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Furkatunnel


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Der Furkatunnel ist ein 15 4 km langer Schweizer Eisenbahntunnel der Oberwald (1368 m ü. NN .) im Kanton Wallis und Realp (1538 m ü. NN.) im Kanton Uri miteinander verbindet. Der Furkatunnel ersetzt die Furka-Bergstrecke deren Scheitelpunkt auf einer Höhe von m ü. NN. (Haltestelle Furka) lag. Der ermöglicht der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) den ganzjährigen Betrieb auf ihrem Streckennetz.

Bis zur Eröffnung des Furkatunnels am 25. Juni 1982 verkehrte die damalige Furka-Oberalp-Bahn (FO) mit drei Fahrplanperioden. Der Sommerfahrplan dem damaligen Europäischen Fahrplan. Der Winterfahrplan wurde der FO in einen Herbst- und Winterfahrplan weil man bis Mitte Oktober den Betrieb die Furka weiterführen konnte.

Sobald der Schnee eintraf musste die soweit sein dass das Rollmaterial bedarfsentsprechend auf Teilen bereit war. Dann wurde die elektrische auf fast 15 km abgebaut und die "lawinentauglich" gemacht. Es musste alles entfernt werden über 1 m über dem Boden war ein alljährlicher Riesenaufwand. Die Steffenbachbrücke auf der als Viadukt gebaut wurde schon im 1. nach Erbauung Opfer einer Lawine. So wurde eine heute noch bestehnde mobile Brücke erbaut in drei Teile zerlegt jeden Herbst in gebracht wurde. (Man bedenke dass auf dieser bis zu 200 t Last verkehren konnte).

Trotzdem hat manch früher Wintereinbruch die in Bedrängnins gebracht musste das Personal dann Gefahren die Strecke abräumen und Triebfahrzeuge mussten Göschenen oder Chur geschemelt auf Normalspurfahrzeugen nach Brig oder umgekehrt transportiert werden nämlich auf Seite wo es erforderlich war.

Für die Arbeiten wurden bis 1968 Dampflokomotiven des Typs HG 3/4 eingesetzt danach durch moderne dieselelektrische Lokomotiven (HGm 4/4) wurden. Anfang Juni konnte die Strecke wieder werden. Dazu mussten Schneepflüge und -schleudern eingesetzt Vielmals waren die Schneehöhen in den engen so hoch dass der Schnee in vielen von Hand und mit schweren Baumaschinen abgetragen musste bis die Bahnschleudern eingesetzt werden konnten. Baumaschinen mussten auf offenen Bahnwagen zur Stelle werden. So konnte man die Bahnstrecke 2 früher öffen. Zu einem hohen Preis. Im 1963 erlebte die Bahn die schlimmste Öffnung Strecke. Ein Team mit der Dampflok an Schneefront wurde von einer Lawine erfasst und die Tiefe gerissen. Es waren mehrere Todesopfer beklagen darunter ein Journalist der eine Reportage die Schneeräumung machte.

Man verlangte danach im Wallis eine Verkehrsverbindung in den Kanton Uri. Der Voranschlag den Furka-Basis-Tunnel betrug 76 Mio Franken und heute unverständlich von den meisten Politikern bekämpft. dem früheren Bundesrat Roger Bonvin wurde der Bau 1976 bewilligt. Der erlebte wie die Furka-Oberalp-Bahn immer schon viele wegen problematischer geologischen Verhältnissen. Die Gesamtkosten beliefen schließlich auf 300 Mio Franken. Roger Bonvin ob dem politischen Geplänkel so krank geworden er die Eröffnung nicht mehr feiern konnte. verstarb in den Tagen der Eröffnung.

Kaum eröffnet konnte der Glacier-Express erstmals ganzjährig Zermatt und St. Moritz verbinden. Aus einem Zugpaar wurden in Sommersaison fünf Glacier-Expresszüge pro Tag und Richtung. weiteren verkehren tagsüber stündlich in beiden Richtungen Regionalzug und von 6.00 bis 22.30 Uhr ein Autozug in jeder Richtung. Schon im Betriebsjahr wurden über 75'000 Personenwagen Lastwagen und transportiert. In der Winterhochsaison stösst der Furkatunnel die Kapazitätsgrenzen. Er ist eine nicht mehr West-Ost-Alpenverbindung geworden.

Roger Bonvin wurde eine Ehrentafel am in Oberwald gesetzt.



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