Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Fundraising ist die Beschaffung von Mitteln zur von am Gemeinwohl orientierten Zwecken. Es ist Lehre von der Freude am Spenden. Im einer Nonprofit-Organisation ist dies eine zentrale Managementaufgabe mit dem Ziel der Ressourcenbeschaffung .
Zitat Michael Urselmann Erfolgsfaktoren 1997: Unter Fundraising wird derjenige Teil des Beschaffungsmarketing Nonprofit-Organisation verstanden bei dem die benötigten Ressourcen marktadäquate materielle Gegenleistung beschafft werden. Dabei geht es nicht nur um Geld sondern oftmals auch um Sachleistungen Dienst- Arbeitsleistungen sowie Rechte und Informationen . Die mit der Mittelbeschaffung beauftragten Personen Fundraiser genannt. Ein deutscher Ersatzbegriff ist noch gefunden.
Fundraising ist eine elegantere weil professionellere des Bettelns. Diese sozíal-unternehmerische Managementaufgabe als Fundraser einer Non-Profit-Organisation besteht konkret darin ein wettbewerbsfähiges aufzubauen und ohne das Versprechen einer Werbewirkung einer imagewirksamen Gegenleistung Mittel zu akquirieren. Es also nicht mit Namensnennung auf Druckmitteln oder Erzeugnissen der Organisation als Gegenleistung gearbeitet. Diese Bedingungslosigkeit unterscheidet das Fundraising vom (Social) Sponsoring .
Die Methoden des Fundraising ähneln denen BtoB- Vertrieb .
Kontaktarbeit via Telefon Besuch und Einladung zu
Angebot langfristigen Engagementes bei geringeren laufenden Belastungen
Laufende Berichterstattung an den Kunden über den der Maßnahmen
Die Angaben über die Anzahl von Spenden werbenden Institutionen in Deutschland schwanken zwischen und 80.000. Überwiegend handelt es sich hierbei Initiativen von lokaler Bedeutung. Das Deutsche Zentralinstitut soziale Fragen (DZI) schätzt dass von den Organisationen 20.000 aktiv Fundraising betreiben; davon treten 10% durch überregionale Spendenaufrufe in Erscheinung 250 300 davon sind bundesweit tatsächlich profiliert. Nicht sind rund 100.000 Kirchen- und Kirchenpfründestiftungen die der Genehmigung durch die staatliche Stiftungsaufsicht unterliegen.
Einschließlich der Zuwendungen von privaten Stiftungen ohne Erbschaften) wird das steuerlich erfasste jährliche für 2000 auf 3 2 Mrd Euro Einschließlich des steuerlich nicht erfassten Spendenaufkommens soll bei 4 bis 5 Mrd. Euro liegen.
Quellen :
Willy Schneider: Struktur und wirtschaftliche Bedeutung Spendenmarktes in Deutschland in: WiSt Wirtschaftliches Studium 1995 S. 623-628
Andreas Voß: Betteln und Spenden. Berlin York 1992 S. 3 Hein Ulrich Röder: dem Dach der Kirche.In: Deutsche Stiftungen 3/2000 51 f.