Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Fujian (福建; Fújiàn auch Fukien oder Foukien geschrieben) ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China . Der Name für diese Provinz wurde der Tang-Dynastie aus den Namen der beiden Städte Fuzhou und Jian'ou zusammengesetzt. Die ursprünglich zu gehörenden und unmittelbar vor der Küste liegenden Kinmen und Matsu werden heute von der Republik China ( Taiwan ) kontrolliert.
Die Provinz liegt an der der Chinas. Sie grenzt an die Provinzen Zhejiang im Norden Jiangxi im Westen Guangdong im Südwesten. Im Osten und Süden das Ostchinesische Meer das Südchinesische Meer und die Taiwanstraße.
Das Territorium ist bergig und waldig. der Grenze zu Jiangxi liegt der Wuyi-Berg mit 2100 m ü.d.M. der höchste Punkt Provinz ist. Der größte Fluss Min-Fluss gab Provinz ihre Abkürzung.
Außerdem gehören einige kleine Inseln in Taiwanstraße zu Fujian während weitere vom nur km entfernten Taiwan kontrolliert werden.
Größere Städte sind Fuzhou Xiamen (im Westen auch unter Amoy bekannt) Quanzhou Zhangzhou Nanping Yongding und Longyan.
Unter den Überseechinesen stellen Einwanderer aus einen sehr großen Anteil ebenso in Taiwan. Bewohner dieser Provinz gelten als gerissen tückisch risikofreudig.
Wegen ihrer Geschichte und bergigen Natur Fujian einer der linguistisch interessantesten Orte der Welt. Lokale Dialekte können innerhalb von 10 km unverständlich Die Dialekte werden zu der Kategorie der gezählt wozu auch Taiwanisch gehört. Die offizielle jedoch ist Putonghua und sie wird zur Kommunikation der von verschiedenen Orten verwendet. Früher wurde von in Fujian ein Pidgin-Englisch zu diesem Zweck das mittlerweile ausgestorben ist.
Die Stadt Xiamen ist eine Sonderwirtschaftszone der VR China. Wegen ihrer geographischen kulturellen Nähe zu Taiwan fließen viele Investitionen Taiwan nach Fujian.
Archäologische Funde zeigen dass der Norden vor ca. 8000 Jahren in die Neusteinzeit und dass vor ca. 3300 Jahren die Bronzezeit herrschte. Die Funde zeigen aber auch die Ureinwohner der Provinz die wahrscheinlich übers aus Südostasien eingewandert waren keine Landwirtschaft kannten sich vom Fischfang ernährten. Diese Ureinwohner wurden der Han-Dynastie in Richtung Norden verdrängt.
In jener Zeit wurde die Region den Minyue-Königen beherrscht. Die königliche Familie Yue gründete das Reich im 3. Jh. Chr als ihr Stammterritorium vom Königreich Chu wurde. Unter der Qin-Dynastie wurde das Königreich zwar ins Qin-Gebiet jedoch half König Wuzhu von Minyue die Han-Dynastie zu errichten indem er Han militärisch Chu beistand. Im Gegenzug wurde Minyue erlaubt zu errichten und ihr Territorium über jenes heutigen Provinz hinaus zu vergrößern.
Nach dem Tod von König Wuzhu das Königreich die militärische Tradition aufrecht und wiederholt die Nachbarn an. Im Jahre 111 n.Chr. entschied der Han-Kaiser die potentielle zu beseitigen und griff das Königreich zeitgleich Land und See an womit Minyue ausgelöscht
Seit dem 4. Jahrhundert v.Chr. war immer wieder Ziel von Migrationsbewegungen besonders wenn durch Bürgerkriege untergingen. Trotzdem blieb die Region besiedelt und rückständig und sie diente auch als Strafkolonie für Gefangene und Dissidenten.
In den folgenden Jahrhunderten sah Fujian kleine Königreiche die schnell wieder von ihren geschluckt wurden.
Unter der Herrschaft der Tang-Dynastie sowie der Mongolen ( Yuan-Dynastie ) blühte die Küstenregion von Fujian auf. Quanzhou wurde damals zum größten Hafen der Welt und Zheng He nutzte diesen Hafen als Ausgangspunkt für Expeditionen während der frühen Ming-Dynastie . Gleichzeitig wanderten arabische Händler ein deren Nachfahren noch heute Fujian leben und Moscheen unterhalten. Der starke der Region führte zu einer Bevölkerungsexplosion und massiven Abwanderung. Fujianesen besiedelten in der Folge die Philippinen Teile des heutigen Malaysia und Indonesiens . Die Entwicklung wurde jedoch durch das des Seehandels durch die Ming gestoppt. Auch der Abschaffung dieses Verbots erlangte Fujian seine Bedeutung nicht mehr.
In der späten Ming-Dynastie und der Qing-Dynastie gab es wieder große Einwanderungswellen gleichzeitig auch Abwanderungswellen in Richtung Guangdong . Kaiser Kangxi verbot wieder den Seehandel die nach Taiwan geflohene Ming-Regierung von Koxinga zu schwächen. Im Jahr 1689 wurde Taiwan an Fujian angegliedert und Bewohner von Fujian emigrierten nach Taiwan. 1885 wurde Taiwan wieder eine eigene Provinz. den Vertrag von Shimonoseki wurde Fujian stark Japan beeinflusst das dauerte bis zum Chinesisch-Japanischen Krieg bzw. den Zweiten Weltkrieg .
Nach der Errichtung der Volksrepublik China Jahr 1949 war Fujian eine der abgeschiedensten Provinzen allem wegen der Abwesenheit von Eisenbahnverbindungen und schlecht ausgebauten Straßennetz. Erst zur Mitte der Jahre wurde die Stadt Xiamen ans nationale angeschlossen; in den 1960ern sollen in den Dörfer gefunden worden sein deren Bewohner nicht dass die Qing-Dynastie gestürzt worden war. Trotzdem sich die starke akademische Tradition die seit Südlichen Song-Dynastie geherrscht hat auch im kommunistischen fort. So stammen viele Mitglieder der Chinesischen der Wissenschaften aus Fujian.
Die ursprüngliche Rückständigkeit hat andererseits dazu dass Fujian weniger von abgeholzten Berghängen und damit verbundenen Überschwemmungen und Erdrutschen geplagt ist.
Seit der Öffnung Chinas zum Rest Welt hat reichlich eingeflossenes Kapital aus Taiwan geführt dass die Städte von Fujian zu reichsten in China gehören. Dies führt zu starken Einwanderungsdruck aus den übervölkerten Gebieten in und Nordchina. In vielen Städten müssen deshalb Viertel und kulturelles Erbe billig hochgezogenen Hochhäusern