derartige sequentielle Einsätze in Fuge Expositionen die formal durch Zwischenspiele die Sequenzen voneinander abgesetzt werden.