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Fund


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Das Fundrecht regelt als Teil des deutschen Sachenrechts die Eigentumsverhältnisse an verlorenen Sachen und das gesetzliche Schuldverhältnis zwischen dem Eigentümer und dem Finder.

Inhaltsverzeichnis

Verloren und gefunden

Umgangssprachlich bedeutet verloren dass der Eigentümer nicht weiß wo Sache ist. Damit würden aber auch die des bloßen Verlegens (die Brille in der das Buch im Schrank) erfasst. Deshalb definiert juristische Fachsprache präziser: Eine Sache ist dann verloren sie nicht herrenlos aber besitzlos ist. Das heißt der Verlierer der Sache hält sich noch für den Eigentümer aber die tatsächliche Herrschaftsmacht über sie nicht Eine solche Sache wird - ebenfalls entgegen umgangssprachlichen Sprachgebrauch - nicht schon dann gefunden wenn ein Dritter sie entdeckt sondern dann wenn er die Sache an sich also neuen Besitz begründet. Darin zeigt sich das Finden juristisch kein tatsächliches Phänomen sondern Geschäftsbesorgung für den Verlierer ist.

gesetzliches Schuldverhältnis

Zwischem dem Verlierer (das Gesetz spricht vom Empfangsberechtigten) und dem Finder entsteht ein Schuldverhältnis. Dieses verpflichtet den Finder dazu den dem Empfangsberechtigten anzuzeigen. Kennt er diesen nicht er bei einem Wert von mehr als Euro den Fund bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Er ist weiter verpflichtet die dem Empfangsberechtigten abzuliefern. Kennt er ihn nicht er die Sache entweder der zuständigen Behörde oder sie verwahren. Der Empfangsberechtigte schuldet dem Ersatz seiner Aufwendungen und den Finderlohn . Der Finderlohn beträgt von dem Wert Sache bis zu 500 Euro 5% von Mehrwert 3% bei Tieren 3%. Wurde die Sache in den einer Behörde in den Beförderungsmitteln einer Behörde in öffentlichen Verkehrsmitteln gefunden so erhält der nur den halben Finderlohn und auch das wenn die Sache mehr als 50 Euro ist.

Eigentumserwerb des Finders

Mit Ablauf von sechs Monaten nach Anzeige bei der zuständigen Behörde bei einem der Sache von nicht mehr als 10 sechs Monate nach dem Fund erwirbt der Eigentum an der Sache wenn ihm bis weder der Empfangsberechtigte bekannt geworden ist noch dieser bei der Behörde gemeldet hat. Allerdings der Finder noch drei Jahre lang das nach den Regeln über die ungerechtfertigte Bereicherung

Schatzfund

Ein Schatz ist eine Sache die so lange verborgen gelegen hat ihr Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist. Finder eines Schatzes erwirbt bereits mit der hälftiges Miteigentum. Die andere Hälfte de Miteigentums dem Eigentümer der Sache zu in der Schatz verborgen gewesen ist.

Ein Schatz ist aber nicht nur eine Sache hat oft ein liebes menschliches Gesicht. Ein solcher Schatzfund bringt aber weniger (wie oben) Frage hälftigen Eigentums mit sich sondern - 'man' es nicht treiben lässt - eine der Lebensfreude .

Siehe auch

Entdeckung Freude Finder- Lohn Wert

Weblinks



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